Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden – und den sündhaft teuren Traumwagen des einen Sammlers würde der andere nicht geschenkt nehmen. Auch unsere fünf Sammlerautos der Woche dürften für Diskussionen sorgen.

Und was ist Ihre finale Fantasie?

Bei „Final Fantasy“ verstehen Sie nur Bahnhof? Dann sollten Sie vielleicht mal ihre Kinder fragen. Denn das japanische Computer-Rollenspiel hat sich den den Achtzigerjahren weltweit mehr als 140 Millionen Mal verkauft und wurde mehrfach verfilmt. Aus der fünfzehnten Folge der Filmreihe stammt auch der Audi R8 „Star of Lucis“, der momentan im Classic Driver Markt für rund 2,1 Millionen Euro angeboten wird. Das entspricht etwa dem Preis einen Bugatti Chiron – aber was tut man nicht alles für ein paar Schnörkelornamente und den ewigen Respekt seiner Kinder?

Der englischste Lamborghini der Welt

Es entspricht wohl dem britischen Humor, sich ein italienisches Supercar wie den Lamborghini Diablo nicht nur als Rechtslenker zu kaufen – sondern ihn auch so klassisch-britisch auszustatten, wie man sonst höchstens einen Daimler Double Six für den Fuhrpark ihrer Majestät einkleiden würde. Tatsächlich sieht dieser Diablo VT in seinem Dunkelgrün-Metallic-Maßanzug und dem cremefarbenen Interieur ganz ausgezeichnet aus. Und dank Allradantrieb könnte in ihm sogar die Queen persönlich über die Hügel von Balmoral driften!

Die wilden Neunziger

Lange Zeit hielten sich Porsche-Puristen angesichts der Tuning-Getüme der Neunzigerjahre die Augen zu – mittlerweile sind die wenigen überlebenden Gefährte von Gemballa und Co unter Sammlern heiß begehrt. Dieser Porsche 964 wurde vom Zeitgeist-Designer und Colani-Schülers Vittorio Strosek in einen sogenannten „Mega Speedster“ verwandelt. Mehr freigeistigen Neunzigerjahre-Spirit kann man im Classic Driver Markt nicht finden.

Im Cosworth-Fieber 

Angesichts der derzeitigen Hypes um Rally-Sportwagen der 1980er und 1990er Jahre erlebt auch der Ford Escort RS Cosworth seine Renaissance. Dieser frühe „Big Turbo“ aus dem Jahr 1993 hat knapp 90.000 Kilometer auf dem Tacho und wurde umfassend modifiziert – von der Aufhängung bis zum Interieur. Wir müssen zugeben: Die Versuchung ist groß!

Für den Winter in Palm Beach

Irgendwann kommt man in ein Alter, da möchte man sich im Winter nicht mehr beim Cresta Run in den Eiskanal stürzen – sondern die müden Knochen zwischen November und März lieber von der milden Wintersonne Floridas wärmen lassen. Dieses zitronengelbe Citroen DS Palm Beach Cabriolet mit burgunderrotem Verdeck aus der Werkstatt von Henri Chapron dürfte die stilvollste Möglichkeit sein, um täglich zwischen Golfplatz zum Beach Club hin- und herzuschaukeln.