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5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Eine weitere Woche und eine weitere bunte Mischung an Autos, die die Vielfalt des Classic-Driver-Marktes eindrucksvoll unter Beweis stellt. Diesmal mit einem extrem seltenen AMG, einem lange unterschätzten Ferrari und einem der verrücktesten Fahrzeuge, die wir je gesehen haben!

 

Unscheinbare Eleganz

Der im Jahr 2000 auf der Birmingham Autoshow präsentierte Alpina B3 3.3 Touring E46 war ein Familienkombi mit dem gewissen Etwas. Und der seine überragende Leistung nicht zur Schau trug. Unter der Haube arbeitete auf der Grundlage eines für amerikanische B3-E36-Modelle gebauten Grauguss-Motorblocks ein 280 PS starker 3,3-Liter-Reihensechszylinder. Neben ihm besticht ein Design mit unverkennbarer Alpina-Handschrift –stilvoll und elegant, ohne dabei protzig zu wirken. Dieses 2001 neu nach Japan und seit 2023 in den Niederlanden stehende Exemplar Baujahr 2001 ist das 55. aus einer Serie von nur 147 gebauten B3/E46-Touring-Modellen und präsentiert sich in der Metallic-Farbe Alpina Blau II, mit den ikonischen Mehrspeichen-Felgen und den goldenen Alpina-Dekorstreifen, die sich elegant an die Karosserie schmiegen. Wenn Sie sich zu Weihnachten einen alltagstauglichen und leistungsstarken Kombi wünschen, dann ist dieses Modell vielleicht genau das Richtige für Sie.

 

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Herrlich unkonventionell

Der Méhari, dessen Wurzeln in der robusten Technik des 2CV liegen, bietet schlichte Eleganz mit Charakter – noch mehr als die ohnehin schon simple, aber so liebenswerte „Ente“. Er ist ganz auf Funktionalität ausgelegt, sein Innenraum verzichtet auf jeglichen Luxus und wirkt dennoch überraschend einladend. Die durchdachten Details lassen die unaufdringliche Kompetenz des in diesem Fall sogar allradgetriebenen Modells mit Kunststoffkarosserie erahnen. Dieser bei einem Pariser Händler stehende grüne Méhari Baujahr 1979 präsentiert sich in bemerkenswert originalem Zustand. Ist bereit für Land- und Küstenstraßen und alle, die mit den 29 DIN-PS aus dem luftgekühlten Zweizylinder-Boxer der Dyane 6 offenen und legeren Fahrspaß erleben möchten. Packen Sie Ihre Surfbretter ein, schnappen Sie sich Ihre Freunde, nehmen Sie noch alle Hunde des Dorfes mit –solch ein nur 1213-mal gebauter Méhari 4x4 meistert von der Fahrt zum Strand bis zum Picknick irgendwo im Gelände alles mit Bravour!

 

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Die seltenste Black Series von allen

Als eines von zwischen 2006 und 2008 nur 120 gebauten Exemplaren zeugt dieser SLK 55 AMG Black Series von der ungestümen Energie der dynamischen AMG-Zeit in der zweiten Hälfte der 2000er-Jahre. Das erste Modell mit der legendären Bezeichnung „Black Series“ wird vom gewaltigen 5,5-Liter-V8 mit 400 PS und einem beeindruckenden Drehmoment von 520 Nm angetrieben. Dank seines festen Carbon-Dachs ist es 45 Kilo leichter als ein regulärer SLK 55 AMG, dank KW-Gewindefederbeine und rennsporterprobten Recaro-Schalensitzen zugleich prädestiniert für Kurvenfreuden in Reinkultur. Dieses von Mechatronik angebotene Exemplar Baujahr 2007 blieb bis 2012 als Firmenwagen im Besitz von AMG, ehe es ein privater AMG-Liebhaber kaufte. Er blieb der bis heute einzige weiterer Halter, fuhr das Auto nur bei gutem Wetter und pflegte es gewissenhaft – wovon der exzellente Zustand zeugt. Das Fahrzeug ist nach langer Zeit der erste wieder einmal öffentlich angebotene Black Series. Auch angesichts einer Laufleistung von nur 36.400 Kilometern eine einmalige Chance, ein absolutes AMG-Juwel und einen zukünftigen Klassiker zu erwerben!

 

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Schwarze Witwe

Der weithin als letztes Bindeglied zwischen der Enzo-Ära und seinen modernen Pendants geltende Ferrari 348 Spider hat mit den Jahren in puncto Design nur noch an Eleganz gewonnen. Einst als ungeliebter Bruder des 355 verschrien, erfreut sich der erste zweisitzige Ferrari-Spider seit dem Daytona heute weltweit einer treuen Fangemeinde. Dieses Exemplar in Schwarz mit herrlicher beiger Lederausstattung ist eines von nur 556 Fahrzeugen, die zwischen 1993 und 1995 in die USA importiert wurden. Es war bis 2013 an der mittleren Küste Kaliforniens beheimatet war, ehe es über Salt Lake City 2017 nach Houston (Texas) und dort in eine private Ferrari-Sammlung gelangte. Mit nur knapp 30.000 Kilometer auf der Uhr erleben einst etwas belächelte Modelle wie dieser 348 jetzt eine wohlverdiente Renaissance!

 

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Wolf im Sonic-Schafspelz

Um sich mit Nachdruck von der Masse abzuheben, benötigte der britische Felgenhersteller Wolfrace ein Fahrzeug, das seine neuesten Designs präsentieren sollte. Ein knallbunter Ford Sierra reichte da nicht aus. Das Team brauchte einen echten Hingucker, und so entstand im Jahr 1981 der Sonic, ein sechsrädriges Raumschiff auf Rädern, das das neue „Sonic“-Felgendesign von Wolfrace in Szene setzen sollte. Entworfen wurde es vom Flugzeugingenieur Nick Butler, verfügte über zwei 3,5-Liter-Rover-V8 mit in Summe 400 PS, ein Gitterrohrrahmen-Chassis, eine Jaguar-Kardanwelle und -Hinterachse sowie vier 13-Zoll-Vorder- und zwei 15-Zoll-Hinterreifen, besohlt mit Pirelli P7. Alles verpackt in einer Kunststoffkarosserie mit zwei Sitzen in bester Batmobile-Manier. Visionäre Ideen, die an Wahnsinn grenzten – dieses Stückchen 80er-Jahre-Flair ist einfach nur irre!

 

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