


All-Terrain Targa
Wir haben im Laufe der Jahre immer wieder schlammhungrige luftgekühlte Porsche 911 gesehen, mit denen abenteuerlustige Fahrer zu Offroad-Exkursionen ausrückten. Angesichts der Rallye-Wurzeln, die tief in der DNA des 911 verwurzelt sind, ist es nicht verwunderlich, dass in allen Generationen von Porsches Liebling immer wieder auch Modelle mit Talenten abseits befestigter Straßen auftauchten. Doch ein Targa mit solch einem „Safari“-Umbau, das gab es noch nie. Dieses in Deutschland angebotene Exemplar war ursprünglich ein „normales“ 911 Targa S G-Modell aus dem Jahr 1977 und wurde nun mit einem Bilstein-Fahrwerk, Offroad-Reifen, einem 964-Motor (3,6-Liter, M64/01, 250 PS), verstärktem 915/61-Getriebe und sorgfältig in die Targa-Karosserie integrierten Überrollkäfig ausgestattet – ein absolutes Unikat in der Farbe Steingrau (5710) mit schwarzem Lederinterieur.



Weißes Rassepferd
Die Wahl eines einzigen Ferrari-Sondermodells kann schwieriger sein als die Entscheidung für ein Lieblingskind. Doch der 360 Challenge Stradale käme ganz sicher in die engere Auswahl. Während die meisten Exemplare in verschiedenen Rot-Farbtönen an ihre glücklichen Kunden gingen, sind seltene Modelle wie dieses in der Farbe Bianco Avus (ohne Tricolore-Streifen) in den letzten Jahren zu begehrten Sammlerstücken geworden. Unser in Schweden gefundener Marktfund, vermutlich einer von nur vier Bianco Avus ohne Streifen in Europa, wurde 2004 neu in Bozen (Südtirol) ausgeliefert und hat seitdem lediglich 25.900 Kilometer zurückgelegt. In Anbetracht stetig steigender Preise für Ferrari aus der Jahrtausendwende ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sich eines der faszinierendsten Sondermodelle aus Maranello zu sichern!



Heißer Baby-Benz
Zeigen Sie uns einen mit Carbon verkleideten Koenigsegg – und wir nicken anerkennend. Präsentiert man uns die beeindruckenden Beschleunigungswerte des neuesten Hybrid-Ferraris von 0 auf 100 km/h – entfährt uns ein „Wow“. Doch zeigt man uns einen perfekt ausgestatteten Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 wie dieses in der Schweiz offerierte Exemplar, kriegen wir mit ziemlicher Sicherheit weiche Knie. Zumal, wenn es sich um ein so gut ausgestattetes Auto wie dieses Baujahr 1992 handelt. Anstelle der Ledersitze hat es die legendären karierten Sitze, statt der trägen Automatik ein manuelles „dog-leg“-Schaltgetriebe und darüber hinaus einige sehr dezente Modifikationen, die dem Auto einen Hauch von DTM-Mercedes verleihen. Der „Baby“-Benz ist bis heute eines der beliebtesten Modelle der Schwaben, eine Limousine, die erschwinglichen Luxus neu definierte und mit den zusammen mit Cosworth entwickelten 2,3- und 2,5-Liter-Motoren die Grundlage für die späteren Evo- und DTM-Modelle legte. Merken Sie, dass wir ein bisschen verliebt in dieses Ding sind?



Alarmstufe Rot
Nichts verkörperte den Exzess der 80er-Jahre so sehr wie der Lamborghini Countach – ein Raumschiff für die Straße, das jahrzehntelang die Grundlage für Nachfolgemodelle in Sant’Agata legte, die alle dem gleichen, exzessiven Ansatz folgten. Die Gerüche, die Geräusche, die absurde Sitzposition – all das trägt zur Faszination dieses Wagens bei. Gebaut, um überall Aufsehen zu erregen. Dieser Countach 5000 S in Rosso Siviglia Baujahr 1984 wurde als (rechtsgelenkter) Neuwagen nach Großbritannien geliefert und seitdem fachmännisch restauriert, um im alten Glanz neu zu erstrahlen. Sein Interieur in einem beigen „Champagne“-Interieur harmoniert perfekt mit der Außenfarbe. Ein leuchtend roter, wilder Stier wie dieser ist der Inbegriff von Coolness!



Edizione Finale
Der Integrale Evoluzione SS markierte das endgültige Ende der langen und erfolgreichen Geschichte des Lancia Delta. Wer eine ultimative Rallye-Ikone für den Alltag sucht, kommt an einem solchen Farewell-Modell nicht vorbei. Sein wie in den anderen Delta-Modellen installierter Zweiliter-16V-Turbomotor leistet hier 215 PS – ein Wert, der nach heutigen Maßstäben vielleicht nicht spektakulär wirkt, doch angesichts der Reaktionsfreudigkeit von Fahrwerk und Lenkung das spektakuläre Fahrerlebnis in keiner Weise trübt. Zu identifizieren an der exklusiven Lackierung in Rosso Amaranto mit gelb-blauen Streifen, wurden diese letzten 250 Exemplare 1995 exklusiv (und als Linkslenker) für den japanischen Markt gebaut. Da die Nachfrage dort auch nach dem offiziellen Produktionsende in Europa weiterhin hoch war. Daher ist es sehr schwierig, noch ein Exemplar zu finden, insbesondere eines in so gutem Zustand wie dieses mit einer Laufleistung von gut 85.000 Kilometern!
































