Aston Martin Ulster LM19 – „Das beste Auto aller Zeiten“

Über den LM sagte Augustus Bertelli, damaliger Chefdesigner und Mitbesitzer von Aston Martin, einmal: „Das ist das beste Auto, das ich je gebaut habe.“ Die rare LM-Serie wurde Mitte der 1930er Jahre konstruiert, um in Le Mans an den Start zu gehen – und genau das tat LM19.

Schon 1928 traten die ersten Werksrennwagen von Aston Marin, LM1 und LM2, beim 24-Stunden-Rennen an. In den kommenden sieben Jahren wurden sie weiterentwickelt und Mitte der 1930er Jahre entstand eine Serie aus vier Team Sports Cars, die als eine der besten Vorkriegsrennwagen überhaupt bekannt wurden. Laut A.C. „Bert“ Bertelli waren es die besten Autos, die er je gebaut hatte. Drei der vier Sportwagen wurden für den Start in Le Mans ausgerüstet, und einer davon war der Aston Martin Ulster LM19 mit Tomas Fothringham hinterm Volant. Es war ein ereignisreiches Rennen, bei dem LM19 seine Klasse anführte, allerdings nach neun Stunden verunfallte. Das Schwesterauto LM20 fuhr das Rennen nach Hause und belegte Platz drei in der Gesamtwertung.

Motorschaden bei der Mille Miglia

LM19 wurde wieder aufgebaut und sollte sich für die RAC Tourist Trophy in Irland qualifizieren. Der extrovertierte Gentleman Driver Charlie Martin saß hinterm Steuer und war schneller als die anderen Team-Autos – doch eine undichte Ölleitung machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Ein Jahr später, 1936 bei der Mille Miglia, führte LM19 wieder einmal seine Klasse an – und wieder war es ein technischer Defekt (Motorschaden), der das vorzeitige Aus für das Fahrergespann Tom Clarke und Maurice Falkner bedeutete.

Rekordverdächtig

LM19 wurde wieder aufgebaut und sollte sich für die RAC Tourist Trophy in Irland qualifizieren. Der extrovertierte Gentleman Driver Charlie Martin saß hinterm Steuer und war schneller als die anderen Team-Autos – doch eine undichte Ölleitung machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Ein Jahr später, 1936 bei der Mille Miglia, führte LM19 wieder einmal seine Klasse an – und wieder war es ein technischer Defekt, der das vorzeitige Aus bedeutete.

Trotz verfehltem Triumph zählt der Aston Martin Ulster LM19 zu den begehrenswertesten Rennwagen dieser Epoche und könnte Ende Juni, wenn er beim Goodwood Festival of Speed versteigert wird, einen neuen Rekorderlös einbringen. Bonhams schätzt die rare Le-Mans-Legende auf 1,6 bis 2,2 Millionen Pfund.

Fotos: Bonhams

Moderne und klassische Aston Martin stehen im Classic Driver Markt zum Verkauf.