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Der Concours of Elegance Germany 2026 feierte automobile Schönheit in ihrer reinsten Form

Der Concours of Elegance Germany 2026 am Gut Kaltenbrunn endete am 5. Juli nach einem spektakulären zweitägigen Wochenende. Am malerischen Tegernsee feierten zahlreiche Besucher Highlights aus neun Jahrzehnten des Automobildesigns.

Organisiert von Thorough Events und moderiert von Classic Driver CEO J. Philip Rathgen, lockte die Veranstaltung ein Rekordpublikum in die bayerischen Alpen, um eine atemberaubende kuratierte Auswahl an exklusiven Klassikern und Sportwagen zu bewundern. Ein zentrales Thema der diesjährigen Ausgabe war das hundertjährige Jubiläum von Maseratis legendärem Dreizack-Emblem, das 1926 erstmals von der Marke eingeführt wurde. Die italienische Marke zählte zu den erfolgreichsten des Wochenendes und ihre Modelle sicherten sich in mehreren Kategorien Auszeichnungen. Der spezielle Maserati Award ging an einen 3500 GT Convertible Prototype, der 1959 von Michelotti für Vignale entworfen wurde und mitsamt Besitzer eigens aus Texas angereist war.

Die begehrte Auszeichnung Best of Show, die traditionell von den Autobesitzern selbst vergeben wird, gewann der 1939 Horch 855 Special Roadster von Gläser. Als ein Höhepunkt der deutschen Vorkriegs-Luxusautomobilindustrie ist dieses spezifische Fahrzeug das einzige bekannte noch existierende Serienexemplar von schätzungsweise nur fünf bis sieben jemals gebauten Modellen und beeindruckt durch eine außergewöhnlich lange Motorhaube mit dramatisch geschwungenen Ponton-Kotflügeln. Seine Geschichte ist ebenso bemerkenswert wie sein Aussehen: Ursprünglich in die Niederlande geliefert, fand der Wagen später seinen Weg in die Vereinigten Staaten, wo er durch mehrere berühmte Sammlungen ging, 1954 im Magazin Road & Track abgebildet war und sogar von Hollywood-Star Rock Hudson auf der Leinwand gefahren wurde. Nach einer Restaurierung in Deutschland verbrachte er Jahre im Audi-Museum in Ingolstadt, bevor er 2024 bei RM Sotheby's erworben wurde. Darüber hinaus erhielt ein 1933 Armstrong Siddeley Special Six den Chairman's Award, während der Patron's Award, ausgewählt von Prinz Leopold von Bayern, an einen 1955 Maserati 150S/200S Prototype vergeben wurde.

Die handverlesenen Klassensieger auf dem makellosen Rasen spiegelten die Vielfalt der Automobilhistorie in verschiedenen Dekaden wider. Ein 1928 Bentley 4½ Litre Open Tourer von VDP gewann die 1920er Jahre, und ein weitgehend unrestaurierter 1931 Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport Spyder triumphierte in der Kategorie für Fahrzeuge aus den dreißiger Jahren. Den Sieg bei den 1940er Modellen holte ein 1947 Delahaye 135 MS Roadster, gefolgt von einem 1955 Maserati 300 S, der den Preis im Segment der fünfziger Jahre mitnahm. Ein exklusiver 1962 Maserati 5000 GT von Allemano entschied die 1960er Jahre für sich, eines von nur 30 jemals gebauten Exemplaren und ein Auto mit einer ganz eigenen, schillernden Vergangenheit, da es einst im Besitz des Rock-'n'-Roll-Sängers Little Tony war, bevor es an den Eagles-Gitarristen Joe Walsh überging, dessen Eigentümerschaft bekanntermaßen die Liedzeile "My Maserati does 185" inspirierte. Ein 1971 Ferrari 365 GTB/4 Daytona in europäischer Spezifikation gewann im Segment des darauffolgenden Jahrzehnts. Ein 1985 Aston Martin V8 Vantage, der einst für Sir Elton John neu bestellt wurde, sicherte sich die 1980er Jahre, während ein 1995 Lamborghini Diablo SE30 zum Future Classic gekrönt wurde.

Abseits des Hauptwettbewerbs sorgte die Auktion von RM Sotheby's mit zwanzig erstklassigen Losen für großes Interesse. Das absolute Highlight war ein 2015 Koenigsegg One:1, eines von nur sechs produzierten Kundenexemplaren und das weltweit erste straßenzugelassene Auto, das sich mit einem exakten Leistungsgewicht von eins zu eins brüsten kann. Zu den weiteren bemerkenswerten Ergebnissen der Auktion zählten ein 2009 Ferrari 599XX Evo, ein Mercedes Benz CLK DTM AMG Cabriolet sowie ein Ferrari 458 Speciale Spider, die allesamt vergleichsweise hohe Summen erzielten.

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