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Ein Stand, zwei Messen – Bologna und Brüssel machen gemeinsame Sache

Diesen Herbst tun sich zwei Schwergewichte der Klassikerszene zusammen: Die Auto e Moto d’Epoca in Bologna, die größte Messe ihrer Art in Europa, und die InterClassics Brussels, der wichtigste Treffpunkt für Oldtimer- und Youngtimer-Fans im Benelux-Raum, haben eine exklusive Kooperation vereinbart.

 

Beide Messen wollen ihr internationales Profil schärfen und Sammlern wie Händlern entgegenkommen, die zunehmend über Landesgrenzen hinweg kaufen, verkaufen und sich vernetzen. Zusammen ziehen sie mehr als 150.000 Besucher an. Die Idee ist einfach: Jede Veranstaltung räumt den Ausstellern der anderen einen eigenen Pavillon ein. Bologna machte vom 22. bis 25. Oktober mit einem InterClassics-Bereich den Anfang, in dem Alphons Ruyl Fine Classic Cars, Cool Classic Club, Walpot Classics, Renes Collectibles und Classic-Driver-Händler Prins ihre Autos präsentierten.

Vom 20. bis 22. November revanchiert sich Brüssel und empfängt italienische Aussteller unter dem Banner der Auto e Moto d’Epoca. Besucher der InterClassics dürfen sich daher auf eine größere und hochwertigere Auswahl an Autos freuen, während die Aussteller von gemeinsamem Marketing profitieren, neue Märkte erschließen und Käufer erreichen, die ihnen sonst womöglich verborgen geblieben wären. Die Veranstalter sehen darin einen Pionierschritt, denn die großen europäischen Klassikermessen, die traditionell jeweils ihr eigenes Publikum ansprechen, haben bislang selten so eng zusammengearbeitet. Da italienische Händler erstmals mit einem eigenen Pavillon auf der InterClassics vertreten sind, führt für alle Sammler aus dem Benelux-Raum, die einen italienischen Klassiker suchen, im November kein Weg an Brüssel vorbei.

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