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Michael Jordans verschollener Ferrari erzielt 2,7 Millionen Dollar

Nachdem sie fast ein Vierteljahrhundert aus der Öffentlichkeit verschwunden war, übertraf die Frontmotor-Berlinetta des besten Basketballers aller Zeiten bei Joopiter jegliche Schätzung. Die Gebote lagen weit über der erwarteten Höchstsumme von 1,3 Millionen Dollar.

 

Der 1997 als Neuwagen an Michael Jordan ausgelieferte 550 Maranello im Farbton Rosso Barchetta wurde speziell auf den 1,98 Meter großen Superstar zugeschnitten – die Sitzschienen wurden nach hinten versetzt und die Sitzpolster ausgedünnt. Als Jordan den V12-Grand-Tourer mit Handschaltung am 13. Juni 1997 nach seinem fünften NBA-Titelgewinn im United Center nach Hause steuerte, wurde der Wagen augenblicklich zu einem wertvollen Stück US-Sportgeschichte. Nachdem Jordan das Auto im Jahr 2002 verkaufte, verlor sich seine Spur für 24 Jahre vollständig. Erst die hartnäckige Recherche des Automobil-Ermittlers John Temerian förderte die Zeitkapsel in Kalifornien zutage, wo ein privater Eigentümer sie verborgen in seiner Sammlung geparkt hatte. Auf Pharrell Williams' Auktionsplattform Joopiter schloss sich nun der Kreis, als der Verkauf mit einem Endpreis von 2,7 Millionen Dollar sämtliche Erwartungen sprengte. Ursprünglich hatte Joopiter einen Schätzwert von 700.000 bis 1,3 Millionen Dollar kommuniziert.

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