Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Ein Auto mit zwei Motoren, britischer 90er-Jahre-Exzess, ein einmaliger Rolls-Royce „Sporting Brake“, ein Mauerblümchen mit GTI-Prädikat und ein GT1 für die Straße, von dem Sie vermutlich noch nie etwas gehört haben. Das sind unsere fünf stillen Helden der Woche...

Zwei Motoren sind besser als einer

Individualität hat seinen Preis in der Automobilwelt. Einige Autos umweht eine coole Aura, die nur die wirklichen Kenner schätzen und verstehen. Zu ihnen gehört der Citroën 2CV Sahara. Nur knapp unter 700 Einheiten wurden gebaut, darunter 86 für die spanische Guardia Civil, zu denen auch dieses fein restaurierte Exemplar gehört. Das Besondere am Sahara sind seine beiden Motoren, Citroëns Lösung für einen Allradantrieb. Sie arbeiten unabhängig voneinander und haben auch ihren jeweils eigenen Benzintank. Perfekt: Fällt einer aus, kommt man immer noch nach Hause! 

 

Cooler als eiskalt?

Der Rolls-Royce Silver Shadow I ist schon als Serienmodell eine sehr treffliche Sänfte, um damit durch die Gegend zu „waften“. Doch Clyde Cassidy reichte das noch nicht. Der amerikanische Rolls-Fan liebte es, seine Modelle einzigartig zu machen - , und dieses vortreffliche Modell eines Silver Shadow I Baujahr 1972 ist keine Ausnahme. Die Sonderkarosserie verleiht dem Shadow eine „Sporting Brake“ Anmutung, ohne dass dafür Ecken abgeschnitten wurden. Das Fahrzeug wurde streng nach Werksstandards aufgebaut. So konsequent, dass Cassidy einen Brief von Rolls-Royce erhielt, in dem man ihm Komplimente für seine Arbeit machte.

 

Der unbekannte GT1-Supersportler

Der Mosler MT900 erzielte respektable Ergebnisse auf Rennstrecken in den USA, im Vereinigten Königreich und in Australien. Auf der Erfolgsliste stehen ein Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona 2003, ein britischer GT-Titel und Topplatzierungen bei den 24 Stunden von Bathurst. Es gab sogar einen Typen in London, der gleich zwei besaß! Er pflegte sie regelmäßig gegen Mitternacht herauszuholen, um dann mit dem heulenden Chevy-V8 im Rücken durch die Tunnel zu düsen. Dieses straßenzugelassene Modell steht bei Kessel zum Verkauf und scheint in perfektem Zustand.

 

Französische Zeitmaschine

Der brave Peugeot 309 stand selbst als GTi immer im Schatten des jugendlicheren Plattformbruders 205. Doch ist dieser heiße Fünftürer nicht würdig gealtert? Dazu kommt, dass der Hot Hatch dank größerer Spurweiten und überarbeitetem Fahrwerk im Grenzbereich etwas weniger heikel war als der gut 30 Zentimeter kürzere und leichtere 205. Dieses Modell aus 1989 ist der vielleicht beste 309 GTi, den man aktuell finden kann. Er hatte bislang nur zwei Besitzer, die mit dem französischen Knallkörper rund 58.000 Kilometer abgespult haben. Im Preis enthalten ist eine Dokumentenmappe, so dick, dass Sie sie den ganzen Winter über lesen können!

 

Neunziger-Jahre Exzess

Gäbe es einen Preis für schiere automobile Präsenz – der Aston Martin Virage wäre der erste Anwärter. Dieser 1994er Aston Martin Virage Volante 5.3 Liter, mit werksseitiger Wide Body-Karosse, setzt ein wirklich großes automobiles Ausrufungszeichen. Ein Aston Martin alter Schule, bestes britisches Beef! Gibt es für etwas weniger als £80.000 irgend ein anderes Modell, nach dem die Leute ähnlich die Köpfe verdrehen? Dieser Virage in Sherwood Green mit Magolia Leder ist ein alltagstauglicher Klassiker und hat seit 2004 denselben Besitzer.