Evolution Formel 1: Grand-Prix-Ausstellung im Museo Casa Enzo Ferrari

Es gibt nur eine Klasse, die es schafft, sich jedes neu zu erfinden: Die Königsklasse. Und doch ist das frühe Prinzip „Monoposto“ über die Jahrzehnte geblieben. Im Ferrari-Museum in Modena sind in einer Sonderausstellung noch bis 28. Januar 20 Single-Seater aus 40 Jahren F1-Geschichte zu sehen.

Auch wenn die Evolution der Formel 1 nur langsam voranzuschreiten scheint, hat sich im Detail von Saison zu Saison vieles getan. Hubraum, Zylinderanzahl, Monocoque, Sicherheitsausstattung, Reifen… Deutlicher wird die Evolution jedoch, wenn man die Monoposto der einzelnen F1-Jahrzehnte miteinander vergleicht. Während etwa ein Ferrari Lancia D50 der Fünfzigerjahre noch ohne jeglichen Spoiler auskommt, stellt ein heutiger Formel-1-Rennwagen ein ingenieurstechnisches Luftleitkunstwerk dar.

Diese Ingenieurskunst, stets begleitet von den ebenfalls künstlerisch wertvollen Rennlackierungen und Sponsorenverzierungen, repräsentiert die Ausstellung „Grand Prix – The Formula One World Championship Single-Seaters“ im Museo casa Enzo Ferrari in Modena. Sie zeigt 20 bedeutende GP-Single-Seater, die zwischen 1950 und 1994 an den Start gingen. Darunter der Alfa Romeo 159 und der Mercedes W 196, in denen Juan Manuel Fangio Weltmeister wurde, Niki Laudas Weltmeisterschafts-Rennwagen Ferrari 312 T von 1975, Dan Gurneys Porsche 804, Jacques Laffites Ligier, Ayrton Senna Williams oder der legendäre McLaren MP 4/4, der 1988 ganze 15 von 16 Grand-Prix-Titeln gewann.

Die Ausstellung „Grand Prix – The Formula One World Championship Single-Seaters“ im Museo Casa Enzo Ferrari in Modena ist noch bis zum 28. Januar 2014 zu sehen. Weitere Informationen unter www.museocasaenzoferrari.it.

Fotos: Museo casa Enzo Ferrari / studio129.it

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