


Bei der Gründung von Classic Driver im Jahr 1998 war der Markt für luxuriöse Hochleistungs-Grand-Tourer eher begrenzt. Zwar gab es den Bentley Continental als vornehmste Wahl für einen Gentleman, der maximal schnell und komfortabel von Kensington nach St. Moritz und zurück fahren wollte. Wer jedoch etwas mehr Power wünschte, hatte im Grunde nur die Wahl zwischen den beiden „Five-Fiftees“ – dem Aston Martin V550 und dem Ferrari 550 Maranello. Der 1993 vorgestellte Aston Martin V550 war ein in Handarbeit gefertigter Kraftprotz im Savile-Row-Anzug. Als leistungsgesteigerte Version des vornehmen Virage spendierte ihm Aston einen 5,3-Liter-V8 mit Doppelkompressor-Aufladung von Eaton und 558 PS, verpackt in eine wunderschöne Aluminiumkarosserie und Connolly-Leder. Der „Super Virage“ gilt bis heute als eine der exzentrischsten und kühnsten Kreationen aus Newport Pagnell.



Der vom großen Lorenzo Ramaciotti bei Pininfarina entworfene Ferrari 550 war bei seiner Markteinführung 1996 das erste Ferrari-Gran-Turismo-Topmodell mit V12-Frontmotor (5,5 Liter, 485 PS) seit dem Daytona. Während die auf nur 448 Exemplare limitierte Barchetta-Version und die FIA-GT-Modelle von Prodrive heute für horrende Summen gehandelt werden, ist der originale, zeitlose Ferrari 550 noch immer für recht bescheidene Summen zu haben.
Bei vergleichbaren Preisen und relativ ähnlichen Motorleistungen stellt sich die Qual der Wahl, sich zwischen diesen im Classic Driver Markt aktuell angebotenen Versionen zu entscheiden. Welchen würden Sie vorziehen? Den Aston Martin V550 oder den Ferrari 550 Maranello? Teilen Sie uns Ihre Entscheidung auf unserem Instagram-Kanal mit— und vergessen Sie nicht, uns zu folgen, sodass wir bald unseren nächsten Follower-Meilenstein mit dem Ferrari 575 and Aston Martin V600 feiern können.
550 oder 550, welchen GT würden Sie wählen?

























