Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Die Tour Auto hat uns mit einer ganz hartnäckigen Variante des Motorsportvirus angesteckt. Beim Studium des Classic Driver Markts hatten wir folglich nur eines im Sinn. Und jetzt liegt es an Ihnen, mit welcher unserer Entdeckungen Sie auf die Rennstrecke gehen wollen.

Rennbereit

Als einer von nur 26 Aston Martin DBRS9 wurde Chassis Nummer 19 2007 von Prodrive gemäß GT3-Spezifikationen gebaut und hatte bisher mit einem privaten Rennsportenthusiasten nur einen Vorbesitzer. In den späten 2000er Jahren war das Fahrzeug Stammgast bei der britischen GT-Meisterschaft und wurde für Cadena Motorsport, Barwell Motorsport und John Danby Racing gefahren. Kürzlich ereichte es den vierten Platz in seiner Klasse und wurde zugleich Gesamtzehnter beim Aston Martin Festival-Rennen im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans. Dieser komplett rennbereite DBRS9 trägt die Petronas-Farben und wartet auf einen neuen Besitzer, der ihn wieder zurück auf die Rennstrecke führt.

Power-Spediteur

Als bekannt wurde, dass Audis erstes RS-Model das Gewand eines Kombis tragen würde, waren Medien und Kunden reichlich verblüfft. Aber einmal hinterm Steuer, die Turboverzögerung erleben und spielte dann keine Rolle mehr, ob das Auto vier, fünf oder gar 20 Türen besitzt. Dieses Exemplar in Nogaro Blue hat den Fünfzylindermotor mit 2,2-Litern Hubraum und den KKK-Lader und entwickelt 320 PS bei 6.5000 Umdrehungen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von gut 262 Stundenkilometer. Mit seinen Porsche Cup 1-Rädern, dem großen Bremsenset von Brembo, Recarositzen, vertikalen Lufteinlässen, rechteckigen Nackenstützen und weißen Anzeigen strahlt dieser Audi RS einen ganz eigenen Charme aus.

Tribut an die Tour Auto

Der Ford GT wurde als Reverenz an die Ford GT40 gebaut, die legendären, viermaligen Le Mans-Gewinner der sechziger Jahre. Mit etwas Fantasie könnte man sich dieses Exemplar in Thungsten Grey mit weißen Streifen als Verbeugung vor den Tour Auto-Siegern des letzten Jahres, James Cottingham und Andrew Smith auf ihrem Silver Ford GT40, vorstellen. Dieser Ford GT wäre zwar nicht selbst zur Tour Auto zugelassen, trotzdem könnte man mit ihm private, lebhafte Runden durch Frankreich drehen.

Aufgepasst, Bentley Boys and Girls

Nach 71 Jahren Abstinenz vom wichtigsten Langstreckenrennen der Welt, kehrte Bentley 2001 nach Le Mans zurück. Um dieses Ereignis zu würdigen, wurde eine limitierte Le Mans Series des Continental R, T und Arnage gebaut. Dieses Modell in der Farbe Midnight Emerald ist eines von nur 46 Continental R Le Mans Series, die damals gefertigt wurden. Mit seinem 426 PS starken Motor, vier Endrohren, verbreiterter Hinterachse und roten Bremssätteln darf man ihn einer der letzen „wahren Bentleys” nennen.

Ein unfassbarer Porsche

Wie oft kommt es vor, dass man einen originalen Porsche 911 S/T entdeckt? Darin liegt der besondere Reiz des Classic Driver Marktes. Dieses Exemplar in Orange erhielt eine umfassende Instandsetzung durch Prill Porsche Classics und wurde vorne und hinten mit den ursprünglichen FIA-GR4-S/T-Stahlkotflügen ausgestattet, außerdem hat es den Werksüberrollbügel, einen 85 Liter fassenden Tank, einen Kofferraumdeckel aus Fiberglas, Stoßfänger vorne und hinten, einen neu aufgebauten Motor mit einem 3,0-Liter-Kurbelgehäuse, MFI High Butterfly-Einspritzung, Doppelzünder von Bosch und noch ein Type 915/02-Getriebe mit Nürburgring-Zahnräder. Die Frage ist, ob Sie bereit wären, mit diesem Juwel von einem S/T auf die Rennstrecke zu gehen?

Fotos: Nicholas Mee and Company / Fast Classics / Weekend HeroesPendine Historic Cars

Der Classic Driver Markt präsentiert Tausende von klassischen und für Sammler interessante Autos zum Verkauf, täglich kommen neue Angebote hinzu. Außerdem können Sie eine Auswahl an klassischen Motorrädern entdecken ebenso wie YachtenUhrenSammlerstücke und sogar Luxusimmobilien zum Verkauf.