1951 Meteor II Rennwagen
Meteor II Rennwagen - Heinkel Motor-
Baujahr1951
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Kilometerstand1 001 km / 622 mi
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AutomobiltypCoupé
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Referenznummer902992
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LenkungLenkung links
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ZustandGebraucht
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InnenfarbeSchwarz
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InnenausstattungLeather
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Zahl der Sitze1
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Standort

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AußenfarbeSilber
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GetriebeManuell
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Leistung107 kW / 146 PS / 144 BHP
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Antrieb2wd
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KraftstoffPetrol
Beschreibung
* Fahrzeugstandort: Bovenden,
Meteor II Rennwagen Heinkel Motor
Ein außergewöhnlicher Grand-Prix-Rennwagen mit bedeutender belgischer Motorsportgeschichte
* Seit Anfang der 1980er-Jahre Bestandteil der renommierten Sammlung Aumann
* Ehemals im Besitz und über viele Jahre persönlich gefahren vom belgischen Rennfahrer Arthur Legat
* Teilnehmer an den Großen Preisen von Belgien 1952 und 1953 in Spa-Francorchamps
* Bemerkenswerte Wettbewerbshistorie: von 1951 bis zu Legats Tod 1960 nahezu ausschließlich von ihm selbst eingesetzt
* Zeitgenössisch montierter 1.988-cm³-Heinkel-Reihensechszylindermotor
* 5-Gang-Schaltgetriebe
* Höchstgeschwindigkeit von bis zu 240 km/h
* Umfangreich dokumentierte Historie mit zeitgenössischen Schriftstücken, Zeitungsartikeln, Fotografien und Rennübersichten
* Restauriert und 1987 bei einer historischen Rennveranstaltung auf dem Nürburgring eingesetzt
Der Meteor zählt zu den faszinierenden deutschen Formel-2-Konstruktionen der frühen Nachkriegszeit. Entwickelt wurde der von 1951 bis 1954 gebaute Rennwagen von Ernst Loof, Mitbegründer von Veritas. Konzipiert für die Zweiliter-Formel, verband der Meteor fortschrittliche Renntechnik mit einer eleganten, kompromisslos funktionalen Karosserie und trat in einer Epoche an, in der die Formel-2-Reglements auch die Läufe zur Automobil-Weltmeisterschaft bestimmten.
Das hier angebotene Chassis 502 verfügt über eine außergewöhnlich gut dokumentierte und unmittelbar mit dem belgischen Motorsport verbundene Geschichte.
Am 8. Mai 1951 wurde der Wagen vom belgischen Rennfahrer François Vermeulen erworben. Zeitgenössische Unterlagen führen die Nummer 502 sowohl als Fahrgestell- als auch als Motornummer. Kurz nach dem Erwerb stellte Vermeulen den Meteor seinem Freund und Rennfahrerkollegen Arthur Legat zur Verfügung eine Verbindung, die die weitere Geschichte dieses Fahrzeugs entscheidend prägen sollte.
Legat, aus Chimay in Belgien stammend, war zu diesem Zeitpunkt bereits ein hoch angesehener und erfahrener Rennfahrer. Seine motorsportlichen Erfolge reichten bis in die Vorkriegszeit zurück; besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Siege beim Grand Prix des Frontières 1931 und 1932.
Zwischen 1951 und 1954 meldete Legat den Meteor nach heutigem Kenntnisstand zu fünf Rennveranstaltungen. Zu den bedeutendsten Einsätzen gehören die Großen Preise von Belgien 1952 und 1953 auf der legendären Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Damit ist Chassis 502 unmittelbar mit einer der großen Epochen des internationalen Grand-Prix-Sports verbunden. Legat selbst gilt zudem als einer der ältesten Fahrer, die in dieser Zeit ihr Debüt in einem zur Weltmeisterschaft zählenden Grand Prix gaben.
Die umfangreichen, zum Fahrzeug gehörenden historischen Unterlagen lassen diese Epoche außergewöhnlich lebendig werden. Sie umfassen unter anderem zeitgenössische Fotografien, Zeitungsberichte, Dokumente sowie eine Übersicht der bekannten Renneinsätze.
Im September 1953 erwarb Arthur Legat Chassis 502 schließlich von François Vermeulen. Von da an blieb der Meteor bis zu Legats Tod im Februar 1960 in seinem Besitz. Diese langjährige Verbindung zwischen Rennfahrer und Fahrzeug verleiht dem Wagen eine bemerkenswerte historische Authentizität und eine Provenienz, wie sie bei Wettbewerbsfahrzeugen dieser Epoche nur selten anzutreffen ist.
Über die Jahre unmittelbar nach Legats Tod ist nur wenig bekannt. Anfang der 1980er-Jahre gelangte der Meteor schließlich in die Sammlung Aumann, in der er über mehr als vier Jahrzehnte bewahrt wurde. Dort erhielt das Fahrzeug eine umfassende Restaurierung. Im Jahr 1987 kehrte es bei einer historischen Rennveranstaltung auf dem Nürburgring auf die Strecke zurück und wurde anschließend überwiegend ausgestellt und konserviert.
Angetrieben wird der Meteor von einem zeitgenössisch installierten 1.988 cm³ großen Heinkel-Reihensechszylindermotor, verbunden mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit rund 240 km/h angegeben eindrucksvolle Leistungsdaten, die auch heute noch einen Eindruck davon vermitteln, welchen Mut und welches Können diese Rennwagen ihren Fahrern abverlangten. Die am Motor vorhandene Nummer 502 wurde jüngst bestätigt.
Dieser Meteor II, Chassis 502, vereint eine außergewöhnliche Rennhistorie, eine jahrzehntelang nachvollziehbare Provenienz und umfangreiche zeitgenössische Dokumentation mit der technischen Faszination eines echten Grand-Prix-Rennwagens der frühen 1950er-Jahre.
Die enge Verbindung zu Arthur Legat, die nachgewiesenen Einsätze in Spa-Francorchamps ...
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