3.900 Meter unter dem Meer: Die neue Rolex Deepsea

Die Tiefsee ist ein sagenhafter Ort, den bisher nur wenige Menschen besuchten. Seit der Vorstellung der ersten Deepsea 2008 ist man auch bei Rolex fasziniert von den unentdeckten Orten viele tausend Meter unter dem Meer. Die Deepsea 2014 ist aus gutem Grund dem Regisseur James Cameron gewidmet.

Wir lauschen mit riesigen Antennen in die Tiefen des Weltalls, schicken Weltraumsonden auf Jahrzehnte dauernde Reisen in ferne Galaxien. Doch über einen Ort auf unserer Erde scheinen wir weniger zu Wissen, als über Lichtjahre entfernte Sonnensysteme – die Tiefsee. Dunkel und unwirtlich zieht sich der Marianengraben durch den westlichen Pazifik, an der tiefsten Stelle über 11.000 Meter unter der Meeresoberfläche. 2012 hat sich der US-amerikanische Filmemacher James Cameron mit einem hypermodernen Tauchboot auf den beschwerlichen Weg auf den Grund des Marianengrabens gemacht – mit Erfolg.

Ein Zifferblatt wie ein Tauchgang

Bei seinem Unterfangen wurde der Regisseur, der mit dem Filmhit „Titanic“ einen riesigen Erfolg hatte, von der Uhrenmanufaktur Rolex unterstüzt. Nun, zwei Jahre später, stellen die Genfer eine neue Version der „Tiefsee-Variante“ der Sea-Dweller vor, die Deepsea. Die neue Uhr ist James Cameron und seinem Unternehmungsgeist gewidmet. Am auffälligsten ist das neue Zifferblatt mit zweifarbigem Farbverlauf, von strahlendem Blau zu unergründlichem Schwarz, das an einen Tauchgang in die Welten der Tiefsee erinnert. In Neon-Leuchtschrift prangt der Name „DEEPSEA“ auf dem Logo der massiven Uhr. Schon jetzt darf spekuliert werden, welchen Spitznamen sich die Rolex-Sammlergemeinde für dieses Modell einfallen lassen wird. 

Auch wenn  man die Deepsea wahrscheinlich weniger zum Tauchen verwendet, bietet die Rolex Funktionen und Innovationen, die tatsächlich dem Taucher dienlich sind. Dazu gehören neben der weiterentwickelten „Chromalight“-Leuchtmasse, die selbst in absoluter Dunkelheit eine gute Ablesbarkeit gewährleistet, auch das von Rolex patentierte Glidelock-System, mit dem sich die Glieder des Armbandes problemlos verlängern lassen, damit die Uhr auch über einen Taucheranzug passt. 

Dekompressionskammer am Handgelenk

Doch die wichtigste Eigenschaft einer Taucheruhr ist die Wasserdichtigkeit und das „Druckmanagement“ bei Tauchgängen. Letzeres wird durch ein Heliumventil sicher gestellt. Bereits 1967 ließ sich Rolex dieses Sicherheitsventil patentieren. Es dient der Uhr als Miniatur-Dekom­pressions­kammer. So kann das leichte Gas Helium schneller beim Auftauchen entweichen und verhindert so, dass durch den Überdruck die Uhr beschädigt wird. Die neue Rolex-Taucheruhr verspircht eine Wasserdichtigkeit von 3.900 Metern. Die Rolex Deepsea ist im Grunde die ultimative Oyster: eine Uhr, die den Elementen trotzt. Das mit dem Ringlock-System versehene Oyster-Gehäuse ist extrem widerstandsfähig und trotz eines Durchmessers von 44 mm absolut bequem zu tragen, so versprechen es die Genfer.

 

Im Classic Driver stehen viele historische Rolex-Armbanduhren zum Verkauf. Tauchen Sie ein in die Modellgeschichte eines einzigartigen Zeitmessers.