Steve McQueens Porsche 917 ist der Star der neu eröffneten Brumos Collection

Endlich wurde die lang erwartete Brumos Collection in Jacksonville, Florida, eröffnet. Eine Präsentation der Motorsportgeschichte, die nicht enttäuscht. Als Höhepunkt der Sammlung darf man sich auf den Star freuen: Der Porsche 917K, den Steve McQueen höchstpersönlich in „Le Mans“ 1971 steuerte.

Dieser fulminante Rennwagen in den Gulf-Farben wurde 2001 in einer Scheune entdeckt, sorgfältig restauriert und dann 2017 für über 14 Millionen Dollar versteigert.

Aber er ist nur einer von vielen Motorsport-Heroen, die man in The Brumos Collection sehen kann. Das über 3.252 Quadratmeter große Museum ähnelt in seiner Gestaltung einer frühen Ford Model T-Fabrik, die sich ganz in der Nähe befindet mit Ziegelfassade, großzügig bemessenen Fenstern und dreieckigen Oberlichtern – viel natürliches Licht für die 40 ausgestellten historischen Rennwagen, diverse Artefakte und interaktive Ausstellungselemente, die sich im Inneren des Baus befinden. Zu den anderen bedeutenden Fahrzeugen der Sammlung zählen der Porsche 908 mit dem Jo Siffert und Vic Elford die Nürburgring 1000km 1968 gewannen, der Porsche 917/10 Can-Am als erster Rennwagen, der die Farben von Brumos Racing trug und der letzte Wagen des Teamgründers Peter Gregg: ein Porsche 935 von 1979, der als vermutlich weltweit letztes, nicht modifiziertes Exemplar gilt.

Fotos: The Brumos Collection 

Eintrittskarten zu The Brumos Collection müssen vor dem Besuch online gekauft werden.