Warum sollte man für eine Mercedes-Benz Pagode 235.000 Euro ausgeben?

Eine gepflegte Pagode kostet selten mehr als 100.000 Euro – nicht so bei Brabus Classic, dort finden sich gleich mehrere Exemplare des 60er-Jahre-SL für über 235.000 Euro. Wie rechtfertigt sich der stolze Preis? Wir haben nachgefragt…

Vom Kolben bis zum Federkern

Brabus-Presssprecher Sven Gramm kennt das Geschäft mit den großen Sternen seit Jahren und weiß Antwort auf unsere Frage: „Wenn Sie bei uns eine Pagode für 235.000 Euro kaufen, können Sie sich sicher sein, dass der Wagen wie fabrikneu ist – vom Kolben bis zum Federkern der Sitze. In so einem Auto stecken rund 1.500 Arbeitsstunden“, erklärt Gramm und ergänzt: „Dabei wird der Wagen so originalgetreu wie möglich restauriert, mit sehr vielen Original-Neuteilen. Eine Ausnahme machen wir, wenn der Kunde den Wunsch nach einer bestimmten Farbe hat. Diesen erfüllen wir ihm natürlich.“

Laut Classic-Data-Gutachter gibt es für diese top-restaurierten Exemplare keine passende Bewertung, da sie jenseits der Bestnote liegt. Diese Qualität besiegelt Brabus Classic mit zwei Jahren Garantie, ohne Kilometerbegrenzung.

Eine Langzeitinvestition

„Zu uns kommen Kunden, die ein perfektes Auto fahren möchten. So, als würden sie im Werk ihren neuen Mercedes abholen. Vielleicht sind die gängigen Marktpreise momentan noch auf einem deutlich niedrigeren Niveau, doch die Preise für Pagoden steigen stetig. Ein perfekt restauriertes Exemplar ist eine Langzeitinvestition, die sich bezahlt machen wird, da bin ich mir sicher.“

Fotos: Brabus