5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Oh, wie wir Autos lieben! Wir können nicht anders! Jeden Morgen bei der ersten Tasse Kaffee studieren wir den Classic Driver Markt, um uns zu verlieben. Aus den zahllosen Flirts der letzten Woche haben wir diese Favoriten ausgewählt, für die wir nur zu gerne Platz in unserem Leben machen möchten.

Alejandro De Tomasos Erstlingswerk

Als er bei der Automobilausstellung in Turin 1963 vorgestellt wurde, gab der De Tomaso Vallelunga als Alejandro  De Tomasos erstes serienreifes Auto bereits einen Vorgeschmack auf das bemerkenswerte Talent des jungen argentinischen Rennfahrers und Konstrukteurs. Das zweitürige Coupé-Design stammte von Giorgetto Giugiaro, inklusive einiger Ähnlichkeiten mit dem Ferrari 250 LM und dem Dino 206. Unter der Motorhaube leistete der brave 1,5-Liter-Motor aus dem Ford Cortina 135 PS. Leider war dem Vallelunga mit seinem Preis von 3,5 Millionen Lire – mehr als die Hälfte eines Ferrari Berlinetta – kein wirtschaftlicher Erfolg beschieden. Nur 53 Autos wurden gebaut, wovon gerade einmal 20 Fahrzeuge die Zeit überdauert haben. Dieser Vallelunga von 1967 wird aktuell von Historic Cars in Paris angeboten – was gäben wir darum, ihn bald auf der Straße sehen zu können.

Ein Undercover-Porsche 911 GT3 RS für F.O. Porsche

Einen serienmäßigen Carrera mithilfe von Aerokits und Flügeln in einen GT3-Doppelgänger zu verwandeln, ist eine klassische Taktik. Der Erstbesitzer dieses Porsche 911 – ein gewisser Dr. Ferdinand Oliver Porsche, Sohn von F.A. Porsche – tat allerdings genau das Gegenteil. Er ließ bei MTM seinem dezenten, eichenlaubgrünen 991 Carrera 4S Cabrio die machtvolle 500 PS-Maschine sowie das Getriebe aus dem GT3 RS einbauen. Laut Verkäufer hat dieser Eingriff und die damit verbundenen Modifikationen, um das Motorsportgetriebe mit der Allradarchitektur zu kombinieren, F.O. Porsche eine zusätzliche Investition von 270.000 Euro auf den Neupreis des Elfers gekostet. Bei Sammlern weltweit stehen die Spezialanfertigungen der Porsche-Familie immer hoch im Kurs. Dieses nur scheinbar unscheinbare Carrera-Cabrio wird gerade auf Classic Driver angeboten – und darf zu den Ahnen des GT3 Touring gezählt werden.

Spanischer Kraftbolzen

Wenn Sie auf der Suche nach seltenen und ungewöhnlichen Autos sind, dann ist der Classic Driver Markt Ihre erste Adresse. Dieses Auto erfüllt womöglich diese anspruchsvollen Kriterien: In den frühen siebziger Jahren entwickelte der in Barcelona beheimatete Karosseriebauer Pedro Serra ein bemerkenswertes spanisches Muscle Car auf der Basis des Dodge Dart. Das 2+2-sitzige-Coupé namens Dodge 3700 GT Boulevard wurde aus Fiberglas gefertigt und erinnert mit seiner breit geformten Karosserie und der langen Motorhaube ein wenig an die Lamborghini jener Epoche. Angetrieben wurde das Kraftpaket von einem 225 Slant Six-Motor mit 3,7-Liter Hubraum und 165 PS. In den frühen siebziger Jahren wurden zwischen 20 und 25 Autos gefertigt – dieses Exemplar zählt zu den wenigen, die es noch gibt. Schauen Sie bei Catawiki vorbei und bieten Sie online noch bis zum 20. Dezember

Alpinaträume

Es ist wirklich nicht einfach, einen von Verschlimmbesserungen unbehelligt gebliebenen Alpina-Klassiker zu entdecken. Aber dieses Auto ist der wahr gewordene Traum eines Sammlers: Nicht restauriert und in Originalzustand, mit nur einem Vorbesitzer und 78.000 Kilometer auf der Uhr. Damit dürfte dieses Alpina B7 S Turbo Coupé aktuell zu den begehrenswertesten Exemplaren am Markt zählen. Rufen Sie den Verkäufer Jan Jansen an! Bei der Gelegenheit sollten Sie auch seinen restlichen Bestand an faszinierenden BMW-Klassikern studieren.

Blu Pozzi

Wir alle bei Classic Driver sind Berlinetta-Jünger und würden unsere Ferrari stets nur mit festem Dach bestellen, um die pure Linie dieser Silhouette nicht zu stören. Aber wir gestehen: Dieser offene Ferrari 812 GTS in der historischen Farbe „Blu Pozzi“ mit Interieur in „Terra Bruciata“ sieht doch einfach umwerfend schön aus! „Dieser Ferrari wurde mit einer unglaublichen Fülle an Optionen im Gesamtwert von 70.000 Euro konfiguriert“, verrät Wim Prins, der diesen Ferrari aktuell auf Classic Driver anbietet. „Man nenne nur eine Karbonfaser-Komponente – Seitenschweller, unterer Heckstoßfänger, Diffusor, Frontschürze, Einfassungen am Kühlergrill – und dieser Supersportwagen hat sie.“ Uns gefallen besonders die schwarzen Endrohre, passen sie doch perfekt zur dunklen Karbon-Peripherie.