Fünf Sammlerautos, die sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Nur weil die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, sollte man doch nicht auf die letzten schönen Ausfahrten verzichten. Die Herbst ist vielleicht die schönste Zeit, um das Cabrio aus der Garage zu holen. Mit diesen 5 stilvollen Kandidaten kann der Winter noch lange auf sich warten lassen.

Bereit für die Mille Miglia 2019?

Er war wieder ein weiterer Geniestreich des bedeutenden US-Importeurs Max Hoffman: Der Porsche 356 Continental war ein vollwertiges Vor-A-Modell, das mit einer 1,5-Liter-Maschine ausgerüstet war. Weil er nur etwas über einem Jahr gebaut wurde, zählt dieser 356 zu den seltenen Exemplaren seiner Art. Wie die meisten Continentals wurde auch dieses Modell 1955 von Manhattan Motors ausgeliefert und trägt auch noch die originale Farbkombination. Außerdem wäre er auch noch für die Mille Miglia zugelassen und böte im Übrigen mehr Komfort bei dieser anstrengenden Rallye auf Italiens Straßen. 

David Baileys blaue Schönheit

In den frühen siebziger Jahren kaufte sich der berühmte britische Modefotograf David Bailey diesen Ferrari 275 GTB/4 und sorgte damit an der Seite seiner damaligen Ehefrau Catherine Deneuve auf den Straßen Londons für Aufsehen. Vor einiger Zeit wurde der Sportwagen umfassend restauriert und erhielt einen Finish in der eleganten Kombination der Lackfarbe „Blu Scozia” mit ockerfarbenem Leder für das Interieur. Die Anzeige betont, dass der Ferrari „keine Wünsche offen lässt”, allenfalls, dass für den neuen Besitzer eine Leica und eine schöne Beifahrerin mit von der Partie sind.

Ein luxuriöser Longchamp

Nur 14 offene De Tomaso Longchamp Spyder wurden in den siebziger Jahren gefertigt, wobei zwei davon mit weniger auffälligen Stoßfängern ausgestattet wurden, die dem Fahrzeug beinahe die Optik des Mercedes SL verliehen. Dieses Exemplar in „Marrone Metallizzato” ist eines davon. Es wurde Ende der neunziger Jahre umfassend restauriert und blieb seither bei einem Besitzer. Allein äußerlich braucht sich dieser Ultra-Sportwagen nicht vor seinen Zeitgenossen zu verstecken, aber uns hat es vor allem der üppig eingerichtete Innenraum angetan. Beiges Leder und dazu brauner Velours - pure Seventies-Ästhetik!

Der etwas andere Apollo der sechziger Jahre

Er gilt als interessante Fußnote in den Annalen der transkontinentalen Partnerschaften der Automobilindustrie: Die Geschichte des Apollo 3500 GT wartet noch darauf, erzählt zu werden. Die Idee dazu geht auf Milt Brown zurück, ein amerikanischer Visionär, der ein Auto als Herausforderer von Ferrari und Maserati bauen wollte. Er machte sich auch sehr professionell an die Arbeit und entwickelte aus dem Nichts Chassis und Karosserie, die dann von Intermeccanica in Turin gefertigt wurden. Franco Scaglione höchstpersönlich legt noch Hand ans Design an. Dieser sehr schöne Grand Tourer wurde dann in Kalifornien produziert und ein V8 von Buick in den Motorraum eingepasst. Aber letztlich waren die Kosten dieses Unterfangens zu hoch und nur rund 88 Apollos in verschiedenen Variationen verließen die Fertigung. Dieses frühe 3500 GT-Exemplar wurde 1963 nach Kalifornien ausgeliefert und wirkt, als wäre es in ausgezeichnetem Zustand.

Ein Cabrio fürs Leben

Der BMW Z1 ist der perfekte offene Zweisitzer für Herbst und Winter. Wenn der Spätsommer besonders großzügig ist und mit wohlig warmen und goldenen Tagen im Oktober und November lockt, dann senkt man einfach die berühmten Türen und genießt unmittelbar und naturnah den hoch drehenden Reihensechszylinder. Und wenn das Wetter beginnt, sich von seiner raueren Seite zu zeigen, lässt man diese Türen einfach hochfahren und schaltet die Heizung ein. Ein Cabrio fürs Leben - und nicht nur für einen kurzen Sommer lang.

Fotos: Porsche Centre Gelderland, DK Engineering, Movendi, Hyman Ltd., Bavaria Motors NV

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