Sneak Preview: Meilenwerk Zürichsee

Mit einer Pressekonferenz in der Schweiz startete das neue Meilenwerk Zürichsee in die Umsetzungsphase. Es handelt sich um das bisher größte Projekt des „Meilenwerk – Forum für Fahrkultur“ und um den ersten Standort im Ausland. Im Frühjahr 2013 soll das neue Meilenwerk ans Band gehen. Classic Driver war bereits vor Ort und hat mit Meilenwerk-Vorstand Martin Halder eine exklusive Fahrt durch die ehemalige Webmaschinenfabrik unternommen.

„Wo sind wir gerade?“ Diese Frage ist bei Erst-Besuchern des zukünftigen Meilenwerks Zürichsee sehr beliebt. Nicht, dass die beschauliche Schweizer Bergwelt, die Uferlinie des Zürichsees und das funkelnde Blau keine Orientierung geben würden. Die Frage bezieht sich alleine auf das spätere Meilenwerk-Gebäude. Denn mit einer Gebäudelänge von deutlich über 200 Metern, fünf vollgeschossigen Stockwerken und über 20.000 Quadratmeter Fläche erreicht das vierte Forum für Fahrkultur beeindruckende Dimensionen.

Sneak Preview: Meilenwerk Zürichsee Sneak Preview: Meilenwerk Zürichsee

Der neue Standort domiziliert in einem Industriebau einer ehemaligen Webmaschinenfabrik, der Grob Textile AG. Classic Driver hat die Entwicklung der Meilenwerke bislang mit exklusiven „Sneak Previews“ dokumentiert. Folgerichtig handelt es sich bei unserer Visite im Meilenwerk Zürichsee um einen der ersten offiziellen Medienbesuche überhaupt.

Die Schweizer sind für ein gewisses Understatement bekannt. „Es gibt schlechtere Standorte“, ist dabei eine treffende Beschreibung der Lage des neuen Standorts. Wenige Autominuten von der Züricher Innenstadt entfernt liegt das Gebäude in Horgen vis a vis des Seeufers gegenüber der „Goldküste“. Nahezu von allen Stockwerken des lang gestreckten Baukörpers bieten sich teils spektakuläre Panoramen über die Seefläche. „Wir sind mit dem neuen Standort sehr glücklich“, sagt Martin Halder, Vorstand der Meilenwerk AG.

Das „Meilenwerk – Forum für Fahrkultur“ realisiert das Projekt zusammen mit der Mobimo AG, die in Horgen bereits Objekt- und Grundstückseigentümer ist. Die Meilenwerk AG geht mit der schweizerischen Immobiliengesellschaft eine Entwicklungspartnerschaft ein, bei der das Meilenwerk für die konzeptionelle Entwicklung zuständig ist sowie für mindestens 20 Jahre als Generalmieter das Vermietungs- und Objektmanagement übernimmt. Diese langfristige Partnerschaft dürfte ein wesentlicher Erfolgstreiber sein. Der Umbau des Fabrikgebäudes soll nach Plänen der Architektin Sara Spiro zum Jahresbeginn 2012 starten. Derzeit werden alle dafür erforderlichen Genehmigungen eingeholt. Die kantonale Bewilligung liegt bereits vor.

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Beachtlich: In den Umbau werden in das bereits besenreine Industriegebäude 35 Millionen Schweizer Franken (rund 28 Mio. Euro) investiert. Wenn man den Objektwert hinzu rechnet, handelt es sich um das derzeit wohl finanziell größte Oldtimer-Projekt in Europa. Läuft alles rund, dann können hier voraussichtlich ab dem Jahr 2013 Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge bei professionellen Anbietern ge- und verkauft, restauriert und gewartet werden. Darüber werden Dienstleister und Einzelhändler alles bieten, was Automobil-Enthusiasten für ihr Hobby benötigen. Gastronomie-, Event- und Clubbereiche sollen wie in Berlin, Düsseldorf und Stuttgart auch in der Schweiz Treffpunkte für „Benzingespräche“ zwischen Mietern, Kunden und Besuchern.

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„Meilenwerke sind heute für die Freunde klassischer Automobile, Liebhaber- und Premiumfahrzeuge Erlebnisstätten mit hoher emotionaler Bindung und spiegeln eine bewusste Lebenseinstellung wider“, sagt Halder. „Dies und das umfassende Angebot an Dienstleistungen von regionalen und überregionalen Anbietern, die sich in der Szene bereits einen guten Namen erarbeitet haben, unterscheidet das Meilenwerk-Konzept von klassischen gewerblichen Projektentwicklungen. Jahrelange Erfahrung und eine enge Vernetzung in die Szene hilft bei der Auswahl der besten Betriebe“, stellt er heraus.

Wir fahren mit dem Meilenwerk-Rolls-Royce, der sein Debüt auf der Hamburg-Berlin-Klassik erlebte, durch eines der Stockwerke. Im zukünftigen Händlerbereich angekommen, wechseln wir in einen aquablauen Maserati Sebring aus dem Fuhrpark und schweben mit einem Zehn-Tonnen-Lift beinahe lautlos auf die nächste Ebene. „Die Schwerlastlifte sind Teil des Mobilitätsplans im Gebäude“, erklärt Halder, „doch wir werden auch noch großflächige Durchbrüche und Rampen schaffen, welche die Stockwerke untereinander verbinden.“

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Für die Qualität des Meilenwerks spricht, dass zum heutigen Stand bereits rund 60 Prozent der Flächen fest für Mieter reserviert sind. Namen mag Halder noch nicht nennen, doch er ist zuversichtlich, dass der Mietermix ziehen wird. Auch am Zürichsee sind rund 150 gläserne Einstellboxen für Fahrzeuge privater Eigner vorgesehen. Variable Event- und Gastronomieflächen verteilen sich im Zielbild zudem über die Stockwerke. Die Hauptfläche mit Blick auf den Zürichsee wird in der obersten Etage eingerichtet. „Als Highlight wird im Gebäude außerdem ein Design-Hotel mit 100 Zimmern integriert werden“, so Halder.

Und der Standort Horgen, wird ein so großes Meilenwerk hier funktionieren? Wie immer hat das Forum für Fahrkultur die Hausaufgaben gründlich gemacht, wie Martin Halder auch in unserem Interview erläutert. Der neue Standort ist für mehr als zwei Millionen Menschen innerhalb von 45 Minuten Fahrzeit erreichbar. „Damit partizipiert das Objekt am internationalen Renommee der Stadt Zürich und bietet sich für eine vielfältige Nutzung von Oldtimerhandel und Service bis zur Gastronomie und dem Eventmanagement in idealer Weise an“, erläutert der Meilenwerker. Erstmalig sollen am neuen Standort Zürichsee auch zusätzliche Produkte und Dienstleistungen aus dem weiterentwickelten Meilenwerk-Konzept angeboten. Hierzu gehören Gourmetläden, eine Drivers Lounge und ein Autotresor für Fahrzeugsammlungen. Damit ist klar: Die Meilenwerke geben auf ihre Art Orientierung. Wer ab 2013 nach Horgen kommt, tut dies nicht aus Zufall, sondern folgt einer ganz bewussten Entscheidung.

Weitere Informationen unter: www.meilenwerk.de/Meilenwerk_Zuerichsee

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Text: Mathias Paulokat
Fotos: MP, Meilenwerk Zürichsee