Gooding & Company kommt erstmals nach London – und nur mit dem Besten

Nach der Corona-bedingten Verschiebung wird die erste Londoner Auktion von Gooding & Company am 5. September vor Hampton Court Palace im Rahmen des Concours of Elegance stattfinden. Unter dem Titel „Passion of a Lifetime“ werden 15 Autos aus exquisiten Privatsammlungen versteigert.

Am 5. September, vor der Kulisse des Hampton Court Palace während des Concours of Elegance, startet mit „Passion of a Lifetime“ die allererste Auktion von Gooding & Company auf britischem Boden. Es verspricht eine sensationelle Premiere zu werden.Der Katalog umfasst 16 blue-chip-Klassiker aus einer hochangesehenen Privatsammlung, liebevoll gepflegt im Verlauf von mehreren Jahrzehnten. „Ich bin oft nach einer Auktion außerhalb der Vereinigten Staaten gefragt worden“, sagt Firmenchef und Gründer David Gooding, „und ich habe immer geantwortet, dass sie eine außergewöhnliche Gruppe von Autos aufbieten muss.“ Gesagt, getan: Denn wenn man sich die Liste der angebotenen Fahrzeuge anschaut, besteht nicht der geringste Zweifel, dass sich die Reise über den Atlantik vom sonnigen Santa Monica lohnen wird.  

Vive La Marque!

Angeführt werden die Hochkaräter vom Ex-König Leopold Bugatti Typ 59 Sports Baujahr 1934 – ultimativer Ausdruck der Grand Prix-Rennwagen von Ettore Bugatti. Er begann seine Karriere als Werksrennwagen und wurde zumeist bei Grand Prix-Rennen mit René Dreyfus am Steuer (unter anderem Sieg beim GP von Belgien 1934 in Spa) pilotiert. Später wurde der T59 im Werk zu einem Sportwagen umgebaut und feierte mit Motorsportlegenden wie Piero Taruffi, Achille Varzi und Louis Chiron zahlreiche Erfolge. Der 1938 von König Leopold III von Belgien erworbene und wunderbar originalgetreue Bugatti wird mit einem Verlaufspreis in der Region von zehn Millionen Pfund gehandelt. Daneben sind zwei weitere Bugatti gelistet: ein 57S Atalante von 1937 (Schätzpreis von rund sieben Millionen Pfund) und ein magisch unrestaurierter Typ 35C Grand Pix-Rennwagen für rund drei Millionen.

Passion of a Lifetime 

Außerdem heraus ragen drei extrem wichtige Aston Martin: ein 1935er Ulster, einer von nur 21 Kundenfahrzeugen und ausgeliefert an den thailändischen Prinzen und Rennfahrer Bira (£1,6–2,2m), ein akribisch restaurierter DB3S von 1955 (£3–4m) und ein DB4GT Zagato aus 1961 (£7–9m). „Peony Red“ ist eine Farbe, die dem ausschweifenden anglo-italienischen Grand Tourer bestens steht. Weitere Modelle aus der Sammlung umfassen zwei Lamborghini (einer ist ein 71er Miura P400 SV Speciale), drei Lancia, drei Bentley, ein Rolls-Royce und ein Vauxhall. Bleiben Sie auf Classic Driver, um schon bald einen Blick in den mit Spannung erwarteten Gesamtkatalog der „Passion of a Livetime“ werfen zu können. Sie können den mit Leckerbissen gespickten kompletten Katalog von „Passion of a Lifetime“ im Classic Driver Markt studieren.

Fotos: Gooding & Company