Man kennt es von den Autos, nun gibt es die Restomod-Rolex

Man zur Praxis der nachempfundenen Klassiker stehen wie man will, aber nun folgen Uhren den Autos nach. Wer weiß, vielleicht werden die Besitzer dieser neuen, klassisch gestalteten Rolex GMT Master II auf solche Unterscheidungen auf keinen Wert mehr legen.

Alter Fuchs lernt neue Tricks

In einer Zeit, in der die Kunst, Design im Retrostil mit zeitgemäßer Technologie zu verbinden immer attraktiver und gelungener wird, dienen die legendären Armbanduhren als Vorbild und Inspiration für nachempfundene Zeitmesser. Nachdem sie sich schon die Submariner vorgenommen hatten, haben die Uhren-Zauberer bei Tempus Machina jetzt ein weiteres Mitglied der königlichen Rolex-Familie neu interpretiert: die Referenz 6542-GMT-Master. Begehrt von Sammlern wegen ihrer Bedeutung in der Uhrengeschichte und bekannt als Accessoire am Armgelenk der Jet Set-Piloten der fünfziger Jahre haben diese Charakter-Uhren mit ihren Bakelit-Lünetten und zierlichen Zifferblättern dem Zahn der Zeit mit Würde widerstanden. Getauft auf den Namen Tempus Machina 711Z, dient die gegenwärtige GMT-Master II mit Referenz 116710 als Basis dieser uhrmacherischen Hommage. Hinzugefügt wurde ein mit 18 Karat vergoldetes Zifferblatt mit Patina-Look und ein spezial angefertigter „kleiner Pfeil” als GMT-Zeiger, der auf die frühen Modelle verweist. Bei der Lünette ersetzt kratzfestes Saphirglas das legendäre Bakelit, die Kanten wurden wie eine Münze geriffelt, außerdem wurden die lumineszierenden Ziffern und Indikatoren von Hand aufgetragen. Eine schlankere Rolex-Krone ersetzt auf dem dünneren Gehäuse das eher massige moderne Gegenstück. Mit einem Preis von 35.000 Dollar und einer Wartezeit von 6 bis 8 Monaten dürfte diese Restomod-Variation für Kenner von Nischenuhren durchaus für Aufsehen sorgen.

Fotos: Tempus Machina

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