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5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Ein Jaguar mit Heckklappe, ein Porsche 911 Turbo mit Klappscheinwerfern, zwei italienische Vollblüter mit seltenen Handschaltgetrieben und ein elegantes BMW CS Coupé in der Optik eines CSL – auch in dieser Woche lassen uns fünf Spezialitäten aus dem Classic-Driver-Markt staunen.

 

Starker Abtritt einer luftgekühlten Ikone

Als Porsche noch 93 Turbo-Fahrgestelle übrig hatte, beauftragte man zum Abschied der 964-Baureihe die Abteilung „Porsche Exclusive" mit deren Umbau zu einer limitierten Serie, bekannt als „3.6 S". Die große Mehrheit von 76 Exemplaren erhielt die sogenannte „Flachbau"-Front (Slant-Nose), nur 17 Turbo S bekamen die klassische 964-Bugpartie. Allen gemeinsam war der Motorenkit, der die Leistung dank eines größeren KKK-Laders auf 380 PS steigerte. Die meisten „Flachbauten" – wie dieses von Fantasy Junction – gingen in die USA; mit Klappscheinwerfern im Stil des 928, in die vorderen Lufteinlässe integrierten Nebelscheinwerfern, exklusiven Front- und Heckspoilern sowie Kühllufteinlässen in den hinteren Kotflügeln. Das beeindruckende rote Exemplar gehört zu den nur 39 Fahrzeugen mit dieser X85-Konfiguration. Als einer der letzten in Handarbeit gefertigten Porsche-Seriensportwagen ist dieses Fahrzeug ein absolutes Muss für jeden 911-Enthusiasten.

 

 

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Dreizack mit Ferrari-Herz

2001 und 2002 führte Maserati die neuen Modelle Spyder und Coupé als Nachfolger des 3200 GT ein. Entworfen wurden sie von Giorgetto Giugiaro, angetrieben von einem brandneuen, bei Ferrari entwickelten 4,2-Liter-V8. Dieser 4200 GT präsentiert sich in einem attraktiven Gelbton und überzeugt nicht nur durch seine Farbe, sondern vor allem durch ein seltenes manuelles Sechsganggetriebe. Denn von insgesamt 3.889 produzierten Spyder-Exemplaren waren 3.315 mit dem automatisierten Schaltgetriebe „Cambiocorsa" ausgestattet; lediglich 574 Fahrzeuge verfügten über den Handschalter. Unser in den Niederlanden angebotenes Fahrzeug wurde 2003 als Neuwagen und nach den damaligen europäischen Spezifikationen in Dubai ausgeliefert. Zu seinen Besonderheiten zählen die „Bumerang"-Rückleuchten des 3200 GT, ein Verdeck mit Glasheckscheibe und „Formula Dynamics"-Federn zur Optimierung des Handlings. So kann der neue Besitzer den Klang und die Kraft des herrlichen V8-Saugmotors in vollen Zügen genießen.

 

 

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Mit der Raubkatze auf die Jagd

Bei britischen Shooting Brakes denkt wohl jeder automatisch an Aston Martin. Doch weit gefehlt: Denn zwischen 1982 und 2002 entstanden unter der Bezeichnung „Eventer" beim schon durch XJ-S-Cabrio-Umbauten bekannten Karosseriebauer Lynx Engineering auch Kombi-Versionen des E-Type-Nachfolgers. Genauer gesagt 67 Stück, davon 18 Linkslenker wie dieses bei Thiesen (Hamburg) stehende Exemplar Baujahr 1985. Es ist der 45. bei Lynx zum Jagdwagen umgebaute „Jag" – mit dem 5,3-Liter-V12 üppig motorisiert und mit schwarzem Leder und Edelholz-Applikationen edel ausstaffiert. Die verlängerte Dachlinie und passend dazu neu zugeschnittene hintere Seitenscheiben strecken die Raubkatze elegant in die Länge, während die große Heckklappe Zugang zu einem großzügigen Laderaum verschafft. Wenn Sie „very british" auf Ihren nächsten Jagd- oder Picknick-Ausflug gehen wollen, dann ist dieser seltene Jaguar mit deutscher Zulassung genau das Richtige.

 

 

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Sanfte Upgrades für zeitlose Schönheit

Es war 1968, als BMW mit dem „E9" das ab 1965 gebaute Coupé 2000 C der „Neuen Klasse", auf dem er technisch weiter basierte, ablöste. Dieser 2800 CS aus den USA wurde zwischen 2018 und 2022 für umgerechnet knapp 40.000 Euro technisch wie optisch stimmig aufgewertet. Der Frontspoiler im Stil des CSL, gelbe Hella-Zusatzscheinwerfer und Rückspiegel auf beiden Seiten geben dem 1970 bei Karmann vom Band gelaufenen Coupé ein individuelles Gesicht, während die mechanischen Upgrades in einer von einer Megasquirt-Einspritzung versorgten 3,4-Liter-Version des Reihensechszylinders (M30) gipfeln. Auch das Fahrwerk – mit Bilstein-Dämpfern und 16-Zoll-Coupeking-Felgen im Alpina-Look – erfuhr Verbesserungen. Die zeitlos schöne Coupé-Karosserie glänzt in der historisch korrekten Metallicfarbe Polaris über einem braunen Lederinterieur, in dem eine Alpine-Soundanlage, eine Klimaanlage und ein Dreispeichen-Sportlenkrad mit gelochten Speichen Highlights setzen.

 

 

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Ferrari mit rotierender Himmelskuppel

Auch bei diesem Marktfund gehört ein Handschalter zu den USPs – hier in Form eines Ferrari 575 (M) Superamerica und eines von nur 43 Exemplaren mit offener Schaltkulisse. Damit nicht genug, wurde das in Argento Nürburgring lackierte und 2005 an die Königsfamilie von Kuwait ausgelieferte Auto mit dem GTC-Handling-Paket (Karbon-Keramik-Bremsen, Titan-Auspuffanlage und Fahrwerksanpassungen) aufgerüstet. Ab 2022 in Schweizer Besitz, erhielt es 2024 das Ferrari-Classiche-Zertifikat und hat bis heute erst 7.437 Kilometer abgespult. Technisches Highlight dieser nur 559-mal gebauten Sonderversion des 575 Maranello ist das „Revocromico"-Verdeck – eine patentierte Dachkonstruktion aus Karbon und elektrochromem Glas, die sich um 180 Grad gedreht auf der Kofferraumklappe ablegen lässt. Beim Debüt war der von Pininfarina gestylte Ferrari mit 540 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h das schnellste Cabrio der Welt.

 

 

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