

Der beste BMW Power-Kombi?
Der weitgehend in Handarbeit und zwischen 1992 und 1995 in nur 891 Exemplaren gebaute M5 Touring der E34-Serie war der erste jemals von der M GmbH gebaute Kombi. Ausgestattet mit dem aus dem Supersportwagen M1 abgeleiteten 3,8-Liter-Reihensechszylinder mit 340 PS, verkörperte er die ideale Symbiose aus Leistung, Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort. Auch dieses in einer eleganten Grau-in-Grau-Konfiguration bestellte Exemplar, Baujahr 1993, verkörpert den zurückhaltenden Auftritt der frühen BMW-Motorsport-Jahre und wird nun im Classic-Driver-Markt zum Kauf angeboten. Es wurde ausgiebig gefahren und gebührend genossen – und bleibt doch ein Fahrzeug, das man noch heute vertrauensvoll im Straßenverkehr bewegen und schätzen kann. Ein echter moderner Klassiker, der Seltenheit, Praktikabilität und eines der intensivsten Fahrerlebnisse aus dem Hause BMW M in sich vereint.


Nicht der SL Ihres Großvaters
Im Vergleich zu den betont sportlich ausgerichteten offenen Modellen aus Stuttgart haftete dem Mercedes SL jahrzehntelang das Image eines „Senioren-Cabriolets“ an. Doch die Edition SL 65 Black Series der Baureihe R230 – zwischen 2008 und 2011 in einer Auflage von lediglich 350 Exemplaren gefertigt – belehrte die voreingenommene Sportwagen-Gemeinde eines Besseren. Unter der aggressiven Karosserie verbirgt sich ein doppelt turbogeladener 6,0-Liter-V12-Motor, der 670 PS und ein monströses Drehmoment von 1.000 Newtonmetern freisetzt – genug Kraft, um jeden ergrauten Gentleman dazu zu bringen, die Wahl seines Toupet-Klebers zu überdenken. Denn damit avancierte dieses Modell zu einem der extremsten AMG-Straßenfahrzeuge aller Zeiten.
Was dieses spezielle Exemplar jedoch wirklich auszeichnet, ist seine werkseitige Spezifikation im sehr seltenen Farbton „Yosemite Grey Matte“ – darüber hinaus besticht er durch eine maßgefertigte Innenausstattung aus sattbraunem Leder mit grünen Akzenten, Kontrastnähten und Carbon-Schalensitzen. Kein Detail wirkt hier dem Zufall überlassen. Das Fahrzeug wurde 2008 als Neuwagen in Europa ausgeliefert und befindet sich seither ununterbrochen in Erstbesitz; sämtliche Wartungsarbeiten wurden ausschließlich von autorisierten Mercedes-Benz-Werkstätten durchgeführt; eine lückenlose, dokumentierte Servicehistorie von 2012 bis Anfang 2026 liegt vor. Mit einer Laufleistung von lediglich 14.586 Kilometern präsentiert sich dieses werksseitige Unikat – angeboten über das neue, in München ansässige Unternehmen Aatelier M – im nahezu neuwertigen Sammlerzustand.


Das offene 911er G-Modell, das es ab Werk nie gab
Auf Basis eines Porsche 911 Targa G-Modells stellt dieses einzigartige „Backdate“-Spyder-Einzelstück eine zugleich stilvolle wie radikale Neuinterpretation des Themas „luftgekühlter, offener Elfer“ dar. Die Karosserie wurde umfassend überarbeitet, um die offene, flache Silhouette eines wahren Roadsters mit Speedster-Frontscheibe einzufangen. Sie ist im originalen Porsche-Farbton „Daphnegrün“ (Farbcode 260) lackiert und verfügt über Stoßfänger im SC-RS-Stil, aerodynamisch optimierte Außenspiegel und eine geglättete Karosserie ohne äußere Türgriffe. Das Herzstück des Fahrzeugs bildet ein vollständig neu aufgebauter 3,7-Liter-Sechszylinder-Boxermotor (Typ M65/01) mit 333 PS. Neue Kolben, Einzeldrosselklappen, überarbeitete Zylinderköpfe, optimierte Nockenwellen und ein modernes Steuergerät verbessern Leistung und Zuverlässigkeit. Ein verstärktes 5-Gang-Getriebe (Typ 915/73), eine maßgefertigte Auspuffanlage, ein 100-Liter-Tank und ein passend zur signifikanten Gewichtsreduzierung angepasstes Fahrwerk samt Bremsanlage runden das technische Gesamtpaket ab.
Im Innenraum wurde die Kabine entkernt und neugestaltet: Sitze im Recaro-Stil mit farblich abgestimmter Polsterung, ein Dreispeichen-Lenkrad und ein puristisches Armaturenbrett verleihen dem Interieur eine fokussierte, zweckmäßige Anmutung. Der von Ni-Cola Classic Car Sales aus Ladenburg angebotene Umbau verfügt über eine vollständige deutsche TÜV- und reguläre Straßenzulassung.


Das schwarze Schaf unter den ONEs kam in Grün
Der Mercedes-AMG ONE war von Anfang an dazu bestimmt, etwas Außergewöhnliches zu verkörpern: als ein um den Antriebsstrang des 2016 von Lewis Hamilton und Nico Rosberg gesteuerten Mercedes W07 Formel 1 herum konstruiertes Hypercar, das bis heute den Rundenrekord für Serienfahrzeuge auf dem Nürburgring hält. Dieses spezielle Exemplar, eines von nur 275, wird am 21. Mai im Rahmen der RM Sotheby's-Auktion „Sealed May“ versteigert und treibt das ohnehin schon außergewöhnliche Grundkonzept noch auf die Spitze. Lackiert in „Reingrün“ – einem exklusiven und für 27.500 Euro Aufpreis bestellbaren Sonderfarbton – zählt dieses Modell zu den auffälligsten Vertretern unter allen produzierten ONE-Modellen.
Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch mattschwarze Magnesiumräder, glänzend schwarze Bremssättel und eine Innenausstattung in Nappaleder „Magmagrau“ mit Kontrastnähten in „Digitalgrün“. Mit erst 185 zurückgelegten Kilometern seit der Auslieferung präsentiert sich das 1.063 PS mächtige Modell im nahezu neuwertigen Zustand und ist vollständig mit einer Lackschutzfolie versehen. Zum Lieferumfang gehören das passende Zubehör-Case, die AMG ONE Sennheiser-Kopfhörer, das Indoor-Cover und die vollständigen Eigentümerunterlagen.


Der Diablo, den ein Monaco-Sieger 13 Jahre lang behielt
Mit 550 PS aus einem 6,0-Liter-Bizzarrini-V12, dem „Viscous Traction“-Allradantrieb und einem Innenraum, der endlich jene Raffinesse aufwies, die der darunterliegenden Ingenieurskunst gerecht wurde, zeigt sich der Nachfolger des Countach auf seinem absoluten Höhepunkt. Der im Jahr 2000 als definitiv letzte Evolutionsstufe des Lamborghini Diablo eingeführte VT 6.0 schlug die Brücke zwischen der rohen, kompromisslosen Dramatik des Ur-Diablo und der neuen Präzision, die Audi unter seiner Ägide nach Sant'Agata brachte. Dieses Exemplar aus dem Jahr 2001 kann einen prominenten Vorbesitzer vorweisen, denn er wurde als Neuwagen vom französischen Formel-1-Piloten Olivier Panis – Sieger des Großen Preises von Monaco 1996 – erworben und verblieb bis 2014 in dessen Besitz. Als Ausstattung wählte er die Sonderlackierung „Grigio Iris“, ein perlmuttartiger Farbton, über einer farblich abgestimmten Lederinnenausstattung. Mit einem aktuellen Kilometerstand von 20.790 km, einer lückenlos dokumentierten Wartungshistorie und der vollständigen Bordliteratur wird das Ex-Panis-Auto nun von Broad Arrow im Rahmen der Auktion an der Villa d'Este zu einem Schätzpreis zwischen 400.000 und 500.000 Euro angeboten.











