1948 Veritas RS
VERITAS RS + Originalkarosserie - Mille Miglia-
Year of manufacture1948
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Mileage6 533 km / 4 060 mi
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Car typeConvertible / Roadster
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Reference number902990
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DriveLHD
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ConditionUsed
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Interior colourBlack
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Interior typeLeather
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Number of doors2
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Number of seats2
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Location

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Exterior colourSilver
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GearboxManual
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Performance92 kW / 126 PS / 124 BHP
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Drivetrain2wd
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Fuel typePetrol
Description
* Fahrzeugstandort: Bovenden,
VERITAS RS Originalkarosserie Mille-Miglia-fähig
Ein außergewöhnlich früher Veritas RS mit bedeutender internationaler Rennhistorie, herausragender Provenienz und umfangreich dokumentierter Fahrzeuggeschichte. Chassis 5042 verbindet die große Epoche des europäischen Nachkriegs-Motorsports mit einer bemerkenswerten SCCA-Rennkarriere in den USA und wird zusätzlich mit seiner seit dem letzten Renneinsatz 1957 erhaltenen Originalkarosserie angeboten.
Das Fahrzeug verfügt über deutsche Fahrzeugpapiere und H-Zulassung. Zum Veritas gehören zwei umfangreiche Dokumentenmappen mit historischen Zeitungsartikeln, Originalfotografien, Unterlagen zur Renn- und Fahrzeughistorie sowie Korrespondenz früherer Besitzer. Darüber hinaus liegen FIA-Papiere ab 1994, Unterlagen des Veritas-Registers, diverse Rechnungen und eine vollständige Fotodokumentation der aufwendigen Restaurierung vor.
Besondere Merkmale
* Aus der renommierten Sammlung Aumann
* Erstauslieferung an den belgischen Rennfahrer und Mitbegründer der Équipe Nationale Belge, Johnny Claes
* Teilnahme an den 12 Stunden von Paris 1948 sowie am Großen Preis von Brüssel 1949
* Einer der frühen Veritas RS, aufgebaut auf einem Fahrwerk des BMW 315/1
* Umfangreiche zeitgenössische Rennhistorie bei SCCA-Veranstaltungen an der amerikanischen Westküste in den 1950er-Jahren
* Von 1954 bis 1956 im Besitz des kalifornischen Rennfahrers Walter Watsie Roach
* Hochwertige Komplettrestaurierung von 1991 bis 1993 mit neu angefertigter Aluminiumkarosserie
* Die originale, seit dem letzten Renneinsatz 1957 unangetastete Rennkarosserie ist vollständig erhalten und Bestandteil des Fahrzeugs
* Bereits 1994 Teilnehmer der Mille Miglia mit Startnummer 250
* Mille-Miglia-fähig
Ein früher Veritas mit außergewöhnlicher Geschichte
Dieser 1948 gebaute Veritas RS entstand auf einem Chassis des Vorkriegs-BMW 315/1, das ursprünglich die Nummer 51181 trug. Da unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg kaum neue Fahrzeuge gebaut werden konnten, entstanden zahlreiche frühe Veritas auf vorhandenen BMW-Fahrwerken. Die Fahrzeuge wurden je nach Ausführung entweder über die ursprüngliche BMW-Fahrgestellnummer oder über eine eigene Veritas-Nummer identifiziert.
Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um ein Exemplar der letztgenannten Kategorie: Im Chassis ist die Veritas-Nummer 5042 verzeichnet.
Die leichte Roadster-Karosserie besteht vollständig aus Aluminium. Für den Antrieb sorgt ein Zweiliter-Reihensechszylindermotor auf Basis des BMW 328, weiterentwickelt mit den für Veritas und Ernst Loof charakteristischen Modifikationen.
Johnny Claes und die ersten Rennen in Europa
Erster Besitzer des RS war der belgische Veritas-Importeur und spätere Mitbegründer der Équipe Nationale Belge, Johnny Claes. Nach den Recherchen des Historikers Georges Maître war der Wagen seinerzeit in der belgischen Nationalrennfarbe Gelb lackiert.
Gemeinsam mit Emilie Cornet setzte Claes den Veritas erstmals bei den 12 Stunden von Paris 1948 ein. Mit der Startnummer 28 erreichte das Team einen bemerkenswerten achten Gesamtrang und den vierten Platz in seiner Klasse.
Im darauffolgenden Jahr startete Claes mit dem RS beim Formel-2-Rennen im Rahmen des Großen Preises von Brüssel 1949.
Damit besitzt Chassis 5042 eine dokumentierte internationale Rennhistorie, die bis unmittelbar in die Entstehungszeit der Marke Veritas zurückreicht.
Von Europa in die USA
1951 verkaufte Claes den RS an Marcel Balsa, einen BMW-Händler in Paris. Von dort gelangte der Wagen an den amerikanischen Rennfahrer John Biehl, der sich zu dieser Zeit gemeinsam mit seiner Frau auf einer Europareise befand.
Nach dem Erwerb von Chassis 5042 nahmen die Biehls den Veritas mit auf ihre Reise durch Europa und orientierten ihre Route am damaligen Rennkalender. 1952 wurde der Wagen schließlich in die Vereinigten Staaten verschifft.
Am 22. März 1953 setzte Biehl Chassis 5042 bei einem Rennen in Palm Springs ein. Zeitgenössische Rennberichte dokumentieren den Auftritt des Fahrzeugs. Im November desselben Jahres folgte ein Start beim SCCA National.
Besonders reizvoll sind die im Fahrzeugarchiv erhaltenen Originalfotografien, die den Veritas sowohl auf der Rennstrecke als auch in den Boxen zeigen.
Seinen letzten bekannten Einsatz unter John Biehl absolvierte der RS 1954 erneut in Palm Springs damals mit der Startnummer 171.
Walter Watsie Roach und die SCCA-Rennjahre
Im Anschluss ging der Veritas an den kalifornischen Rennfahrer Walter Watsie Roach. Unter seiner Regie wurde ...
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