Cyclone von Steve McQueen versetzt Sammlerszene in Aufruhr

Die historische Cyclone-Bahnrennmaschine ist das vielleicht bedeutendste Motorradmodell der Geschichte. Im März kommt bei der Mecum-Auktion in Las Vegas ein Exemplar zum Aufruf, das obendrein aus dem ehemaligen Besitzt des „King of Cool“ stammt.

Die Cyclone Board Track Racer, gebaut von der Joerns Motor Manufacturing Company aus Saint Paul, Minnesota, gilt als innovativstes Rennmotorrad seiner Zeit. Es besaß unter anderem eine obenliegende Nockenwelle je Zylinder und wurde über zwei Königswellen angetrieben – das war damals einmalig. Zwar wurden zwischen 1913 und 1915 immerhin rund 300 Renn- und Straßenversionen gebaut, doch überlebt haben offiziell nur sechs Exemplare.

Das Highlight von E. J. Cole

Die hier gezeigte Cyclone ist zweifelsohne das wertvollste Motorrad, das Steve McQueen je besessen hat. Zuletzt wurde 2008 eine 1915er Cyclone bei einer Auktion versteigert und brachte – ohne McQueen-Bonus – die Rekordsumme von 551.200 US-Dollar ein. Der Schätzpreis für das gegenwärtige Exemplar liegt entsprechend bei 650.000 bis 750.000 US-Dollar. Wir sind gespannt, wo die Gebote enden werden.

Die Rennmaschine ist übrigens eines von über 220 Motorrädern der bedeutenden E. J. Cole Collection, die bei Mecum am 20. und 21. März in Las Vegas versteigert werden.

Fotos: Mecum Auctions

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