Heiße Reifen in eisigen Höhen bei der Bernina Gran Turismo 2017

Erneut bewies die Bernina Gran Turismo, dass keiner Bergrennen so schön aufziehen kann wie die Schweizer. Dramatische Landschaften, Wetterumschwünge und echte Rennwagenklassiker auf Kurvenjagd machten das diesjährige Event unvergesslich.

Die Stille durchbrechen

Obwohl bereits dritten Jahr, bleibt es ein faszinierender Anblick, wenn sich Rennwagen wie der mächtige Ferrari 250 „Breadvan“ oder ein Lancia Fulvia Fanalone den Weg über das glitschige Asphaltband des Berninapasses hinauf zur Passhöhe bahnen. Unter den versammelten automobilen Schwergewichten, die sich die 5,7 Kilometer lange Strecke hinaufschlängelten, waren auch Exemplare unserer Freunde bei JD Classics, darunter ein einst von Fangio gesteuerter Jaguar C-Type und der frisch von einem Sieg in Spa-Francorchamps in die Alpen herübergekommene Ford GT40. 

Einzigartiges Format

Doch nicht nur die rasanten Passfahrten machten das Bergrennen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis: Erstmals wurde die Abnahme der Rennwagen vor der prächtigen Kulisse des Kempinski Grand Hotel des Bains ausgerichtet. Mit dem Dracula Club hatte man zudem einen so stilvollen wie geschichtsträchigen Ort für die Eröffnungsparty gewinnen können. Wir freuen uns schon auf die Ausgabe 2018 und sind guter Dinge, dass sich die Bernina Gran Turismo noch zu einer echten Automobilwoche, wie sie schon 1929 und 1930 in St. Moritz veranstaltet wurde, entwickeln wird.

Fotos: Bernina Gran Turismo