Tim und Struppi ziehen für Hergé-Ausstellung ins Pariser Grand Palais

Vom 28. September 2016 bis zum 15. Januar 2017 blickt eine Ausstellung im Pariser Grand Palais auf das Werk von Hergé zurück: Neben den Cartoon-Abenteuern von „Tim und Struppi“ stehen auch Hergés Bezüge zur Kunstwelt im Fokus.

Ein Grund für den bis heute anhaltenden Erfold der Comicwelten von „Tintin“, wie der abenteuerlustige Reporter in der belgischen Originalausgabe heißt, ist sicherlich die Vielzahl der geschichtlichen und kulturellen Referenzen, die Hergé in die Geschichten einfließen ließ. Auch von der Kunst ließ sich der Zeichner inspirieren: Er bewunderte die Alten Meister, begeisterte sich aber auch für exotische Stammeskunst und verehrte in der Nachkriegszeit die Künstler der Avantgarde wie Warhol, Lichtenstein oder Dubuffet, deren Werke er sammelte.

Auch das Kino prägte seinen Stil nachhaltig. Die Ausstellung im Grand Palais blickt zurück auf die Biografie Hergés, der mit bürgerlichem Namen Geroges Remi hieß, und lässt den Künstler durch zahlreiche Originalzeichnungen und Interviews, aber auch den von ihm gesammelten Kunstwerken lebendig werden.

Der Trailer zur Ausstellung 

Die Ausstellung "Hergé" ist vom 28. September 2016 bis zum 15. Januar 2017 im Grand Palais in Paris zu sehen.