Bluebird: Ein legendärer Name feiert sein Comeback

Zum 50. Jubiläum von Donald Campbells Geschwindigkeitsrekorden zu Land und zu Wasser feiert die Marke Bluebird ihr Comeback – diesmal mit Elektroantrieb.

Von allen historischen Marken, die in den letzten Jahrzehnten als Kleinserien wieder aufgepoppt sind, hat es Bluebird vielleicht am meisten verdient. Der Brite Sir Malcolm Campbell und seine Nachkommen waren es, die auf Bluebirds großartige Geschwindigkeitsrekorde zu Land und zu Wasser aufgestellt haben.

Mit zwei neuen Bluebird-Modellen soll die Marke nun ihr Comeback erleben und gleichzeitig die Leistungen der Familie Campbell gewürdigt werden. Beide Modelle werden ausschließlich durch Elektromotoren angetrieben. Der knapp 370 PS starke Bluebird DC50 ist ein Straßensportwagen, der eine Reichweite von 200 Meilen erzielen und falls nötig so schnell wie ein Porsche beschleunigen kann. Der DC50 soll in einer Kleinserie von 50 Einheiten produziert werden – ausschließlich in Blau versteht sich. Parallel wird der Formelrennwagen Bluebird GTL, der ebenfalls rein elektrisch angetrieben wird, präsentiert. Er soll zukünftig in der FIA-​Formel-E-Serie an den Start gehen soll, einer vollelektrischen, weltweiten Rennserie, die voraussichtlich im Jahr 2014 startet.

Das Bluebird-Duo feiert am 28. September bei der Nachhaltigkeitsmesse Motoexpo im National Motor Museum in Beaulieu Premiere. Don Wales, Enkel von Sir Malcolm Campbell und Neffe von Donald Campbell, erklärt, dass das Museum eine wunderbare Ausstellung zum Thema „historische Geschwindigkeitsrekorde“ beherbergt und daher ein idealer Ort für die Premiere ist.