Summary

  • Lot number 
    1015
  • Location

Description

Österreich, Steiermark, 1. Viertel 16. Jh. Eisen (L 47,5 cm) mit etwas gekürzter, leicht flugrostiger Vierkantspitze. Das Axtblatt mit schräg gestellter Schneide und einem etwa "geigenförmigen" Zierdurchbruch, der sich auch auf dem durch Zieraussparungen verzierten Reisshaken findet. Die Klinge ist sehr sauber geschliffen. Mit jeweils sechs Nägeln sind die 50 cm langen Schaftfedern mit dem wohl im 18./19. Jh. ersetzten Oktogonalschaft verbunden.
Diese Halbartenform findet sich in der Tafelmalerei auf Altarflügeln in Süddeutschland, der Schweiz und Österreich um 1500 - 1530 ebenso häufig abgebildet, wie in zeitgenössischen Bilderchroniken und Schlachtdarstellungen. L ca. 224 cm.