In diese Designklassiker sollte man investieren

Otl Aicher, Alvar Aalto, Marcel Breuer, Max Bill, Dieter Rams, Jean Prouvé, Gerrit Riedveld, Hans J. Wegner - bei der Quittenbaum-Auktion "School of Design" kommen am 9. Dezember 2015 in München die großen Gestalter des 20. Jahrhunderts unter den Hammer. Wir stellen einige besondere Stücke vor.

Der Katalog von Quittenbaum zur "School of Design"-Auktion ist eine Reise zu den Zentren der europäischen Kreativität. Man findet Jugendstil aus Österreich und Ungarn, Silberware aus Darmstadt, Bauhaus-Klassiker aus Dessau, Designstudien aus Stuttgart und Ulm, Industriemöbel aus Paris, Wohlfühl-Sessel aus Skandinavien und postmoderne Objekt-Kunst aus Mailand.

Von Lammfell bis Kirchenbank

Für gemütliche Winterabende würden wir die skandinavischen Lammfell-Sessel von Flemming Lassen und Philip Arctander aussuchen, während die finnische Kirchenbank von Alvar Aalto und die ZigZag-Stühle des niederländischen Gestalters Gerrit Rietveld eher in der Fastenzeit zum Einsatz kommen dürften. Doch auch die Nachkriegsmoderne ist mit einigen höchst interessanten Stücken vertreten: Da sind etwa die schlichten Prototypen vierer Sessel und eines Tisches von Otl Aicher, jenem prägenden deutschen Gestalter und Designer, der vor allem für seine Logo-Entwicklung für Lufthansa und die Olympischen Spiele 1972 bekannt wurde. Der Schätzpreis liegt bei 18.000 bis 20.000 Euro. Auch der hoch gehandelte französische Konstrukteur und Architekt Jean Prouvé ist vertreten - neben dem Unikat eines Armlehnstuhls wird auch eines seiner Baumodule aus Aluminium angeboten. 

Auf diese Lose würden wir bieten