Was anstellen mit 28 Aston Martins und drei leeren Flugzeughangars?

Zur Feier der Übernahme von drei Superhangars für das neue Aston Martin Werk in Wales gönnen sich zwei Werksrennfahrer und Astons Chefingenieur eine heimliche Drifttour rund ums neue Gelände. Mit Autos aus einem Pool im Gesamtwert von 76 Millionen Euro...

Donuts im Dutzend inem 

Die Evolution der 104 Jahre alten Marke Aston Martin ist Thema am Anfang dieses aktionsgeladenen Videos. Ein A3 von 1915 – der erste Aston Martin überhaupt – ein DB2 und ein DB11 fahren über eine windgepeitschte Waliser Landstraße. Am Steuer: die in der WEC aktiven Werksrennfahrer Nicki Thiim und Darren Turner sowie Aston Martins Chefingenieur Matt Backer. Dann Ankunft am Eingangstor zum künftigen Aston Martin Werk St Athan, wo die Marke gerade drei Super-Hangars übernommen hat. Sie sind Teil der ab 2019 in Betrieb gehenden Produktionsstätte für Aston Martins ersten SUV – 2015 als Studie in Genf als „DBX“ angeteasert. In einer der Hallen stehen – fein aufgereiht – 28 Aston Martins verschiedenster Epochen. Serienwagen und Studien, aber auch lupenreine Rennwagen. Im Gesamtwert von 76 Millionen Euro. Eine Versuchung, denen die drei Speed-Junkies nicht wiederstehen können. Und so reiht sich in den nächsten gut fünf Minuten eine spektakuläre Verfolgungsjagd und eine Donut-Orgie nach der anderen. Los geht die Gaudi mit drei extrem driftfreudigen V8-Vantages, die fette Reifenspuren auf den gewienerten Boden der Halle zeichnen. Gefolgt von einem auf das Außengelände gehenden Beschleunigungsduell zwischen einem DBR1 (Le Mans-Sieger von 1959), einem V8 Vantage GT3 und dem in Gulf-Farben lackierten LMP1 DBR 1-2. In der nächsten Szene sehen wir den ikonischen 007-Aston Martin DB5, wie er vom DB10, dem speziell für den Bond-Film Spectre gebauten Einzelstück, gejagt wird. Cut – und zurück in einem der Hangars, wo ein One-77 und ein Vulcan einen Cygnet – der Mini-Aston auf Basis Toyota iQ – wie zwei Raubkatzen ihr hilfloses Opfer umkreisen. Zum großen Finale entdeckt das vom ahnungslosen Werksschutz unbehelligte Trio dann noch drei zugedeckte Autos. Lüften kann es jedoch nur zwei Geheimnisse – den Aston Martin Red Bull RB 001 und die Studie des DBX. Denn just in dem Moment, in dem das dritte Tuch weggezogen werden soll, gelangt V12-Sound an ihre Ohren. Er stammt vom blauen Vanquish S, mit dem Aston Martin-CEO und -Präsident Andy Palmer aufs Gelände rollt. Unbeobachtet machen sich Thiim, Turner und Backer noch rechtzeitig aus dem Staub – zum großen Frust der nun von Palmer zur Rede gestellten Wachhabenden...

Video: Aston Martin

Eine Auswahl von zum Verkauf stehenden Aston Martins finden Sie im Classic Driver Markt.

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