1986 Ford RS 200

S

Summary

  • Year of manufacture 
    1986
  • Mileage 
    11 800 km / 7 333 mi
  • Car type 
    Other
  • Electric windows
    Yes
    Climate control
    Yes
  • Drive 
    LHD
  • Condition 
    Original condition
  • Interior colour 
    Grey
  • Number of doors 
    2
  • Number of seats 
    2
  • Location
  • Exterior colour 
    White
  • Gearbox 
    Manual
  • Performance 
    350 PS / 258 kW / 346 BHP
  • Drivetrain 
    4wd
  • Fuel type 
    Petrol

Description

EINE KAMPFANSAGE - DER FORD RS200 S
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EINES VON NUR 20 RS200 S EXEMPLAREN
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FAHRGESTELLNUMMER XX102
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11.800 KM GESAMTLEISTUNG
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TECHNISCH REVIDIERT
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Waghalsige Gruppe B begeisterte Zuschauermassen

1982 führte der Automobil-Weltverband (FIA) die Gruppe B in der Rallyeweltmeisterschaft ein. Mit ihr begann die wildeste aller Rallyezeiten, die 1986 ihr jähes Ende fand. Die halsbrecherische Gruppe B war in ihrer Hochphase populärer als die Formel 1. Denn die leistungsstarken Flügelmonster sprengten bis dahin gekannten Grenzen des Motorsports und begeisterten mit dramatischen Fahrten, die einem Ritt auf der Gewehrkugel glichen.

Ford: Rallyeerfolg über Umwege

Als das neue Reglement eingeführt wurde, konnten Lancia und Audi geeignete Basisfahrzeuge ins Rennen schicken. Nicht so der Ford-Rennstall, der schleunigst nachrüsten musste. Der Versuch, ein Rallyefahrzeug auf der Fiesta-Plattform aufzubauen, brachte keinen Erfolg. Das Projekt wurde schon nach kurzer Zeit eingestellt. Nun sollte der talentierte John Wheeler, der von Porsche zu Ford wechselte, dem Projekt zum Durchbruch verhelfen. Er machte sich sogleich an die Arbeit.

Wheeler entwickelte den RS 1700 T: ein Hecktriebler mit Turbomotor, der durchaus mit dem Ascona 400, dem Fiat Abarth 131 und dem Lancia 037 mithalten konnte. Der Weg zum knallharten Rallyekräftemessen schien frei. Leider folgte nun ein Stolperstein, der das Projekt zu Fall brachte: die damalige Ford-Bürokratie.

Von der Bürokratie ausgebremst

Als man nach langen Entscheidungswegen endlich den Standort für die Fertigung der 200 Basisfahrzeuge, die für die Homologation notwendig waren, festgelegt hatte, war zu viel wertvolle Zeit verstrichen. Die Gruppe B hatte ein regelrechtes Wettrüsten ausgelöst, das keine Verzögerungen erlaubte. Ford musste feststellen, dass der RS 1700 T technisch bereits von den Wettbewerbern abgehängt worden war. So musste Ford das RS-1700-Projekt unverzüglich stoppen.
Die Karosserien wurden überwiegend verschrottet, die 200 leistungsstarken Motoren sollten aber bald neu eingesetzt werden. Trotz der gescheiterten Versuche musste ja immer noch ein Gruppe-B-taugliches Fahrzeug her. Diesmal wollte Ford keinen Fehler machen.

Von der Pike neu entwickelt: Der RS200

Der Durchbruch begann mit einem couragierten Schritt. Ford entschied sich als einziger Hersteller, einen Rallyewagen zu entwickeln, der nicht auf einem Serienmodell basierte. In Anlehnung an die Mindeststückzahl für die Homologation nannte er diesen schlicht RS200. Hinter dem einfachen Namen verbarg sich ein Kraftpaket, das die Anforderungen des Gruppe-B-Reglements optimal meistern konnte.

Der RS200 wurde ohne Restriktionen von Grund auf neu entwickelt. Ford fertigte beispielsweise das von Ghia gezeichnete Chassis aus einem Aluminium- Honeycomb-Monocoque mit GFK- und Kevlarelementen. Die technisch aufwendige Platzierung von Motor, Getriebe, Differenzial und Verteilergetriebe sorgten für das beste Handling im Wettbewerbsumfeld. Der RS200 verfügt über doppelte Querlenker, Doppelstoßdämpfer und Träger aus Magnesiumlegierung. Ergebnis war ein bärenstarkes Gefährt, das bestens für die Rallyeschlacht gerüstet war.

Lehre aus alten Fehlern und neue Hürden

Bei der Entwicklung des RS200 setzte Ford die Entscheidungen schnell um. Unglücklicherweise kam nun Gegenwind von einer anderen Seite. Die Beschaffung der Einzelkomponenten gestaltete sich äußerst schwierig. So kam der RS200 erst 1986 zum ersten internationalen Einsatz.

Endlich: Ein Gruppe B Wagen mit Siegerpotenzial

Der lange Weg hatte sich gelohnt. Obwohl der RS200 etwas schwerer war als der Lancia S4 oder der Peugeot T16, war er sofort wettbewerbsfähig. Dies erstaunt umso mehr, wenn man bedenkt, dass Ford im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern nicht mit sogenannten Evolution-Modellen startete, sondern mit Wagen, die auf den 200 Homologationsautos basierten. Dies zeigt klar, welches Siegerpotenzial im kraftstrotzenden RS200 steckte.
Leider konnte der Rennwagen dieses Leistungsvermögen in der Rallyeweltmeisterschaft nie entfalten. Diesmal machte ihm das Rennschicksal einen Strich durch die Rechnung.

Die Wende: Aus für Gruppe-B-Rennserie

Die bis zu 550 PS starken „PS-Monster“ der Gruppe B rasten 1986 auf Formel-1- Niveau. Mit einer unglaublichen Beschleunigung (Audi E2: 0-100 km/h in 2,6 Sekunden) waren sie zu schwer beherrschbaren Waffen geworden. Es kam, was kommen musste. Nach einer Vielzahl von tödlichen Unfällen zog der Verband die
Notbremse und stellte die Gruppe-B-Rennserie ein. Was blieb, sind Erinnerungen an eine rasante Rallyezeit, in der der Geschwindigkeitsrausch kurzfristig über den Sicherheitsgedanken siegte.

Vom Traum zum imposanten Straßen-RS200

Nun träumte Mr. Murray einen neuen Autotraum. Der Visionär wollte den besten Straßen-RS200 aller Zeiten bauen. Dazu bestellte er bei Ford 20 modifizierte RS- 200-Fahrzeuge und baute sie engagiert um. Der von uns angebotene Ford RS200 S (Nummer 102) ist einer dieser 20 Exemplare.
Mr. Murray verpasste den meisten Straßenvarianten die blauen Rallyestreifen und die markanten „Ohren“ (zusätzliche Lufteinlässe auf dem Dach). Zudem stattete er die Fahrzeuge mit bequemen Sitzen und elektrischen Fensterhebern aus. Den wichtigsten Unterschied erzielte er durch die Leistungssteigerung von 250 auf 350 PS.
Der Ford RS200 S mit der Nummer 102 ist sowohl im Buch von Philippe Olczyk („Ford RS200 to Focus WRC“) als auch bei Justin Smith („Ford RS200: The Story So Far“) dokumentiert.

Unser RS200: Das Inbild einer rasanten Rallyeepoche

Die Straßenversion des Rallyestars wurde kürzlich von einem Ford RS200 Spezialisten technisch revidiert und befindet sich in einem Top-Zustand. Der Wagen wurde vom letzten Besitzer in Deutschland zugelassen. Der zukünftige Besitzer erhält ein rares Stück, das den Geist einer ungestümen Rallyeepoche verkörpert.

Preis auf Anfrage
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Rare Birds GmbH & Co. KG
Freiburg, Germany
www.rare-birds.de
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Terminvereinbarung unter
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A CHALLANGE - FORD RS200 S
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ONE OF ONLY 20 RS200 S-EXAMPLES
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NUMBER XX102
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11,800 KM TOTAL MILEAGE
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TECHNICALLY RESTORED
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Enthusiastic spectators thrilled by daring group B vehicles

In 1982, the International Automobile Association (FIA) introduced group B in the world rally championship. With this, the wildest of all rally times began, which came to an abrupt end in 1986. The breakneck group B was more popular than Formula 1 during its peak stage.
The powerful winged monsters pushed the known boundaries of motorsport until then and thrilled with dramatic rides that resembled a ride on the bullet.

Ford: rally success through detours

When the new regulations were introduced, Lancia and Audi could send suitable basic vehicles into the race. Ford racing team could not do this since it had to be upgraded as soon as possible. The attempt to arrange a rally vehicle on the Fiesta platform was not successful. The project was stopped after a short time. Now the talented John Wheeler, who switched from Porsche to Ford, was there to help the project achieve its breakthrough. He started working immediately.

Wheeler developed RS 1700 T: a rear-wheel drive vehicle with turbo engine, which could keep up with Ascona 400, Fiat Abarth 131 and Lancia 037. The way to the tough rally showdown seemed clear. Unfortunately, this was now followed by a stumbling block that caused the downfall of the project: the former Ford bureaucracy.

Slowed down due to bureaucracy

When the location for production of 200 basic vehicles necessary for the homologation was finally determined after long decision-making processes, too much valuable time was passed. Group B had initiated a proper arms race that did not allow any delays. Ford realised that RS 1700 T had already been technically dependent on the competitors. Thus, Ford had to stop the RS-1700 project immediately.

The car bodies were predominantly scrapped; however, the 200 high-performance engines had to be reinstalled soon. Despite the unsuccessful attempts, a group B-compliant vehicle was still needed. This time, Ford did not want to make any mistake.

Re-developed from scratch: RS200

The breakthrough began with a bold step. Ford decided to become the only manufacturer to develop a rally car that is not based on a series model. On the basis of the minimum quantity for homologation, it simply named this as RS200. The simple name referred to a powerhouse, which could optimally master the requirements of the group B regulations.
RS200 was redeveloped from scratch without restrictions. Ford produced for example, the chassis designed by Ghia made of aluminium honeycomb monocoque with GRP and Kevlar elements. The technically complex placement of engine, gearbox, differential and transfer case ensured the best handling in competitive environment. RS200 had double wishbone suspension, double shock absorber and magnesium alloy support. The result was a powerful vehicle that was well prepared for the rally battle.

Lessons learnt from old mistakes and new hurdles

During the development of RS200, Ford implemented the decisions quickly. Unfortunately, there was yet another struggle. The procurement of individual components was extremely difficult. Thus, RS200 made its first international appearance in 1986.

Finally: a group B car with winning potential

The long wait was worthwhile. Though RS200 was somewhat heavier than Lancia S4 or Peugeot T16, it was immediately competitive. This is all the more surprising when you consider that Ford did not start with the so-called evolution models contrary to its competitors, but started with cars based on the 200 homologation vehicles. This clearly showed the winning potential of the powerful RS200.

Unfortunately, the racing car could never develop performance capability in world rally championship. This time the fate of racing thwarted its plans.

The turning point: for group B racing series

The “HP monsters” of group B with power up to 550 HP raced to Formula 1 level in 1986. With an incredible acceleration (Audi E2: 0-100 km/h in 2.6 seconds), these had become difficult to control. The inevitable happened. After a large number of fatal accidents, the association took emergency action and discontinued the group B racing series. Only the memories of a fast-paced rally time have remained in which the thrill of speed prevailed over safety issues in the short run.

From a dream to impressive street-RS200
Now, Mr. Murray dreamed of a new car. The visionary wanted to build the best ever street-RS200. For this purpose, he ordered modified RS-200 vehicles from Ford and rebuilt these with dedication. The Ford RS200 S (number 102) offered by us is one of these 20 specimens.
Mr. Murray missed the street version, the blue rally stripes and the distinctive “ears” (additional air inlets on the roof). In addition, he equipped the vehicles with comfortable seats and power windows. He achieved the most important difference through the improved performance from 250 to 350 HP.
The Ford RS200 S with the number 102 is documented in the book by Philippe Olczyk (“Ford RS200 to Focus WRC”) and Justin Smith (“Ford RS200: The Story So Far”).

Our RS200: the epitome of a fast-paced era of rallies

The street version of the rally star was technically revised recently by a Ford RS-200 specialist and is in top condition. The car was registered in Germany by the last owner. The future owner will receive a rare piece that personifies the spirit of an impetuous era of rallies.

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