5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Ein Deutscher, ein Italiener, ein Engländer und zwei Japaner betreten eine Bar…so würde ein toller Witz beginnen, oder? Wir haben allerdings ein ernstes Anliegen. Das sind nämlich die fünf Autos aus dem Classic Driver Markt, die wir Ihnen diese Woche ans Herz legen.

Reine Integrität

Gibt es irgendein anderes Auto aus den letzten 25 Jahren, welches die aktuelle Sehnsucht nach leichten, Fahrspaß versprechenden Sportwagen so einlöst wie der ursprüngliche Honda Integra? Dünnere Verglasung, dickere Überrollbügel, leichtere Räder und minimale Geräuschdämmung waren das Rezept, um diesen Feuerspeier mit einer Leistung von gut 105 PS pro Liter  zu einem phänomenalen Erlebnis am Steuer werden zu lassen. Dieses Exemplar von 1998 wurde nach europäischer Spezifikation konfiguriert und hat 64.800 Kilometer auf der Uhr. Jetzt wäre der Zeitpunkt, um zu investieren, denn die Preisspirale dreht sich nach oben!

 

Hawaiihemd als Option

Eine Zugnummer der achtziger Jahre-TV Serie „Magnum“ war natürlich Tom Sellecks Ferrari 308. Aber dabei sollten wir nicht den passend zum Hubschrauber lackierten „Island Hoppers“-VW Bus vergessen.  Diese Hommage von 1984 ist nicht nur ein Stück schmunzelnder Nostalgie, sondern verbirgt unter der Haube auch eine kleine Überraschung: ein 3.0 Porsche 911 SC-Motor! Wenn das nicht das Roadtrip-Vehikel schlechthin ist. Günstiger als die offiziellen, mit Porsche-Power angetriebenen Vans für die Rallye Dakar, verspricht aber mindestens denselben Spaßfaktor. 

 

Der perfekte Côte d`Azur-Express

Gebaut wurde er als eine Art Daily Driver in Frankreich für Roger Vadim Plemiannikov und seiner Frau Jane Fonda, damals noch ein Hollywood-Jungstar. Dieser hinreißende Ferrari 275 GTB mit Long Nose in Azzuro mit Nero-Interieur erweckt Bilder von salziger Luft und nächtlichen Fahrten nach einem Dinner entlang den Traumstraßen der Côte d`Azur. Der 275 GTB bietet im Vergleich zu seiner anderen V12-Verwandschaft noch ein relativ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Auto wirkt, als sei es seit 1966 nicht gealtert und bietet natürlich auch ohne Riviera als Kulisse ein unvergessliches Fahrerlebnis.

 

Mellow Yellow

Giugiaros kühner Keil aus Norfolk-Metall sieht trotz seiner Jahre immer noch fantastisch aus. Seine Form suggeriert zwar die Leistung eines italienischen Supersportwagens, aber der leichte, Mittelmotor-Lotus hat als Herzstück einen vergleichsweise zahmen 2,0-Liter-Vierzylindermotor. Mit einem Gewicht unter 1.000 Kilo verkörpert er Colin Chapmans Mantra „Leistung durch Leichtbau“. Dieses Exemplar von 1977 stammt aus dem zweiten Produktionsjahr und hat sich in seinem 44-jährigen Leben tatsächlich nur 30.081 Kilometer bewegt. Diese Ikone der siebziger Jahre verdient mehr!

 

Samurai? Nein, Samuri!

Dem Toyota 2000 GT gelang es nicht, Japan auf die Karte der Sportwagenfabrikate zu setzen, das gelang dagegen dem Datsun 240Z. Mit hohen Stückzahlen, von denen viele in die USA exportiert wurden, war der 240Z ein Riesenerfolg. Die Samuri Motor Company modifizierte seinerzeit die Fahrzeuge – die charakteristische „red over roots“-Lackierung wurde zum Markenzeichen von Samuri. Natürlich wissen Japaner, wie man diesen Begriff für Ausländer buchstabiert, aber der Markennamen „Samurai“ war bereits geschützt! Dieses Exemplar von 1974 erhielt eine komplette „nut and bolt“-Restaurierung und wird im offiziellen Samuri-Register geführt.