Brabham ist zurück - mit einem Supersportwagen

Als Brabham Automotive verkündete, dass man wieder ein Auto bauen würde, war die Erwartung groß. Gestern Abend im Londoner Australia House wurde endlich die Hülle vom neuen BT62 gezogen - ein Supercar für die Rennstrecke, verwurzelt in der Motorsporthistorie der Marke.

Ein Geheimnis wird gelüftet

Die Spannung war mit Händen zu greifen, während Gäste gestern Abend durch die marmornen Räume des Australia House schlenderten, vorbei an den bedeutenden Zeugnissen von Brabhams illustrer Motorsportgeschichte, die vor großen abstrakten Gemälden beleuchtet von eigenen Kandelabern geparkt waren. Die Erwartung konzentrierte sich auf das neue Auto, das verhüllt mitten im Raum stand und alle Blicke auf sich zog. Nach einem dramatischen fünfminütigen Countdown und einer aufwühlenden Rede von David Brabham, wurde endlich die Hülle gezogen. Passend zu seinem Stammbaum, trägt auch der BT62 die Buchstaben der Vergangenheit. Der jüngste Spross der BT-Nomenklatur ist für die Rennstrecke konzipiert und ist ein Zweisitzer mit Heckantrieb, dessen Leistungsdaten beeindruckend sind: Ein klassischer Saugmotor mit 54-Litern Hubraum, einem Vier-Nockenwellen-V8, der über 700 PS entwickelt. Nur 70 werden gebaut - aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Marke, wobei die ersten 35 die Stallfarben als Tribut an die 35 Grand Prix-Siege tragen werden. Das ausgestellte Exemplar erstrahlte beispielsweise in Grün und Gold als Erinnerung an den Gewinn des französischen Grand Prix 1966 in Reims. Der Grundpreis für den BT62 ist 1 Million Pfund. Er ist fraglos beeindruckend, aber wie Brabham-Mitbegründer Ron Tauranac formulierte: „Man hat das Auto der Zukunft gebaut, aber jetzt muss man sehen, wie es sich fährt.”

Fotos: Brabham Automotive

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