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Münchner Magie – diese BMW-Klassiker bieten die ultimative Freude am Fahren

Die RM Sotheby’s München-Auktion vom 18. Oktober fährt einige der seltensten und bei Sammlern besonders begehrten Sportwagen aus dem Hause BMW auf. Wir haben uns diese sieben großartigen Fahrmaschinen einmal näher angeschaut…

BMWs Katalog ultimativer Fahrmaschinen ist Stand 2025 attraktiver denn je. Da Autos immer Technik lastiger (und allgemein schwerer) werden, erfreuen sich diese leichten, aber dennoch fahraktiven Fahrzeuge speziell unter Sammlern zunehmender Beliebtheit. Daher könnte der Zeitpunkt für RM Sotheby’s Munich 2025 Auktion am 18. Oktober nicht besser sein. Denn dort kommen viele der größten Hits der bayerischen Marke unter den Hammer, darunter 22 M-Modelle aus der treffend betitelten „Best of M Collection“. Wir werfen einen Blick auf sieben Top-BMW der Auktion. 

1957 BMW 507 Roadster Serie II

Der BMW 507 Roadster war atemberaubend schön, aber als Neuwagen unverschämt teuer. Trotz seines unbestreitbar guten Aussehens wurde er so nie zum Verkaufsschlager. Am Ende entstanden nur 252 Exemplare, davon 218 aus der Serie II, wie dieses Exemplar in Anthrazitgrau mit roter Lederausstattung. Es wurde ab 2010 und dann über zwei Jahre vollständig restauriert und verfügt nun zugunsten eines größeren Bedienkomforts über eine Servolenkung sowie vordere Scheibenbremsen und Felgen mit Rudge-Zentralverschluss. An diesem atemberaubenden Roadster, der sowohl in punkto Design als auch Seltenheit einen hohen Stellenwert unter den Kreationen von BMW einnimmt, gibt es kaum etwas auszusetzen.

 

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1980 BMW M1 

Die BMW Motorsport GmbH begründete ihre Tradition straßentauglicher Spitzenleistungen auf wahrhaft spektakuläre Weise mit dem von Giugiaro entworfenen M1. Ursprünglich sollte das Mittelmotor-Coupé in Partnerschaft mit Lamborghini gebaut werden, doch die finanziellen Probleme in Sant’Agata zwangen BMW, die Produktion selbst in die Hand zu nehmen. Nur 399 straßentaugliche Exemplare wurden gebaut, jedes mit einem sonoren Reihensechszylinder und nicht nur einem, sondern gleich zwei BMW-Emblemen am Heck. Dieses Auto mit Fahrgestellnummer 265 trägt noch immer die Werkskombination aus einer weißen Karosserie mit BMW-M-Banderole über einem Interieur mit schwarzem Leder/Stoff-Trimm. Dieser zwischen 2016 und 2018 bei Formula GT in München restaurierte M1 befindet sich nach wie vor in einem fabelhaften Zustand und ist bereit, ernsthaft bewegt zu werden.

 

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2022 BMW M4 GT3

Valentino Rossi ist weithin für sein Können auf zwei Rädern bekannt, schließlich ist er neunfacher Motorrad-Weltmeister. Aber zwischen 2023 und Anfang 2025 stellte der Italiener sein immenses Talent auch hinter dem Steuer dieses vom Team WRT eingesetzten BMW M4 GT3 unter Beweis. Rossi und seine Fahrerkollegen Augusto Farfus, Maxime Martin und Charles Weerts errangen zahlreiche Podiumsplätze, darunter als Höhepunkt Anfang 2025 beim 12-Stunden-Rennen von Bathurst, wo sich Rossi und seine Mitstreiter Weerts und Raffaele Marciello vom 12. Startplatz bis auf P2 vorkämpften und damit hinter dem M4 von Farfus und den Brüdern Kelvin und Sheldon van der Linde einen Doppelsieg für das Team WRT sicherten. Dieser in 27 Rennen eingesetzte M4 GT3 wurde nach seinem letzten Rennen (Bathurst 2025) von BMW Art Car-Mitarbeiter Walter Maurer mit einer Schicht Spezialklarlack konserviert und sucht nun ein neues Zuhause.

 

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2003 Alpina Z8 Roadster 

Alpinas Kreationen gelten seit jeher als die zivilisiertere Alternative zu den betont fahrerorientierten Modellen der M GmbH – und der Alpina Z8 Roadster bildete da keine Ausnahme. Er machte genau dort weiter, wo BMW nach dem Produktionsauslauf des Serien-Z8 im Jahr 2002 aufgehört hatte. Alpinas Version war dank der Kombination aus einem Fünfgang-BMW-Steptronic-Getriebe und einer leicht auf 4,8 Liter Hubraum reduzierten Version des BMW-M62-V8 aus dem Alpina B10 (E39) eher ein entspannter Grand Tourer als ein Canyon Carver. Dieses Fahrzeug war das 66. von nur 555 im Modelljahr 2003 gebauten Exemplaren, hat lediglich 19.500 Kilometer abgespult und ist in seiner Kombination aus Titansilber über rotem Nappaleder mit schwarzen Einsätzen sowie 381 PS und 520 (statt 500 Nm im Serienmodell) auf der Hinterachse so attraktiv wie eh und je.

 

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2010 BMW M3 GTS 

BMW wollte den einzigen M3 mit V8-Motor nicht ohne einen Knall abtreten lassen und legte daher noch vor dem Ende der E92-Generation diesen Hardcore-M3 GTS auf. Genau dieses Auto war das allererste von nur 135 gebauten Exemplaren und wurde bis heute mit nur 176 Kilometern auf dem Tacho praktisch nicht gefahren. Sein auf 450 PS gesteigerter 4,4-Liter-V8 ist demnach noch nicht einmal eingefahren, und auch die BMW Individual-Lackierung Fire Orange sowie das schwarze Alcantara-Cockpit mit Recaro-Schalensitzen und Schroth-Renngurten befinden sich in einem neuwertigen Zustand. Wenn Sie nach einer wirklich ungewöhnlichen Ergänzung für Ihre Sammlung der „Best of best“-BMW suchen, ist dieser M3 GTS kaum zu toppen.

 

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1990 BMW M3 Sport Evolution 

Der BMW M3 der E30-Generation ist eine der legendärsten Sportlimousinen aller Zeiten, und der Sport Evolution war seine stärkste Inkarnation des E30, da BMW nur diesem Homologations Special den auf 2,5 Liter aufgebohrten Vierzylinder mit 238 PS spendierte. Nur 600 dieser rasiermesserscharfen Fahrmaschinen entstanden, unter denen dieses Exemplar (Chassis 080) dank seiner geringen Laufleistung von nur 34.447 Kilometern einen hohen Stellenwert einnimmt. Wenn Sie sich nur ein M-Auto im Leben kaufen könnten, wäre dieses in Brilliant-Rot lackierte Auto mit schwarzer Lederausstattung und passend zur Außenfarbe roten Sicherheitsgurten sicherlich keine schlechte Wahl.

 

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1973 BMW 3.0 CSL 

Alpina lieferte verlässlich und hochkompetent, als die Truppe um Burkhard Bovensiepen den Auftrag aus München erhielt, eine Leichtbauversion des 3.0 CS Coupés zu entwickeln. Dank des Einsatzes von Aluminium-Blechen, Plexiglasfenstern und des Verzichts auf Lärmdämmung gelang eine eklatante Gewichtsreduzierung von rund 200 Kilogramm. Fertig war der 3.0 CSL (für „Coupe Sport Leicht“). Dieses Exemplar ging 1973 zunächst an den BMW-Händler und Rennfahrer Bepp Meyer und trägt die extrem seltene (weniger als zehn), aber werksseitig korrekte Sonderlackierung in Türkisgrün, während der Frontsplitter im Batmobil-Stil und die dezenten Radhausverbreiterungen der Karosserie eine zielstrebigere Note verleihen. Nach einer umfassenden Restaurierung im Jahr 2017 ist dieser Matching Numbers 3.0 CSL mit seinem 200 PS starken 3,0-Liter-Reihensechszylinder aus dem E9 CSi eines der begehrtesten Exemplare, die uns in letzter Zeit untergekommen sind.

 

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