Schon einmal haben uns die Franzosen mit einer so schlichten wie eleganten Kreation verzaubert - damals auf Basis einer Triumph Bonneville T100. Dieses Mal hat das Kollektiv sich einen japanischen Klassiker ausgesucht und einen der begehrenswertesten Café Racer der letzten Jahre auf die Räder gestellt.
Ein bescheidener Konstrukteur



Der Motor des Urspungs-Bikes wurde auf 750 Kubik aufgebohrt und mit Delorto-Vergasern auf Leistung gebürstet, doch damit nicht genug: Konstrukteur Willie Knoll entschied sich, die Maschine interessanterweise mit Trommelbremsen auszustatten. Desweiteren wurden der Tank und Rahmen überarbeitet, um den typischen, puristischen Café-Racer-Look zu realisieren. "Ich hatte kein bestimmtes Vorbild für die Maschine", erklärt Knoll. "Ich wollte nur ein eigenständiges Bike entwickeln, dass etwas mehr Power hat - und ein paar nette Details." Sehr bescheiden, der Herr.
Am Licht erkannt



Als Erkennungszeichen für Eingeweihte dienen übrigens der typische Clutch-Tankdeckel und der gelbe Scheinwerfer - eine Verbeugung an die Zeit, als man Motorrad-Reisende aus Frankreich in Europa selbst bei stockfinsterer Nacht erkannte.
Fotos: Clutch Customs



















