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Diese 10 trendigen Sammlerautos sollten Sie 2026 im Auge behalten

Unser Motto für 2026: Vergessen Sie EVs und Crossover-SUVs. Kaufen Sie stattdessen einen V10-Super-Kombi, geben Sie Vollgas im letzten Transaxle-Porsche oder genießen Sie den Sound von Italiens großartigster Luxuslimousine! Hier sind 10 Sammlerautos, die Sie im neuen Jahr im Auge behalten sollten.

Alpine A110 

Die Produktion der weltweit beliebten Alpine A110 mit Verbrennungsmotor wird Mitte des neuen Jahres eingestellt. Sehr zum Leidwesen aller Enthusiasten – einschließlich aller Mitarbeiter von Classic Driver –, da das Nachfolgemodell ausschließlich elektrisch angetrieben sein wird, was mehr Gewicht und eine andere Form von Fahrspaß bedeutet. Daher gab es noch nie einen besseren Zeitpunkt, um einen dieser federleichten französischen Sport-Coupés in Ihre Garage zu holen und zu entdecken, wie viel Spaß ein 1,8-Liter mit 250 PS und nur 1.100 Kilogramm Gewicht machen kann.

 

Audi S3 8L

Der kompakte Ingolstädter mit Verbrennungsmotor wird als Analogie zur Alpine ebenfalls zugunsten elektrischer Pendants demnächst ausgemustert. Eine Nachricht, die uns sehnsüchtig auf Audis erstes Modell für das Kompakt-Segment zurückblicken lässt. Der 1999 als Topversion der 8L-Generation auf den Markt gebrachte S3 kombinierte ein Schaltgetriebe und Quattro-Antrieb mit einem anfangs 210 und ab September 2001 (zusammen mit einem Facelift) 225 PS starken 1,8-Liter-20V-Vierzylinder. Ein Hot Hatch, der uns dank eines Designs aus der Feder des späteren Skoda- und Bentley-Chefdesigners Dirk van Braeckel bis heute zum Stehenbleiben und Staunen bringt. Da gut gepflegte Exemplare mit geringer Laufleistung immer seltener werden, würden wir die nächste Gelegenheit nutzen, um ein erstklassiges Exemplar dieses kompakten Millennium-Audis zu erwerben.

 

BMW M5 Touring E60

Ein V10 in einem Familienkombi? Im Jahr 2026 klingt das wie reine Fantasie, ja Blasphemie. Aber als der M5 Touring der E60-Generation 2007 auf den Markt kam, war er das Nonplusultra unter den schnellen Personentransportern von BMW. Als erster Kombi der M-Division und letztes handgefertigtes M-Modell entstanden nur 891 Exemplare dieses Kraftpakets mit seinem 500 PS starken V10 und Siebengang-SMG-Getriebe. Zugegeben, der 5,0-Liter-Zehnzylinder ist komplex und teuer, wenn mal was kaputt geht. Und nicht gerade sparsam im Verbrauch. Aber wir finden, dass fast kein Preis zu hoch ist für ein Fahrzeug, das mit der ganzen Familie und dem Hund im Schlepptau in nur 4,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, ganz zu schweigen von dem göttlichen Auspuffsound!

 

Jaguar F-Type S 

Mit dem Produktionsende des F-Type im Jahr 2024 ging eine rund 70 Jahre lange Ära von Jaguar-Sportwagen zu Ende, die für ihr klassisch-elegantes Design, ihre kraftvollen Motoren und ihren geräumigen und edlen Innenraum bekannt waren. „Pace, Space, and Grace“ – so fasste ein berühmter Slogan einmal die Eigenschaften eines Jaguars zusammen. Aus der von Ian Callum gezeichneten F-Type-Reihe würden wir ein frühes S Coupé vor dem Facelift wählen, ausgestattet mit einem per Kompressor aufgeladenen 3,0-Liter-V6, der mit 340 PS die Hinterräder über ein Sechsgang-Schaltgetriebe antreibt. Dies war der stärkste jemals auf Wunsch mit Handschaltung statt 8-Gang-Automatik angebotene F-Type; dazu in einem Design, das nach dem Facelift von 2019 deutlich an Ausdruckkraft verlor. Da der nächste Jaguar ausschließlich elektrisch angetrieben sein wird, drängt die Zeit, sich den letzten und ultimativen Jaguar-Sportwagen aus einer bis zum XK120 von 1953 zurückreichenden Ahnenreihe zu einem guten Preis zu sichern.

 

Maserati Quattroporte V Sport GT S 

Die von keinem Geringeren als Ken Okuyama – bekannt auch durch den Ferrari Enzo – entworfene fünfte Generation des Maserati Quattroporte altert würdevoll in ihrem eleganten Limousinen-Look. Insbesondere in der nach dem Facelift von 2008 auf der North American International Auto Show Anfang 2009 in Detroit vorgestellten GT S-Version. Neben der Karosserie von Pininfarina erhielt der GT S einen von Ferrari entwickelten 4,7-Liter-V8 mit Trockensumpf-Schmierung, der mit seinen 440 PS (10 PS mehr als im Quattroporte S) einen der besten Sounds aller Zeiten erzeugt. Nur 1.847 Exemplare dieser famosen Luxus-Limousinen verließen das Werk in Modena, was sie zu einer Rarität und einem Muss für jeden anspruchsvollen Sammler italienischer Modern Classics macht.

 

Maybach 57

Mit dem Maybach 57 und seinem Schwestermodell mit langem Radstand, dem Maybach 62, startete die damalige DaimlerChrysler AG 2002 den Relaunch der legendären deutschen Vorkriegs-Marke. Benannt nach ihrer jeweiligen Länge in Dezimetern, verkörperten diese imposanten Oberklasse-Limousinen eine unaufdringliche Alternative zu einem Bentley Mulsanne oder Rolls-Royce Phantom. Auf Basis der S-Klasse W140 erwiesen sich die in einer eigens gegründeten Manufaktur gebauten Luxusliner jedoch als finanzielles Desaster, da sie sowohl extrem teuer in der Produktion als auch aufgrund des zu sehr an die S-Klasse angelehnten Designs schwer zu verkaufen waren. Insgesamt gingen so nur etwas mehr als 1100 Exemplare in Kundenhand. Dennoch: Wenn ein Auto den Begriff des alten Geldes verkörpern kann, dann ist es ein Maybach 57 – und damit die perfekte Wahl für (etwas) unaufdringlichen Luxus im Jahr 2026.

 

Mercedes-Benz SLK 32 AMG

Entworfen von Michael Mauer unter der Leitung des legendären Bruno Sacco, hat sich die erste Generation des SLK (R170) – zumindest in unseren Augen – nach und nach zu einem der schönsten zweitürigen Cabrios mit klappbarem Stahldach entwickelt. Insbesondere in der von AMG veredelten Variante SLK 32. Angetrieben von einem 3,2-Liter-Kompressor-V6 mit 354 PS konkurriert sie in einem anderen Segment als ein Mazda MX-5 oder Porsche Boxster. Diese kurz nach der Fusion mit der Daimler AG ab 2000 herausgebrachten AMG-SLK eignen sich sehr gut für Wochenendausflüge oder längere Reisen und sind die Inkarnation eines modernen Klassikers. Da jedoch nur 4.333 Exemplare auf die Straße rollten, sollten Sie schnell zugreifen, bevor jeder erkennt, wie cool sie wirklich sind.

 

Porsche 968 

Der Porsche 968 markierte das Ende der Ära wassergekühlter Frontmotor-Sportwagen von Porsche, deren Geschichte bis zum bescheidenen 924 zurückreicht. Angetrieben von einem 3,0-Liter-Vierzylinder mit 240 PS gab es den 968 wahlweise als Coupé oder Cabriolet. Neben einem verbesserten 6-Gang-Schaltgetriebe verfügte der 968 über die erstmals von Porsche eingesetzte und patentierte hydraulische Nockenverstellung „Vario Cam“, die dem Motor einen schon bei niedrigen Drehzahlen einsetzenden und damit gleichmäßigen Drehmomentverlauf bescherte. Trotz seines attraktiven Designs und des exzellenten Handlings konnte Porsche zwischen 1992 und 1995 lediglich 11.242 Exemplare seines letzten Transaxle-Modells (Getriebe an der angetriebenen Hinterachse) verkaufen, was weniger als zehn Prozent der Gesamtproduktion des Vorgängers 944 entsprach. Müssten wir uns für ein bestimmtes Modell entscheiden, wäre ein 968 Club Sport mit farblich abgestimmten Felgen kaum zu toppen.

 

Toyota Century 

Auf der Japan Mobility Show 2025 gab Toyota bekannt, als Spitze der Markenpyramide und damit noch oberhalb von Lexus eine exklusive, weltweit agierende Luxusmarke in Konkurrenz zu Bentley, Rolls-Royce und Co. zu etablieren. Ihre Bezeichnung Century geht zurück auf die seit 1967 und nur für den heimischen Markt gebaute Repräsentations- und Chauffeur-Limousine gleichen Namens. Das macht es zum perfekten Zeitpunkt, sich eine dieser JDM-Limousinen zuzulegen, bevor die Welt diese mit viel Velours bezogenen Wohnzimmer auf Rädern entdeckt. Alle Varianten des auch als Staatslimousine eingesetzten Centurys sind außergewöhnlich, aber für uns ist ab 1997 gebaute zweite Generation (G50) das Nonplusultra: Sie besticht durch einen seidenweichen 5,0-Liter-V12-Motor mit 280 PS (Toyotas erster V12 überhaupt), verstellbare Rücksitze und die damals aufgrund japanischer Gesetzgebung noch auf den Kotflügeln montierten Außenspiegel.

 

Volkswagen Passat W8 

Es passiert selten, dass die Ingenieure von Volkswagen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und etwas Spaß haben können. Aber wenn sie es taten, entstanden kleine automobile Legenden wie der zwischen 2001 und 2004 gebaute Passat W8. Abgesehen von den vier Auspuffendrohren am Heck und dem dezenten W8-Emblem am Kühlergrill verrät kaum etwas diesen allradgetriebenen (4motion) Wolf im Schafspelz. Unter der Haube arbeitete ein Doppel-V-Motor mit zwei VR4-Zylinderbänken, was dem W8 zu 275 PS, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,5 Sekunden (mit Schaltgetriebe) und einer elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h verhalf. Wir nehmen ihn in der Farbe Tiefblau-Perleffekt und mit Schaltgetriebe, bitte!

 

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