Summary

  • Lot number 
    1012
  • Location

Description

Süddeutschland/Nordschweiz/Steiermark, um 1510 - 1530. Eisen (L 51 cm) mit massiver, etwas flugrostiger Vierkantspitze, vierpass-durchbrochenem Axtblatt mit schräg gestellter Schneide und einem Reisshaken mit halbkreisfömigen Zieraussparungen. Auf der Quartseite ist im Übergangsbereich vom Axtblatt zur Vierkantspitze tief und sauber eine Schmiedemarke in Form eines Wiederkreuzes geschlagen. Von der Vierkanttülle gehen jeweils 52 cm lange Schaftfedern aus, die durch Nägel mit dem alt ergänzten Oktogonalschaft verbunden sind.
Diese Halbartenform findet sich in der Tafelmalerei auf Altarflügeln in Süddeutschland, der Schweiz und Österreich um 1500 - 1530 ebenso häufig abgebildet, wie in zeitgenössischen Bilderchroniken und Schlachtdarstellungen. L ca. 218 cm.