• Year of manufacture 
    1973
  • Mileage 
    280 km / 174 mi
  • Car type 
    Coupé
  • Competition car 
    Yes
  • Drive 
    LHD
  • Condition 
    Restored
  • Exterior brand colour 
    Vipergrün
  • Interior colour 
    Black
  • Number of doors 
    2
  • Number of seats 
    2
  • Location
    Germany
  • Exterior colour 
    Green
  • Gearbox 
    Manual
  • Performance 
    210 PS / 155 kW / 208 BHP
  • Drivetrain 
    2wd
  • Fuel type 
    Petrol

Description

Sieger 24h Le Mans 1975 Kombinierte Klasse
Sieger Rallye Monte Carlo 1975 Gruppe 3
Eines von nur 8 in Vipergrün lackierten Fahrzeugen
Ausgiebige Rennhistorie inkl. Le Mans, Tour de France & Rallye Monte Carlo
Einer von 204 jemals gebauten RS 2.7 Leichtbau
Vollrestauriert in originaler Farbkombination
Porsche Zertifikat & FIVA ID Karte
Originaler Motor

Der Porsche 911 Carrera RS 2.7 Leichtbau

Er gilt als eines der bedeutendsten Fahrzeuge der Sportwagengeschichte und als Ikone unter allen Porsche 911. Vorgestellt im Jahr 1972 für das Modelljahr 1973, entstand der Carrera RS 2.7 mit dem klaren Ziel, die Voraussetzungen für den Einsatz im Motorsport zu erfüllen. Die Abkürzung RS steht für „Rennsport“ und unterstreicht den kompromisslosen Charakter dieses Modells. Basis war die damals aktuelle 911 Baureihe, doch der Carrera RS erhielt zahlreiche technische und konstruktive Veränderungen. Herzstück ist der luftgekühlte Sechszylinder Boxermotor mit 2,7 Litern Hubraum. Durch eine Vergrößerung der Bohrung auf 90 Millimeter wurde der Hubraum gegenüber dem 2,4 Liter Serienmotor erhöht. Der Motor leistet 210 PS bei 6.300 Umdrehungen pro Minute und entwickelt ein maximales Drehmoment von 255 Nm bei 5.100 Umdrehungen pro Minute. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Fünfgang Schaltgetriebe auf die Hinterräder. Damit beschleunigt der 911 Carrera 2.7 RS in rund 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 240 km/h. Ein prägendes Merkmal des Carrera RS 2.7 ist der markante Heckspoiler, der aufgrund seiner Form den Spitznamen „Entenbürzel“ erhielt. Dieser Spoiler war nicht nur ein optisches Statement, sondern ein aerodynamisch wirksames Bauteil, das den Auftrieb an der Hinterachse reduzierte und die Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten verbesserte. In Verbindung mit verbreiterten hinteren Kotflügeln, breiteren Rädern und einer tiefergelegten Karosserie erhielt der RS ein deutlich sportlicheres Erscheinungsbild.

Der RS bildete die Grundlage für zahlreiche erfolgreiche Rennversionen wie den RSR und prägte nachhaltig das sportliche Image der Marke. Ursprünglich plante Porsche eine Kleinserie zur Homologation, doch die Nachfrage übertraf alle Erwartungen. Insgesamt wurden 1.580 Exemplare des 911 Carrera RS 2.7 gebaut, darunter nur 204 Leichtbau Fahrzeuge. Die Leichtbauvariante, intern als M471 bezeichnet, war die kompromissloseste Ausführung. Um Gewicht zu sparen, verzichtete Porsche auf Komfortausstattung und reduzierte die Dämmmaterialien. Dünnere Bleche, dünnere Scheiben, einfache Türverkleidungen mit Zugschlaufen statt Türgriffen sowie leichte Sportsitze gehörten zum Konzept. Selbst Details wie die Uhr oder die Rücksitze entfielen. Dadurch sank das Gewicht auf rund 960 Kilogramm und lag damit deutlich unter dem der Touring Version, die komfortorientierter ausgelegt war und 1.075 Kilogramm wog. Heute zählt der 911 Carrera RS 2.7 Leichtbau zu den begehrtesten klassischen Porsche Modellen. Seine Kombination aus geringem Gewicht, drehfreudigem Motor und direktem Fahrverhalten macht ihn zu einem puristischen Fahrerauto, das den Geist des frühen Motorsportengagements von Porsche in besonders konzentrierter Form verkörpert.

Über das hier angebotene Fahrzeug

Das Chassis 0654 wurde erstmals 1973 nach Frankreich an seinen Erstbesitzer ausgeliefert. Es ist eines von den 204 leichten 2.7 RS Modellen und eines von nur acht, die in Vipergrün lackiert das Werk verlassen haben sollen. Mitte der 1970er Jahre wurde dieses Fahrzeug bei vielen Rennen in Frankreich eingesetzt, darunter auch die 24 Stunden von Le Mans 1975, wo es mit der Startnummer 87, pilotiert von Boubet und Vainqueur, den Sieg der kombinierten Klasse erringen konnte. Ein weiterer großer Klassensieg wurde ebenfalls 1975 bei der Rallye Monte Carlo mit der Startnummer 56 in den Händen von Rouget und Vainqueur erzielt, wo das Auto als Erstes aller Fahrzeuge der Gruppe 3 ins Ziel kam. Darüber hinaus wurde der Porsche bei der Tour de France sowie bei Rennen der Course de Côte Serie eingesetzt, was zu mehreren Siegen führte. Es sind historische Bilder von vielen Rennen, darunter Le Mans, vorhanden. Nach seiner aktiven Rennkarriere blieb der vipergrüne RS 2.7 Leichtbau in Frankreich, bis wir ihn kürzlich kauften und nach Deutschland brachten. Unter seinem früheren Besitzer wurde das Auto vollständig restauriert, wobei die ursprüngliche Farbkombination und der Originalmotor beibehalten wurden. Seither ist das Fahrzeug lediglich 280 Kilometer gefahren worden. Der Vorbesitzer aus Monaco, welcher den RS 25 Jahre lang besaß, erhielt 2012 von Porsche Frankreich ein Zertifikat mit allen Werksinformationen über die ursprünglichen Spezifikationen, Nummern und die Auslieferung. Im Jahr 2024 folgte ein Wertgutachten, in welchem das Fahrzeug als sehr gut beschrieben wurde. Für Detailfragen steht Ihnen unser Verkaufspersonal jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Fahrzeugbesichtigungen grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich sind. Nachfolgend finden Sie die Ausstattungsliste des hier angebotenen Fahrzeugs.

3838 Vipergrün (Ref. 225)
11 Schwarzes Kunstleder
471 Sportpaket
Verbreiterte Kotflügel
6-Zoll-Räder vorne und hinten
185/70 Reifen
Spurverbreiterungen (21 mm)
Stabilisatoren
Pirelli-Reifen
220 Differential


Mechatronik
Stuifenstraße 54
74385 Pleidelsheim
Germany
Contact Person Kontaktperson
Title 
Mr
First name 
Pascal
Last name 
Stephan

Phone 
+49-7144998210
Please provide an email address or a phone number.

Watch our latest YouTube videos