1926 Bugatti Type 35A
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Baujahr1926
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AutomobiltypCabriolet / Roadster
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Zustandn.v.
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InnenfarbeSchwarz
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Standort

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AußenfarbeBlau
Beschreibung
- Matching numbers
- Originale Karosserie
- Lückenlos nachvollziehbare Historie seit der Erstzulassung
- Bedeutende Rennhistorie aus der Epoche
- Hervorragender Zustand – rund £180.000 in Restaurierung und Technik investiert
- Zugelassen zu den weltweit renommiertesten Veranstaltungen
- Erfolgreiche Teilnahme an der Mille Miglia 2024 und 2026
Der Bugatti Type 35A ist einer der bedeutendsten französischen Sportwagen der 1920er-Jahre und die straßentauglichere Variante des legendären Bugatti Type 35 Grand-Prix-Rennwagens.
Ettore Bugatti präsentierte dieses Modell im Mai 1925 für Kunden, die die faszinierende Optik des Grand-Prix-Wagens schätzten, jedoch eine weniger aufwendige und kostengünstigere Ausführung für den Straßeneinsatz und den Amateur-Motorsport suchten.
Aufgrund seiner vereinfachten Technik erhielt der Type 35A den Spitznamen „Tecla“ – benannt nach einem damals bekannten Hersteller hochwertiger Modeschmuck-Imitate.
Technische Besonderheiten
Obwohl der Type 35A äußerlich nahezu dem Type 35 Grand Prix entspricht, wurde seine Technik bewusst vereinfacht:
- Motor: Saugmotor mit 2,0 Litern Hubraum (1.991 cm³) und Reihenachtzylinder. Statt der aufwendigen Kurbelwelle des Type 35 Grand Prix kommt beim Type 35A eine einfachere Ausführung mit drei Hauptlagern aus dem Bugatti Type 30 zum Einsatz.
- Leistung: Rund 70 bis 80 PS (statt etwa 90 PS beim Type 35 Grand Prix), ausreichend für eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 145 km/h.
- Zündung: Anstelle der komplexen Renn-Magnetzündung kam eine herkömmliche Batterie- und Spulenzündung zum Einsatz, wodurch Startverhalten und Alltagstauglichkeit deutlich verbessert wurden.
- Räder: Während der Type 35 mit seinen revolutionären Aluminium-Gussrädern samt integrierten Bremstrommeln berühmt wurde, war der Type 35A serienmäßig mit klassischen Speichenrädern ausgestattet.
Technische Daten
- Bauzeit: 1925–1929
- Motor: 2,0-Liter (1.991 cm³) Reihenachtzylinder, SOHC, 24 Ventile
- Vergaser: 2 Solex-Vergaser
- Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe
- Gewicht: ca. 650–750 kg
- Historische Bedeutung: Der Type 35A verband Straßentauglichkeit mit Motorsportqualitäten – von ihm wurden lediglich 139 Exemplare gefertigt.
Über das Fahrgestell 4716:
Das Bugatti Type 35A Fahrgestell 4716 wurde im Dezember 1925 im Bugatti-Werk in Molsheim gefertigt. Am 22. Januar 1926 bestellte Bugatti Paris insgesamt acht Type 35A (Fahrgestellnummern 4702 sowie 4713 bis 4719), die am 17. Februar 1926 ausgeliefert wurden.
Jedes Fahrzeug wurde zu einem Preis von 51.000 Französischen Franc fakturiert. Die Historie dieses Exemplars ist von Beginn an lückenlos dokumentiert. Seine erste Zulassung erfolgte in Paris unter dem Kennzeichen 6917 X5.
Bereits im Juni 1929 erwarb Robert Cadet den Wagen und setzte ihn erfolgreich im Motorsport ein. Zu seinen wichtigsten Einsätzen zählen der Grand Prix Automobile de Lyon am 16. Juni 1929 sowie der Grand Prix de la Marne in Reims am 7. Juli 1929 mit der Startnummer 38. In beiden Rennen belegte Cadet einen hervorragenden 6. Gesamtrang. Im März 1932 verkaufte er den Wagen an Eugène Gavillon.
Das Fahrzeug blieb bis 1965 in Frankreich und gelangte anschließend in die Schweiz zu George Filipinetta, dem bekannten Rennstallbesitzer und Gründer eines Automobilmuseums. Nach dessen Tod kehrte der Bugatti nach Frankreich zurück und wurde Teil der renommierten Sammlung von Albert Prost. Dort befand er sich in Gesellschaft außergewöhnlicher Automobile wie eines Bugatti Type 46 Vanvooren, Type 57 Ventoux, Type 57 Atalante, einer Isotta Fraschini 8A sowie mehrerer Ferrari, darunter ein 250 LM und ein 250 Tour de France.
Nach dem Tod von Albert Prost wechselte der Wagen erneut in die Schweiz zu Karel Van de Velde. Ende 2012 beauftragte dieser Tula Engineering in Großbritannien mit einer vollständigen Restaurierung, die 2015 abgeschlossen wurde. Anschließend verblieb das Fahrzeug in England bei Michael Timms.
Im Dezember 2022 erwarb der belgische Sammler Filip Baert den Bugatti. Da ihn die Qualität der vorhandenen Lackierung nicht überzeugte, ließ er den Wagen vollständig entlacken und fachgerecht mit einer klassischen Zelluloselackierung neu lackieren. Darüber hinaus wurde das Fahrzeug, einschließlich einer vollständigen Motorrevision, vom renommierten britischen Spezialisten Gentry technisch umfassend überarbeitet. Sämtliche Arbeiten sind durch Rechnungen in Höhe von insgesamt £178.000 dokumentiert.
Filip Baert besaß zuvor bereits eine Invicta S-Type Low Chassis (Scout) sowie einen Bugatti Type 37A. Einer seiner engsten Freunde riet ihm damals, seine Sammlung um einen Bugatti mit Achtzylindermotor zu ergänzen – ein Rat, der sich als goldrichtig erwies. Der unverwechselbare Klang eines Bugatti-Reihenachtzylinders sorgt für Gänsehaut und vermittelt bei jeder Fahrt ein unvergleichliches Fahrerlebnis.
Bereits 2024 absolvierte Baert mit dem Wagen mehr als 3.500 problemlose Kilometer, darunter erfolgreich die Mille Miglia. Der Traum des heutigen Besitzers, die Mille Miglia einmal in einem Bugatti Type 35 zu bestreiten, erfüllte sich schließlich im Jahr 2026.
Einschätzung renommierter Bugatti-Historiker:
David Sewell:
Von insgesamt 139 gebauten Bugatti Type 35A sind heute lediglich 54 Exemplare bekannt. Nur 35 Fahrzeuge, darunter Fahrgestell 4716, verfügen noch über ihren originalen Motor.
Etwa die Hälfte der erhaltenen Fahrzeuge besitzt zudem den Großteil ihrer ursprünglichen Karosserie. Von diesen sind jedoch lediglich fünf Exemplare, einschließlich dieses Fahrzeugs, bekannt, bei denen die originale Karosserienummer noch in den Karosserieteilen eingeschlagen ist.
Pierre-Yves Laugier:
Meiner Meinung nach gehört Fahrgestell 4716 zu den zehn, wenn nicht sogar zu den fünf ursprünglichsten Bugatti Type 35A überhaupt!
Unser Fazit:
Für Sammler, die auf der Suche nach einem der authentischsten Bugatti Type 35A weltweit sind, bietet sich hier eine außergewöhnliche und äußerst seltene Gelegenheit.
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- Matching numbers
- Original body
- Traceable individual history from the beginning, without interruption
- Important in period racing history
- In impeccable condition. £180k recently spent
- Eligible for the world’s premier events.
- Successfully completed the Mille Miglia twice, in 2024 and 2026
The Bugatti Type 35A is an iconic French sports car from the 1920s and a specific, more accessible variant of the legendary Bugatti Type 35 Grand Prix race car.
Ettore Bugatti introduced this model in May 1925 for customers who wanted the stunning looks of the Grand Prix car but were looking for a less complex and more affordable machine for street use and amateur racing.
The car was nicknamed “Tecla,” after a well-known manufacturer of high-quality imitation jewelry at the time.
Key Features and Differences
Although the Type 35A looks virtually identical to the standard Type 35 on the outside, it differs significantly mechanically to reduce production costs and maintenance:
- Simpler engine block: The Type 35A uses a naturally aspirated 2.0-liter (1991 cc) inline-eight engine. Whereas the full-blooded racing version had a complex crankshaft with five roller and ball bearings, the 35A was equipped with a simpler crankshaft featuring three main bearings (borrowed from the Type 30).
- Power: The engine delivers approximately 70 to 80 pk (compared to 90 pk for the standard Type 35). This allows the car to reach a top speed of approximately
145 km/h.
I- gnition: Instead of a complex racing magneto ignition system, the Type 35A is equipped with a standard coil and battery ignition system, which made starting and daily use easier.
- Wheels: The Type 35 is known for its revolutionary cast aluminum rims with integrated brake drums. The Type 35A, on the other hand, came standard with wire wheels.
Performance & Specifications
- Production: period1925 – 1929
- Engine: 2.0L (1991 cc) Inline-8, SOHC, 24-valve
- Fuel system:2 Solex carburettors
- Transmission:4-speed manual gearbox
- Weight Approx: 650 – 750 kg
- Historical significance: Although it was marketed as a ‘touring car’, the Type 35A was still used extensively by many owners in hill climbs and local races. Around 130 were built at the time.
About chassis 4716:
The Bugatti T35A chassis 4716 was produced in December 1925 at the Bugatti factory in Molsheim. On 22 January 1926, Bugatti Paris ordered a total of 8 Bugatti T35As. These (chassis 4702 and 4713–4719) were delivered on 17 February 1926.
Each car was invoiced at 51,000 French francs. Its history is known from the beginning; it was first registered in Paris with the following registration number: 6917X5.The next owner Robert Cadet bought the car in June 1929. He entered the car in a few races. The most important races in which he competed were the Grand Prix Automobiles de Lyon on the 16th of June 1929 & the Grand Prix de la Marne (Reims) with race number 38 on the 7th July 1929. He finished 6th in both races! Cadet sold the car to Eugène Gavillon in March 1932.
The car remained in France until 1965, when it was moved to Switzerland to George Filipinetta, who ran a racing team and a car museum. Following Filipinetta’s death, it returned to its homeland to the renowned collector Abert Prost. There it was kept in excellent company, alongside, amongst others, a Bugatti Type 46 Vanvooren, a Type 57 Ventoux, an Atalante, an Isotta Fraschini 8A, a Hispano 54 CV and Ferraris, including a 250 LM and a 250 TDF.
Following Prost’s death, the car returned to Switzerland to Karel Van de Velde. Karel had the car restored by Tula Engineering in the UK in late 2012. The restoration was completed in 2015. The car remained in England with Michael Timms.
In December 2022, the Belgian collector Filip Baert purchased the car. However, he was not satisfied with the quality of the paintwork and had the car completely stripped and repainted in cellulose paint. He also had the car mechanically overhauled (including an engine overhaul) by the English specialist Gentry. All of this is documented on invoices totalling 178,000 pounds. Baert had previously owned a pre-war Invicta S-type low chassis (Scout) and a Bugatti T37A.
The story goes that one of his closest friends pointed out to him that an 8-cylinder car would be a better fit for his collection. And that friend was right. The roar of an 8-cylinder Bugatti gives you goosebumps and a thrill that puts a smile on your face every single second. In 2024, he drove more than 3,500 trouble-free kilometres in the car, including the Mille Miglia.
The current owner’s dream was to drive the Mille Miglia in a Bugatti T35. And that dream came true this year.
Conclusion from the specialist/ Bugatti historian:
David Sewell:
A grand total of 139 examples of the Bugatti T35A model were produced. From this grand total 54 examples are known to have survived to the present day of which only 35 including this example have retained their original engines.
Although approximately half of these surviving cars are believed to have also retained most if not all of their original bodywork. Only five, including this particular example are known to have their individual body numbers stamped inside their body!
Pierre-Yves Laugier:
In my opinion the car chassis 4716 is one of the 10 if not one of the 5 most original cars of the type 35A model!
Our conclusion:
If you’re looking for one of the most authentic Bugatti T35A cars, this is a unique opportunity.
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