Laurent Ferriers erste Sportuhr ist eine Hommage an den Motorsport

Wussten Sie, dass der meisterliche Schweizer Uhrmacher Laurent Ferrier in den siebziger Jahren erfolgreich im Motorsport unterwegs war? Zusammen mit seinem einstigen Kopiloten und heutigen Geschäftspartner hat er die Tourbillon Grand Sport aus Edelstahl vorgestellt, die an jene Oktanära erinnert.

Laurent Ferrier hat in den siebziger Jahren nicht weniger als sieben Mal an den 24 Stunden von Le Mans teilgenommen - quasi der Achttausender unter den Langstreckenrennen. Im Jahr 1977 gewann er in der Zweiliter-Kategorie und 1979 - im Trio mit François Triscon und seinem guten Freund, dem Industriellen François Servanin - erreichte er insgesamt den dritten Platz auf einem Porsche 935 für das Team Kremer. Nach dreißig Jahren hatten Ferrier und Servanin nichts von ihrer Leidenschaft für den Motorsport eingebüßt und gründeten 2009 das innovative Uhrmacher-Unternehmen Laurent Ferrier.

Zehn Jahre sollte noch vergehen, ehe jetzt die limitierte Tourbillon Grand Sport debütiert: Eine Edelstahl-Sportuhr mit 44 mm Durchmesser, die sowohl das 30-jährige Jubiläum dieses Podiums in Le Mans wie auch das zehnte Jahr der Gründung und die Premiere des berühmten Tourbillon feiert. Das Design der neuen Uhr weicht dramatisch von den aufwändig gestalteten und komplizierten Zeitmessern der Marke ab, dennoch trägt die Tourbillon Grand Sport die großartige Handschrift von Laurent Ferrier - man muss dazu nur einen Blick auf das faszinierende Uhrwerk werfen, das unter der transparenten Gehäuserückseite sichtbar wird. Das taupefarbene Zifferblatt und die Zeiger und Markierungen in Orange vermitteln puren Seventies Style. Laurent Ferrier wird nur 12 Tourbillon Grand Sport bauen, jede wird 185.000 US-Dollar kosten.

Fotos: Laurent Ferrier