007 Dinge, die Sie noch nicht über James Bond wussten

Ganz gleich, ob Sie bereits zum zehnten Mal bei einer der James-Bond Wiederholungen zu später Stunde eingeschlafen sind oder alle Novellen über den britischen Agenten gelesen haben: Die folgenden 007 Fakten kannten Sie bestimmt noch nicht!

Zur Hälfte was, bitte?

Sie werden es nicht glauben: James Bond, jener Agent ihrer Majestät, dessen Schneider an der Londoner Savile Row sitzt und der britischer ist als jeder Vier-Uhr-Tee, ist zur Hälfte Schweizer! Ian Fleming schrieb in "Man lebt nur zweimal", dass James Bonds Vater zwar aus Schottland stammt, seine Mutter Monique Delacroix allerdings Schweizerin gewesen sein soll. Tragischerweise kamen beide bei einem Bergunfall ums Leben, als James Bond elf Jahre alt war. Er wuchs bei seiner Tante auf, bevor er das Elite-Internat Eton besuchte.

Bond wirft dreimal das Handtuch

Wussten Sie, dass James Bond bereits dreimal seine Kündigung beim Geheimdienst MI6 eingereicht hat? Das erste Mal warf er das Handtuch in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät", allerdings hatte Moneypenny die Kündigung offiziell als zweiwöchigen Urlaub getarnt. Der nächste Rücktritt aus dem Dienst erfolgte in "Lizenz zum Töten" - genauer gesagt wurde er hierzu gezwungen, da ihm seine Lizenz zu Töten entzogen wurde, als er im Undercover-Einsatz einen roten Spion abgeben sollte. Das letzte Mal unternahm Bond diesen Schritt schließlich in "Casino Royale".

Familienwerte

Das Credo der Familie Bond lautet "Orbis non sufficit" - so zumindest kann man es im Film  "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" im Familienwappen lesen. Frei übersetzt heißt das:"Die Welt ist nicht genug". Richtig, denselben Titel trug ein Bond-Abenteuer mit Pierce Brosnan mehr als 30 Jahre später. Kurz vor Ende des Films belehrt ihn die Verbrecherin Elektra King, dass er die Welt besitzen könne. Bond antwortete ganz im Sinne der Familie: "Die Welt ist nicht genug". “Eine alberne Einstellung”, erwiederte King, worauf Bond auf das Familienmotto verwies und die Diskussion beendete.

Doktor Bond, der Vogelforscher

Warum heißt 007 eigentlich James Bond? Ian Fleming wollte seinem Geheimagent einen möglichst banalen Namen geben. In seiner Vorstellung sollte sein Geheimagent auf diese Weise erst einmal möglichst "uninteressant" wirken. Tatsächlich entlieh Fleming den Namen einem Ornithologen namens Dr. James Bond.

Ein Bond-Double

In der legendären Eröffnungsszene,  in dem ein Pistolenlauf auf James Bond gerichtet wird, sieht man nicht Sean Connery, sondern der Stuntman Bob Simmons. Er mußte für Connery einspringen, der aus unbekannten Gründen verhindert war. 

Wählen Sie Ihre Waffen mit Bedacht

James Bonds Dienstwaffe war eine Beretta 418. Zumindest, bis ein verärgerter Leser sich in einem Brief an Ian Fleming beschwerte, dass diese Waffe für Damen gedacht - und für den Agenteneinsatz eher ungeeignet sei. Ein anderer Leser, der Waffenexperte Geoffrey Boothroyd, schlug Fleming als Alternative eine Walther vor. Als Dankeschön für diesen Hinweis, den Fleming sofort umsetzte, erfand der Autor den Charakter Major Boothroyd, besser bekannt als "Q".

Sie alle hätten Bond sein können...

 Nur sechs Schauspieler hatten bisher die Ehre, James Bond spielen zu dürfen. Ein interessanter Fakt, doch noch viel interessanter ist die Liste der "Ich hätte Bond sein können"-Schauspieler. Auf dieser Liste finden sich neben Michael Caine, Hugh Grant und Ralph Fiennes auch Liam Neeson und David Niven.