Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“

Wirtschaftlich gesehen ergibt der Neuaufbau eines Range Rover Classic meist keinen Sinn. Doch es gibt Kunden, die den Urahnen aller SUVs so sehr schätzen, dass eine Regardless-of-Costs-Restaurierung gerade gut genug ist.

 Erst recht, wenn es sich um die Wiederherstellung einer Range-Rarität wie dem Schweizer Sondermodell „Novaswiss Turbo“ dreht. Der Range Rover der ersten Generation, der bereits 1970 das Licht der Welt erblickte, hat längst Klassikerstatus erreicht. Doch eine Komplettrestaurierung ist bei der Geländewagenikone aufwändig und daher nicht jedermanns Sache – weder auf Werkstatt-, noch auf Kundenseite. „Es gibt jedoch immer mehr Besitzer, die sich eine Komplettrestaurierung gönnen“, erklärt Urs Stiegler, Geschäftsführer LandyPoint. So etwa der Kunde dieses 1980 gebauten Range Rover Classic Novaswiss Turbo: Für den Schweizer Markt wurden Range Rover damals von den Züricher Novawerken nachträglich mit einem Turbomotor ausgestattet. Dieser leistete statt 135 PS satte 205 PS.

 

Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“
Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“

Das Werkstattteam von Landypoint blickt auf über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Restaurierung und weiß, was es bedeutet, einen Range Rover Classic bis auf die letzte Schraube (bzw. Schweißpunkt) zu zerlegen. Anders als beim Bruder, dem Defender, besitzt der Range ein Karosserieskelett aus Stahl, das von außen mit den Aluminiumkarosserieteilen beplankt ist. Daher werden Roststellen erst erkennbar, wenn sämtliche Karosserieteile entfernt werden. Und nicht selten verbirgt sich der Verfall hinter äußerlich einwandfreien Exemplaren.

 

 

Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“
Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“

Nach der „Scheidung“ von Karosserie – oder das, was davon übrig geblieben ist – und Chassis, wird deutlich, was anfangs mit der Bezeichnung „Skelett“ gemeint war. Und noch etwas wird nach anschließender Sandstrahlung klar: Der Range ist marode. Für die Range-Rover-Karosseriebauer kein Hindernis, kommt es doch häufig vor, dass schadhafte Teile herausgetrennt und Neuteile gekauft oder angefertigt werden müssen – wie etwa hier die Schweller.

 

 

Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“
Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“

Während der Turbomotor des Novaswiss-Range beim Spezialisten überholt wird, werden Achsen, Radaufhängungen, Bremsen und Getriebe in der eigenen Werkstatt instandgesetzt. Auch das Chassis wird sandgestrahlt und wiederaufbereitet. Am Ende werden Chassis und Karosserie versiegelt, angepasst und endlackiert.

 

 

Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“
Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“Work in Progress: Komplettrestaurierung eines Range Rover Classic „Novaswiss Turbo“

Wenn Blechteile und Motor wieder montiert sind, sollen Elektrik und Innenraum folgen – denn noch ist die Restaurierung des Range Rover Classic Novaswiss Turbo „in Progress“...

 

 

Weiterführende Links

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Mehr Informationen über Landypoint unter: www.landy-point.de

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Fotos: Landypoint