Maxi-Mini-Meeting

Ein ungewohntes Schauspiel bot sich am letzten Wochenende den Einheimischen der italienischen Küstenstadt Misano: Minis so weit das Auge reichte. Über 1.900 Fahrzeuge und rund 6000 Fans der Marke Mini strömten an den „Circuito Santamonica“, der Rennpiste von Misano, um beim ersten offiziellen Jahrestreffen, der Mini United, dabei zu sein – darunter über 80 britische Mini-Enthusiasten, die sich jedes Jahr auf den Spuren des Kinofilms „Italian Job“ auf den Weg nach Italien machen (Bild unten links).

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Besucher aus insgesamt 40 Nationen erlebten drei Tage Lifestyle- und Rennsportatmosphäre: Als sportlicher Höhepunkt stand das Finale der Mini Challenge auf dem Programm. Die 20 schnellsten Piloten aller Mini-Clubsportserien trafen hier aufeinander und kämpften um den Titel des Weltmeisters. Bei diesem Vierkampf, der ein Rundstreckenrennen, einen Slalom im Mini GP, einen Geschicklichkeitswettbewerb im Quad und ein Kart-Rennen beinhaltete, konnte sich der Belgier Maxime Martin vor Fredrik Lestrup (Schweden) und Johannes Stuck (Österreich) Platz 1 sichern.

Rund um die Rennstrecke boten sich den Besuchern Design-Workshops, Modenschauen der Mini-Kollektion, Lounge-Atmosphäre und Partys mit Livemusik. Mitten drin wurden berühmte Mini-Fahrzeuge ausgestellt, wie die Spezialversionen im Bisazza- und Missoni-Design, einen Mini als XXL-Stretch-Limousine sowie die Autos von Kate Moss, David Bowie und Michael Caine. Neuheiten wie der Mini Cooper S mit John Cooper Works GP Tuning Kit (Mini GP) konnten ebenfalls begutachtet werden. Beim Concours prämierte die Jury in der Kategorie „Best of Show“ einen Mini mit Flügeltüren und 240 PS unter der Motorhaube.

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Zu den zahlreichen Aktivitäten auf und neben der Rennstrecke zählten Demonstrationsfahrten an der Seite von Profipiloten im Mini Cooper S, ein Fahrsicherheitstraining, Helikopter-Rundflüge, Kart-Fahrten für jedermann sowie einige Runden im eigenen Mini über den Rundkurs.

Spektakulärer Abschluss der Mini United war das „Special Guest Race“, in dem 17 prominente in technisch identischen Mini Cooper S gegeneinander antraten. Am Start standen unter anderem die ehemaligen Formel 1-Piloten Christian Danner (Deutschland), Paolo Barilla (Italien) und Marc Surer (Schweiz), der frühere Tourenwagen-Weltmeister Roberto Ravaglia (Italien), der finnische „Rallye-Professor“ Rauno Aaltonen (1967 Sieger der Rallye Monte Carlo im Mini), der italienische Sänger Max Gazzè sowie der zweifache Champcar-Meister Alessandro Zanardi.

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Der Italiener Zanardi holte sich den Sieg nach einem spannenden Duell mit Alexander Burgstaller (Deutschland), dem Meister der deutschen Mini Challenge 2004. „Una vittoria speziale“, freute sich Zanardi. „Dieser Sieg ist etwas ganz Besonderes für mich.“

Text: Jan Richter
Fotos: BMW Group


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