
Am Freitag, dem 2. Juli 2010, startet um 12.00 Uhr westeuropäischer Zeit die alljährliche Bonhams-Auktion beim Goodwood Festival of Speed. Zum Aufruf kommen zunächst fast 300 Automobilia-Lots, ehe um 14.00 Uhr die Bieterrunde um die knapp 100 Automobile startet. Als Auktions-Höhepunkt preist Bonhams einen farbenfrohen Rennwagen an: den 1958er 3.8-litre Lister-Jaguar „Knobbly“ für erwartete 250.000 bis 300.000 Pfund.
Der vermeintliche Star der Auktion ist schnell ausgemacht, ziert er doch das Cover des Auktionskatalogs. Der 1958er 3.8-litre Lister-Jaguar, der aufgrund seiner recht knubbeligen Karosserieform den Spitznamen „Knobbly“ erhielt, war zuletzt im Besitzt des berühmten japanischen Autosammlers Yoshiyuki Hayashi. Der Rennwagen wurde 1980 aus diversen Originalteilen komplett neu aufgebaut – inklusive eines wiederhergerichteten Chassis, einer de Dion-Achse, des damaligen Antriebbestrangs und klassischer Straßenräder. Obwohl die „Teilenummern“ bei diesem Klassiker nicht vollständig übereinstimmen, scheint das Auto doch authentischer zu sein, als so manche der mit Matching-Numbers ausgewiesenen Lister-Jaguar. Die Preiserwartungen liegen entsprechend bei 300.000 bis 370.000 Euro.
Das Bonhams-Angebot beim Goodwood Festival of Speed 2010 umfasst zudem weitere hochwertige Klassiker wie einen seltenen Aston Martin DB5 Vantage Convertible, der erstaunliche 500.000 bis 600.000 Euro einbringen soll. Außerdem einen bildschönen Maserati 3500 GT Vignale Spyder, Baujahr 1961, für 160.000 bis 180.000 Euro und ein Porsche 356B 1600 Cabriolet von 1962 (Linkslenker) für 60.000 bis 73.000 Euro.

Das komplette Fahrzeug-Angebot der Bonhams-Auktion „Collector’s Motor Cars and Automobilia“ finden Sie hier.
Text: Jan Richter
Fotos: Bonhams
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