Maison Bonnet Massbrillen: Die Brillen der Macht

Was haben Le Corbusier, Onassis, Yves Saint Laurent und Francois Mitterand gemeinsam? Nicht Macht, nicht Reichtum, sondern der Hang zu Brillen der Masion Bonnet. Seit den 1930er-Jahren versorgen die Brillenspezialisten die Großen dieser Welt mit handgefertigten Gestellen.

Im Maison Bonnet in Paris versteht man sich auf sein Handwerk. Keine Laufkundschaft, keine Gestelle von der Stange und kein 24-Stunden-Service. Wer die Spezialität des Hauses bestellt - eine Brille aus echtem Schildpatt - sollte sich mindestens drei Monate gedulden können. Die Herstellung von jedem Paar Augengläser ist eine intensive Aufgabe, die über 20 Stunden Handarbeit beinhaltet, dazu mehrere Anproben, intensive Gespräche, ausführliche persönliche Beratung und sogar das Vermessen des Gesichts.

Vorfreude ist ein Teil der Kaufprozedur. Sorgfältig hergestellt, mit einem Gestell, das kurzlebige Moden überdauert, sind Bonnet-Brillen eine Anschaffung fürs Leben - oder noch länger.

Maison Bonnet Massbrillen: Die Brillen der Macht
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Übrigens, man kann diese Brille mit gutem Gewissen tragen. Die Pariser Manufaktur hat seit 1974 kein Schildpatt mehr gekauft. Die Bestände sind offenbar groß genug, um noch auf Jahre hinaus optische Solitäre zu fertigen.

Wer sich in die Liste der bedeutenden Persönlichkeiten einreihen möchte, die über die Jahre beim Maison Bonnet den exklusiven Durchblick erworben haben, sollte einen Termin vereinbaren und dann das kleine Atelier 5 rue des Petit Champs in Paris aufsuchen - ein unvergeßliches Kauferlebnis.


Fotos: Maison Bonnet Glasses
Video: Luiz Fernando Carvalho via Youtube

Maison Bonnet: www.maisonbonnet.com