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5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Ein neues Jahr mit einem neuen Auto in der Garage beginnen? Das klingt für uns nach dem idealen Vorsatz! In der Ausgabe dieser Woche präsentieren wir Ihnen einen besonders wilden Hot Hatch, einen Ferrari, der das Zeug zum modernen Klassiker hat, und noch ein paar weitere Kuriositäten!

Meisterhafter Testwagen

Viele von Ihnen haben bestimmt schon einmal von Renaults spektakulärstem Hot Hatch, dem Clio Sport V6 gehört. Mit seinem Mittelmotor-Konzept wirbelte er nach dem Debüt auf dem Pariser Salon von 1998 und der Markteinführung ab 2000 die Sportwagenwelt mächtig durcheinander. Schon der mit Hilfe des Rennteams TWR entwickelte Phase 1 Clio V6 war mit 226 PS ein Modell wie aus den wildesten Fieberträumen und ein Denkmal seiner Zeit. Und doch war kurz nach seiner Markteinführung bereits eine zweite und noch heißere Version mit einem von Porsche Engineering auf 254 PS gesteigerten V6 in Planung. 

Hier kommt dieses silberne Exemplar ins Spiel. Es gehört zu zwölf frühen Produktionskarosserien, die Renault zusammen mit den V6-Motoren an Tom Walkinshaw Racing schickte – jenem britischen Entwicklungspartner, der schon alle Phase-1-Fahrzeuge im Auftrag der Franzosen im seinem schwedischen Werk Uddevalla montiert hatte. TWR komplettierte das Dutzend und nutzte es – mit Straßenzulassung – ab dem Jahr 2002 als Development Cars für Testzwecke. Während die Serienfahrzeuge nun in Dieppe gebaut wurden, wurde das heiße Dutzend nach Abschluss der Tests verkauft. 

Darunter auch dieses Exemplar mit der Seriennummer 7, das sein bis heute erst zweiter Besitzer direkt von TWR erwarb. Nachdem er die fehlenden Felgen und Teile des Interieurs ersetzt hatte, ließ er den neu komplettierten Wagen 2012 wieder für die Straße zu. Da der Wert dieser unglaublichen französischen Boliden weiter steigt, ist der Besitz dieses frühen Testwagens mit einer Laufleistung von nur 32.145 Kilometer für einen Sammler wirklich das Nonplusultra!

 

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Gespaltene Persönlichkeiten

RUF ist kein Unbekannter, wenn es darum geht, Serienprodukte aus Zuffenhausen in punkto Leistung und Individualisierung auf ein nochmals höheres Niveau zu heben. Aber dieser rechtsgelenkte RUF R 3400S aus dem Jahr 2002, eines von nur zwölf gebauten Exemplaren, schlägt dem Fass nochmal den Boden aus. Laut den Unterlagen wurde das Auto passend zur Haarfarbe seiner ersten Besitzerin lackiert, wodurch diese außergewöhnliche Lackierung entstand, die von Light Purple Opal an der Front bis zu Amparo Blue Metallic am Heck changiert – mit einem dazu passenden lila Verdeck! 

2015 wurde der Wagen bei Black Falcon in Meuspath zu Kosten von 25.000 Euro komplett überholt und hatte seitdem noch zwei weitere Besitzer, die den Tachostand auf jetzt 121.900 Kilometer erhöhten. Das Interieur passt mit einer Kombination aus Leder und blauem Alcantara trefflich zum bereits exquisiten Exterieur. Das Ergebnis ist anders als alle Porsche, die wir je gesehen haben, und wurde nur dank der engen Beziehungen zwischen der Familie RUF und der Erstbesitzerin möglich. Deren Hairstyle mit diesem auch durch die Spielkonsolen Gran Turismo 3 bis 6 populär gewordenen RUF für immer verewigt ist! 

 

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Aston im Westentaschenformat  

Wir lieben sie wegen ihres herrlichen Motorengeräusches, ihrer mühelos eleganten Straßenpräsenz und ihrer Fähigkeit, in fast jeder Hotellobby die Blicke auf sich zu ziehen. Doch wenn es einen Nachteil bei jedem Aston Martin gibt, dann ist es ihr Restwert. Damit sind sie natürlich nicht allein, aber es kommt selten vor, dass man mit einem Modell aus Gaydon einen Wertzuwachs erwarten kann. Die Rede ist vom nur drei Meter langen Cygnet, dem kleinsten Auto in der Aston-Historie, das die Briten auf dem Unterbau des Toyota iQ zwischen 2011 und 2013 nur 400-mal bauten. 2011 kostete dieses im Interieur so edel wie jeder Aston ausstaffierte Stadtmodell rund 30.000 £; heute steht ein Exemplar wie dieses aus Portugal in der Farbe Kangaroo Yellow für über 50.000 Dollar oder knapp 45.000 Euro in den Listen. 

Wenn Sie auf der Suche nach dem idealen Begleiter für Ihren Aston Martin Vantage oder V8 sind, der selbst in engsten Parklücken Platz findet, sind Sie mit diesem mit beheizbaren Sitzen, Leder und Handschaltung ausgestatteten Modell (Laufleistung 44.200 km) genau richtig!

 

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Aus blauem Himmel

Ob Sie es glauben oder nicht, doch wir nähern uns schon dem zehnjährigen Jubiläum des Ferrari 488 Pista. Eines Autos, das, ohne dass wir es damals ahnten, das Ende der rein verbrennungsmotorischen Springenden Pferde einläutete und Platz machte für eine Flut von hybridunterstützten V6-Performance-Modellen. Unserer bescheidenen Meinung nach altert der 488 Pista wunderbar, besonders wenn man ein Modell wie dieses aus 2020 entdeckt, mit einer Lackierung in Azzurro California und einem mit Alcantara und Karbonfaser ausgekleideten schwarzen Interieur. 

Wir beobachten einen stetigen Wertanstieg bei den Top-Performance-Modellen von Ferrari, ohne dass die Nachfrage nach dem 360 CS oder dem 458 Speciale Zeichen einer Abschwächung zeigt. Und wir gehen davon aus, dass es einem solchen 488 Pista 3.9 V8 (721 PS, nur 16.000 km auf der Uhr) nicht viel anders ergehen wird! 

 

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Ein G-Modell wie kein anderes 

Die Geschichten über die Zusammenarbeit von Mercedes-Benz und AMG in den 1980er Jahren gleichen mitunter Science-Fiction-Romanen. Abgesehen von Projekten für den Rundstreckensport ragt dieses für die Rallye Paris-Dakar aufgebaute G-Modell besonders heraus. Vom Organspender kann das ungeübte Auge jedoch kaum noch etwas ahnen, so radikal erfolgte der Umbau für die weltweit härteste Rallye-Raid. AMG baute nur zwei „600 TE AMG“, von denen nur dieses jetzt bei Mechatronik offerierte Exemplar erhalten geblieben ist. 

Das Wüstenschiff ist eng mit dem Namen der Schweizer Formel-1-Ikone Clay Regazzoni (1939-2006) verbunden. Als Motor kam ein 6,0-Liter-V8 der 126er-Reihe zum Einbau, mit gut 330 PS und über 520 Nm Drehmoment. Trotz seiner beim Unfall in Long Beach 1980 erlittenen Querschnittlähmung bestritt „Rega“ dank einer Handgasvorrichtung mit diesem „G“ zwischen 1989 und 1992 insgesamt viermal die Daker – ab 1990 in der hier gezeigten Ausführung. 1991 setzte er den Allrad-Mercedes auch bei der Pharaonen Rallye und 1993 bei der Rallye Espana ein und übernahm es dann in seine private Sammlung. Als Artefakt der Motorsportgeschichte gibt es kaum etwas Cooleres als diesen Dakar-Veteranen!

 

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