Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Moderner Klassiker in Misanorot

Der erste Audi RS4 Avant zählt zu jenen Modellen aus den letzten 20 Jahren, denen wir eine große Zukunft als Sammlerautos voraussagen. Mit seinem 380 PS starken Cosworth-Biturbo-V6, der knackigen Sechsgang-Handschaltung, seiner unverkennbaren Silhouette, einem geräumigen Laderaum und den schönsten Rädern der jüngeren Audi-Geschichte ist dieser japanische „B5“ aus dem jahr 2001 in Misanorot, der derzeit in Kanada angeboten wird, eines der attraktivesten Exemplare des Familiensportwagens, der auf dem Markt zu haben ist.

Grüne Hyäne

Die Geschichte des Lancia Hyena ist eine der spannendsten Episoden der modernen Automobilgeschichte: Auf Initiative des niederländischen Sammlers und Restaurators Paul V.J. Koot wurde bei Zagato auf Basis des Lancia Delta HF Integrale Evoluzione II der Prototyp eines Sportcoupes entwickelt, das nicht nur außergewöhnlich aussah, sondern auch 15 Prozent weniger wog als das Original und mit 250 PS deutlich mehr leistete als das Original. Nur 24 Lancia Hyena wurden schließlich gebaut. Dieses Exemplar hat nur 8.300 Kilometer gelaufen – wer hier nicht zuschlägt, ist selbst schuld!

Ferrari macht Blau

Mit welchem modernem Ferrari aus dem Classic Driver Markt würden wir den Hollywood-Klassiker "Ferris macht Blau" nachspielen? Angesichts der aktuellen Hitzewelle haben wir uns für diesen Ferrari 488 Spider im Fabrton "Blu Corsa" entschieden, der so herrlich azurblau leuchtet wie das Meer an der Costa Smeralda. Und könnte man mit diesem Sportgerät nicht morgens, wenn die Sonne noch nicht so erbarmungslos brennt, wurderbar durchs sardische Hinterland brausen und sich den Duft der Macchia um die Nase wehen lassen? 

 

Französische Eleganz

Wir haben ein Herz für große und ungewöhnliche Reisesportwagen – und dieses Talbot-Lago T-15 Coupé trifft genau unseren Geschmack. 1955 auf Basis eines Vorkriegschassis vom französischen Karosseriemeister Barou aufgebaut, ist dieser Talbot-Lago ein atemberaubendes Einzelstück. Sogar die späteren Ferrari-Silhouetten von Pinin Farina kann man in den klaren Linien und modernen Proportionen erkennen. Hinzu kommt, dass der Wagen nur wenige Kilometer gelaufen hat und sich in wunderbarem Originalzustand befindet. 

V wie Vendetta

Aston Martin hat gerade ein neues Auto unter dem Titel V600 herausgebracht – doch sein wir ehrlich: Wir bei Classic Driver würden den Kaufpreis lieben in dieses Original investieren: Der Aston Martin Vantage V600 war in den 1990er Jahren schließlich die Krönung der V-Serie. Das bei Aston Martin Works vollständig von Hand gebaute und auf wahnwitzige 600 PS aufgerüstete Musclecar war nicht nur schneller, sondern dank der kurzen Fünfgang-Schaltung und dem strafferen Fahrwerk auch deutlich dynamischer als der V550. Nur etwa 80 Autos wurde die "V600-Behandlung" zuteil, entsprechend gesucht sind diese Sammlerautos heute. Und wie atemberaubend ist bitteschön die Kombination aus der exaltierten Rolls-Royce-Farbe Peacock Bue mit dem magnolienfarbenen Interieur?