Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in die Garage stellen sollten

Von einer extrem seltenen Ferrari Barchetta von Zagato über einen Citroën CX für ein Pariser Luxus-Hotel bis zu einer Sonder-Edition des Bentley Continental mit 30er-Jahre-Charm reicht diesmal ein von echten Spezialitäten geprägte Angebot des Classic Drivers Marktes...

#OuiAreFrench

Nachdem wir den von Tristan Auer für das historische Pariser Hôtel de Crillon neu interpretierten Citroën CX gesehen hatten, wuchs bei uns selbst auch die Lust auf ein Exemplar der exzentrischen französischen Luxuslimousine. Dieser rechtsgelenkte CX25 GTi aus 1988 würde perfekt taugen, nicht zuletzt dank seiner ungewöhnlichen grünen Außenfarbe, der modifizierten, weil geteilten Klimaanlage und dem getunten Motor. Mit dieser Sänfte unter den GTis dieser Welt wird man nicht nur auf den Boulevards europäischer Hauptstädte, sondern auch außerhalb der Metropolregionen für so manches Lächeln sorgen.

GTZ

Zagatos 100-jähriges Jubiläumsjahr mag sich dem Ende zuneigen, doch ist das kein Grund, die illustre Geschichte des Mailänder Karosseriebauers nicht mehr zu feiern. Unter allen skurrilen Kreationen Zagatos aus 100 Jahren bleibt der Ferrari 550 GTZ Barchetta eine der mysteriösesten. Nur drei dieser offenen GTZ wurden dem Vernehmen nach als Teil des „Zero Projects“ von Zagato gebaut – im Auftrag des japanischen Sammlers Yoshiyuki Hayashi, der eine moderne Interpretation des historischen Ferrari 250 GTZ auf Basis seines 575M Maranello suchte. Dieses einzigartige rechtsgelenkte Exemplar ist das letzte aus dem Barchetta-Trio. Ein typisches Zagato-Design, das man nur hassen oder lieben kann.  

Eine wirkliche Sonderedition

Sondereditionen werden heutzutage oft gar nicht mehr als solche wahrgenommen. Setzen sie sich oft doch nur noch durch eine nummerierte Plakette und Extras ab, die ohnehin in der Liste der Sonderausstattungen stehen. Dieser Bentley Continental GT Number 9 Edition by Mulliner schwimmt gegen den Trend. Nur 100 Einheiten dieses eleganten Grand Tourers wurden aufgelegt, zur Feier des 100. Geburtstags der Marke und als Hommage an Sir Henry Birkins legendären Number 9 „Blower“ (Le Mans, 1930). Dies ist ein Beispiel dafür, wie viele kleine Dinge gemeinsam einen großen Unterschied ausmachen können. Wie die Farbe Viridian Green, die Startnummer 9 auf dem Kühlergrill, die analoge Jaeger-Uhr im Stil der Dreißigerjahre bis hin zu einem kleinen Stück Holz vom Original-Sitz des Birkin „Blower“, das im mittleren der drei Zusatzinstrumente eingebettet ist und jedem der 100 Autos ein echtes Stück Bentley Historie mitgibt.

Neues Jahr, neues G-Modell  

Ehe Land Rover seine moderne Neuinterpretation des Defenders vorstellte, erlebte die Autowelt bereits, wie man einen Kult-klassischen Geländewagen gekonnt für das 21. Jahrhundert auffrischt: Das neue G-Modell von Mercedes-Benz. Die Schwaben brachten den „G“ gekonnt auf den neuesten Stand der Technik, behielten aber zugleich die charakterstarke und seit 38 Jahren bekannte Grundform bei. Dieser G63 AMG von 2019 in glänzend Braun ist besonders schön. Wir würden das Stuttgart-SUV jeden Tag dem neuen Defender vorziehen.

Launch Edition 

Es ist kein Geheimnis, dass Autosammler immer nach den ersten und letzten Exemplaren eines Modells Ausschau halten. Dieser Aston Martin DB11 V12 ist ein Modell aus der begehrten „Launch Edition“ von 2017. Mit allen Extras ab Werk, die es sonst nur als Option gab. Der bislang einzige (amerikanische) Halter legte für den Neuwagen damals rund 250.000 Dollar auf den Tisch. Nur zwei Jahre und rund 17.000 Kilometer später wird das gleiche Auto in Pennsylvania jetzt für nur noch 140.000 Dollar angeboten. ;

Fotos: British & Sportscars, L’Art de L’Automobile, Bonhams, LBI Limited, DD Classics