Frankfurt klassisch: Klassikstadt

Advertorial

„Automobile - Kultur – Erleben!“ So lautet der Leitspruch des überaus ambitionierten und spannenden Projekts Klassikstadt Rhein-Main-Gebiet im Frankfurter Osten. Classic Driver ist mit einer 230 SL Mercedes-Benz Pagode zur ersten Visite vorgefahren. Nach ausführlicher Erkundung des 16.000 Quadratmeter großen Industrie-Areals aus dem Jahre 1910 steht fest: Marc Baumüller ist mit seinem engagierten Team auf dem besten Wege, ein neues Zentrum für Liebhaber klassischer Automobile zu schaffen. Geplante Eröffnung: Frühjahr 2010.

Stein auf Stein, Schlag auf Schlag! Kurz nach der Eröffnung des dritten Meilenwerks in Böblingen, haben wir am östlichen Stadtrand von Frankfurt am Main nahe der Automeile Hanauer Landstraße ein Projekt inspiziert, welches dem Thema Automobil ebenfalls ein neues Zentrum hinter alten Mauern widmet. Denkmal trifft Klassiker: In der ehemaligen Landmaschinenfabrik Mayfarth werden laut Planung ab Frühjahr 2010 automobile Historie, Kultur und Passion aufeinander treffen.

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Das Konzept der Frankfurter Klassikstadt ist der Stoßrichtung der bislang drei laufenden Meilenwerke Berlin, Düsseldorf und Raum Stuttgart nicht unähnlich. Auch in Frankfurt werden spezialisierte Fachwerkstätten, Ateliers und Restaurationsbetriebe sowie auch Händler von klassischen Automobilen auf Enthusiasten, Gastronomie und weitere Dienstleistungen treffen. Doch die besondere Location des alten U-förmigen viergeschossigen Backsteinbaus gibt dem Projekt Klassikstadt einen ganz eigenen Charakter.

Ideengeber und Geschäftsführer der Klassikstadt GmbH, Marc Baumüller, ist mit einem grünen Porsche 911 S, Baujahr 1969, zum Classic Driver Termin vorgefahren. Und trifft in der Orber Straße auf die weiße Klassikstadt-Pagode von 1967, mit der wir zuvor in der Main-Metropole anläßlich unserer IAA-Berichterstattung unterwegs waren.

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„Hessen hat deutschlandweit die höchste Dichte klassischer Automobile je Einwohner. Dem stehen einige wenige, stark fragmentierte kleinere Anbieter gegenüber“, erklärt Marc Baumüller, der vor seinem Großvorhaben für eine große Unternehmensberatung tätig war. „Wir wollen mit einem breiten Angebot rund um klassische Automobile die erste Adresse für Liebhaber alter Autos im Rhein-Main-Gebiet sein“, macht er den Anspruch der Klassikstadt Frankfurt deutlich. Die drei Säulen des Konzepts „Automobile – Kultur – Erleben“ sind deswegen mit Bedacht gewählt.

Doch zunächst zur Lage: der Standort für das Projekt scheint ideal. Klassikstadt entsteht auf dem ehemaligen Areal der Landmaschinenfabrik Mayfarth in der Orber Straße 41 im Osten von Frankfurt. Der nahe der „Automeile“ Hanauer Landstraße liegende, monumentale Fabrikgeschossbau stammt aus dem Jahr 1910 und wird anlässlich der Eröffnung – nota bene – 100 Jahre alt. Marc Baumüller berichtet von seinen Recherchen: „Der Architekt Carl Wolff plante die aus drei Flügeln zusammengesetzte Fabrikanlage, die durch ihre komplett erhaltene historische Backsteinfassade mit rhythmisch angeordneten Bogenfenstern beeindruckt. Im Zusammenspiel mit den großzügig arrangierten Nebengebäuden und der umlaufenden Außenanlage samt den Grünflächen stellt das Areal ein eindrucksvolles Ensemble historischer Industriekultur dar.“ Tatsächlich zählt das Gebäude bereits zum festen Ortspunkt der Route der Industriekultur entlang des Mains. „Nach der Nutzung als Landmaschinenfabrik zog die Bundesdruckerei in den Bau ein. Es wurden ausschließlich 50 D-Mark-Scheine gedruckt“, berichtet Baumüller. Später diente das Objekt als riesige Kleiderkammer des Bundes und verwaiste so im Laufe der Jahre.

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Baumüller erwarb mit einem Investoren-Konsortium den beeindruckenden Bestand und legte nach Neukonzeptionierung und Umwidmung im vergangenen Jahr 2008 los. Die Umbauarbeiten auch innerhalb des Gebäudes sind mittlerweile in vollem Gange. Innen ist das Gebäude unter Wahrung sämtlicher Auflagen des Denkmalschutzes entkernt und für die Aufnahme neuer tragfähiger Böden bereit. Die unzähligen schmiede- und gußeisernen Fenster sind frisch gestrahlt, lackiert und bereit für die Aufnahme moderner Wärmeverglasung, die ganz im klassischen Handwerkstil einzeln in die rund DIN A4 großen Fensterflächen eingebracht wird – eine Heidenarbeit und Handarbeit. Dieses Detail dokumentiert die Passion, mit der das gesamte Team an der Verwirklichung des automobilen und architektonischen Traums arbeitet.

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Wir fahren mit der handgeschalteten Pagode in einen der beiden funktionstüchtigen Lastenaufzüge und mit diesem in den zweiten Stock des Gebäudes. Dort rollen wir mit dem süffigen Klang der Doppelvergaser durch die durch ihre klare Geometrie gefallende Säulenhalle. Bemerkenswert: Was heute den Charakter einer Kunstgalerie aufweist, war früher ein industrieller Zweckbau. Architektur und Ästhetik gehen hier eine wunderbare Symbiose ein. Wenn die gesamten Arbeiten abgeschlossen sind, wird das Objekt auf mehreren Geschossen beachtliche 16.000 Quadratmeter gewerblich nutzbare Fläche bieten. Ideal ist zudem die Verkehrsanbindung der Klassikstadt. Die Anbindung an die Frankfurter Innenstadt, an Fernstraßen, Autobahnen und den Flughafen via der A 661 ist sehr gut. Nach Fertigstellung der A 661 und der A 66 mit dem neuen Riederwaldtunnel wird die Verkehrsanbindung noch optimiert. „Die geographische Lage, das Angebot von rund 200 Besucherparkplätzen sowie die großzügigen Andienungsmöglichkeiten bieten die optimale Infrastruktur für ein Projekt dieser Größenordnung“, ergänzt Baumüller.

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Worauf dürfen sich Automobilliebhaber nun konkret freuen? „Im Dienstleistungszentrum bietet Klassikstadt Werkstätten, Pflegebetriebe, Gutachter, Kfz-Elektriker, Sattler, Versicherungen, Oldtimer-Vermieter und Oldtimer-Fotographen“, erklärt Projektmitarbeiter Marco Wimmer das Konzept. Baumüller ergänzt, dass bereits viele Verträge mit Mietern gesiegelt seien und somit schon zwei Drittel aller Flächen unter Kontrakt stehen. Unter anderem zählt auch der Kasseler Porsche Spezialist classic911 zu den Mietern, der zum Termin das grüne Fotofahrzeug nach Frankfurt lieferte. Das kulturelle Forum wird überdies Clubs der Region die Möglichkeit geben, eigene Räume zu gestalten.

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Die Clubs sind in der Klassikstadt – wie auch beim ersten Meilenwerk in Berlin – wesentliche Multiplikatoren und ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Die Klassikstadt will sich ganz bewusst als Start- und Endpunkt für Oldtimerausfahrten anbieten und Raum für Club- und Markentreffen bieten. Auch als Auktionsstandort planen die Macher, ihre Klassikstadt zu etablieren. „Dritte Säule ist der Eventbereich mit einer passenden Gastronomie", erklärt Marc Baumüller. In der großen, flexibel teilbaren Eventfläche können Galaveranstaltungen, Symposien und Bankette, aber auch Messen und Workshops ausgerichtet werden.

Offenkundig: Frankfurt wird ab 2010 für Fahrzeugliebhaber auch jenseits der IAA eine besondere automobile Bedeutung erhalten. Klassikstadt – der Name ist Programm und bringt es auf den Punkt. Hier entsteht ein historischer Kontrapunkt zum Weltpremierenrummel des alle zwei Jahre stattfindenden Automobilsalons. Und genau das hat Frankfurt gerade noch gefehlt.

Kontakt

Klassikstadt GmbH
Orber Straße 4a
60386 Frankfurt am Main
www.klassikstadt.de

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Classic Driver dankt classic911 für die Unterstützung bei dieser Reportage.

Text & Fotos: Mathias Paulokat


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