1967 Mercedes-Benz SL Pagode

SL-Klasse

Summary

  • Year of manufacture 
    1967
  • Mileage 
    600 km / 373 mi
  • Car type 
    Convertible / Roadster
  • Drive 
    LHD
  • Condition 
    Used with guarantee
  • Exterior brand colour 
    Silbermetallic (DB 180)
  • Metallic 
    Yes
  • Interior colour 
    Red
  • Interior brand colour 
    Leder rot
  • Interior type 
    Leather
  • Number of doors 
    2
  • Location
  • Exterior colour 
    Silver
  • Gearbox 
    Automatic
  • Performance 
    170 PS / 126 kW / 168 BHP
  • Fuel type 
    Petrol
  • Fuel consumption combined 
    11 L/100km / 8 L/100miles

Description

Der Mercedes-Benz SL der Baureihe W 113
Auf dem Genfer Automobil-Salon 1963 zeigt Mercedes-Benz als Neuheit den 230 SL, intern mit der Baureihen-Bezeichnung W 113 versehen. Er ist als komfortabler zweisitziger Reisewagen mit hohen Fahrleistungen konzipiert und ersetzt die Typen 190 SL und 300 SL. Drei Ausführungen sind lieferbar: eine offene Ausführung mit Faltverdeck, eine offene Version mit Hardtop und Faltverdeck sowie schließlich das Hardtop-Coupé. Dem Hardtop-Coupé fehlen Verdeck und Verdeckkasten, dafür gibt es mehr Platz für Gepäck. Alle drei Versionen lassen sich offen fahren. Auf Wunsch ist ein Quersitz im Fond erhältlich. Das Äußere des 230 SL ist geprägt durch klare und gerade Linien sowie durch das unverkennbare SL-Gesicht samt dem großen zentralen Mercedes-Stern. Das Hardtop vermittelt durch seine hohen Scheiben und das nur von schmalen Säulen getragene Dach große Leichtigkeit. Es erinnert durch seinen nach innen gerichtetem Schwung an fernöstliche Tempelbauten. Prompt hat der Wagen deshalb hat seinen Spitznamen weg: „Pagode“.
Basis des „Pagoden“-SL ist die verkürzte Bodengruppe der berühmten Mercedes-Benz „Heckflosse“, der weltweit ersten Limousine mit Sicherheitskarosserie. Deshalb hat auch dieser SL eine steife Fahrgastzelle und Knautschzonen in Form leicht verformbarer Front- und Hecksegmente. Der Innenraum ist wie bei der Limousine „entschärft“, es gibt also keine harten Ecken und Kanten. Sicherheitsgurte sind, wie beim Vorgänger, als Sonderausstattung erhältlich. Das Lenkgetriebe ist aus dem crashgefährdeten Bereich vom Vorderwagen an die Stirnwand gerückt, die Lenksäule ist geknickt und besitzt zudem ein Gelenk, das den gefürchteten Lanzeneffekt bei einem Unfall verhindert. 1967 kommen die Sicherheits-Teleskoplenksäule und der Pralltopf im Lenkrad hinzu.
Das Fahrwerk, übernommen aus der Limousine vom Typ 220 SE, ist auf die Belange des sportlichen Autos abgestimmt. Seine Federung ist straff, aber für einen Sportwagen seiner Zeit fast untypisch komfortabel. Der Sechszylindermotor stammt ebenfalls aus der Limousine, ist aber für den Einsatz im SL modifiziert. Der auf 2,3 Liter Hubraum aufgebohrte Motor leistet 110 kW (150 PS) und ist ein sportlich ausgelegter Antrieb. Außer dem serienmäßigen Viergang-Schaltgetriebe ist, erstmals bei einem SL, auf Wunsch ein Viergang-Automatikgetriebe erhältlich. Als dritte Variante kommt im Mai 1966 ein von der Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) bezogenes Fünfgang-Schaltgetriebe hinzu.
Nachfolger des 230 SL wird im Februar 1967 der Mercedes-Benz 250 SL. Die Änderungen betreffen im Wesentlichen den Motor und die Bremsanlage. Der Motor hat einen um 200 Kubikzentimeter vergrößerten Hubraum und eine unveränderte Leistung von 110 kW (150 PS), aber ein um 10 Prozent höheres Drehmoment. Der 250 SL fährt sich somit deutlich elastischer. Außerdem ist die Kurbelwelle nun siebenfach gelagert, und der Motor ist mit einem Ölkühler versehen. Die Änderungen an der Bremsanlage umfassen Scheibenbremsen auch an den Hinterrädern, größere Bremsscheiben vorn sowie die Ausrüstung mit Bremskraftregler. Neben den drei vom 230 SL bekannten Karosserie-Ausführungen ist vom 250 SL auf Wunsch als vierte Version nun ein Coupé mit Fondsitzbank lieferbar, erstmals gezeigt im März 1967 auf dem Genfer Automobil-Salon. Bei dieser sogenannten „California-Ausführung“ ist der für die hintere Sitzbank erforderliche Raum durch Wegfall von Roadsterverdeck und Verdeckkasten gewonnen. Da eine Verdecknachrüstung nicht möglich ist, ist sie nur mit Hardtop geschlossen zu fahren.
Weniger als ein Jahr nach seiner Präsentation wird der 250 SL bereits von einem neuen Modell abgelöst. Im Zuge der Markteinführung der neuen Mittelklasse-Typen erhalten nicht nur die Limousinen, Coupés und Cabriolets der Oberklasse, sondern auch der SL einen 2,8-Liter-Motor. Die im 280 SL eingesetzte Motorvariante mobilisiert dank einer Nockenwelle mit geänderten Steuerzeiten 7,4 kW (10 PS) mehr als die Basisversion des 280 SE, es sind 125 kW (170 PS). Gegenüber dem 250 SL ist die Leistung um 15 kW (20 PS) und das Drehmoment um 10 Prozent gesteigert. Äußerlich ist der 280 SL, abgesehen vom Typenschild, nur an den geänderten Radzierblenden von seinen beiden Vorgängermodellen zu unterscheiden.
Im März 1971 läuft die Produktion des „Pagoden“-SL aus. Nachfolger wird der vollkommen neu konstruierte 350 SL der Baureihe R 107, dessen Serienfertigung im April 1971 beginnt. Von den drei SL-Typen der Baureihe 113 werden in acht Produktionsjahren insgesamt 48.912 Exemplare produziert – beachtlich für einen Sportwagen mit derart hohem Anspruch.
Bei ALL TIME STARS: ein Mercedes-Benz 280 SL (W 113), Baujahr 1967
Darf es ein ganz besonderer SL der Baureihe W 113 sein? ALL TIME STARS hat den zweiten jemals gebauten 280 SL im Angebot, produziert bereits im Jahr 1967 und mit Erstzulassung am 11. November 1967. Er hat lediglich drei Vorbesitzer und präsentiert sich in der Concours Edition von ALL TIME STARS. Diese umfasst Fahrzeuge im absoluten Spitzenzustand mit der Anmutung eines Jahres- oder Neuwagens. Solch ein Klassiker bereichert jede Sammlung und ist ein Highlight für den besonderen Anlass. Der 280 SL ist eine konsequente Weiterentwicklung der vorherigen Typen 230 SL und 250 SL. Der Motor entwickelt 15 kW (20 PS) mehr und damit 125 kW (170 PS). Von der höheren Leistung und dem größeren Drehmoment profitieren dank höherer Elastizität vor allem der Fahrkomfort und die Laufruhe des Reihensechszylinders. So findet der 280 SL in der „Pagoden“-Reihe fast so viele Käufer wie der 230 SL und der nur gut ein Jahr lang gebaute 250 SL zusammen.
Diese außergewöhnliche „Pagode“ hat eine elegante, klassische Farbkombination: Silbermetallic (DB 180) und eine rote Lederinnenausstattung. Sie wurde aufwändig restauriert, und die Experten legten dabei größtmöglichen Wert auf Originalität und die Verwendung auf Mercedes-Benz Originalteilen. Zusammen mit dem Fahrzeug kommen eine vollständige Bordmappe mit Wartungsheft und Betriebsanleitungen sowie das Bordwerkzeug. Vor Verkauf erhält das Fahrzeug eine umfangreiche Wartung gemäß den Wartungsvorgaben des Herstellers, die unsere autorisierte Mercedes-Benz Vertragswerkstatt durchführt, sowie eine neue Haupt- und Abgasuntersuchung (HU/AU).
Mit der 12-Monats-Garantie von ALL TIME STARS wird das Fahrzeug dem zukünftigen Besitzer weiter viel Fahrfreude bereiten. Zu erleben ist der 280 SL im Showroom von ALL TIME STARS auf Ebene 0 des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart.
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